[Perry Rhodan 255] Sperrzone in Andromeda

Lesezeit circa: 4 Minuten

„Sperrzone in Andromeda“ – Sie sind die Sektorenwächter! Sie sehen wie Menschen der Erde aus – doch sie kämpfen für Andromeda

Sperrzone in Andromeda
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erschienen: 1966
Autor: Clark Darlton
Zeichner: Johnny Bruck

Auftakt Andro-Alpha

1966 erschien „Sperrzone in Andromeda“ erstmals. Das Titelbild wirkt bereits sehr interessant. Der Kreuzer MOSAKA macht den Anfang der Handlung. Dieser fliegt nach Andro-Alpha, um zu schauen, was die Maahks dort zwischenzeitlich machen und wie sie gegen die Truppen der Meister der Insel bestehen. Diese Truppen bestehen aus den unterschiedlichsten Hilfsvölkern. Sie fallen zu zehntausenden Schiffen nach Andro-Alpha ein und gehen zusammen mit den MdI-treuen Maahks gegen die Aufständler vor. Jedoch drängen die Aufständler die Flotten aus Andromeda zurück. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Maahks in Andro-Alpha die Oberhand haben und zur Offensive gegen Andromeda übergehen können.

Aufbruch in die Zentrumszone

Inzwischen auf der Werftplattform des Paddlers Kalak: Die Plattform wurde zum Flottenstützpunkt der Terraner ausgebaut. Perry macht sich auf den Weg in die Sperrzone, ein Gebiet von 10.000 Lichtjahren Radius um den Zentrumskern der Galaxis Andromeda. Dort vermutet man die Meister der Insel endlich stellen zu können oder zumindest mehr über sie zu erfahren. Kalak hat Perry seine 800 Jahre alten Sternkarten übergeben, so dass die Terraner nicht aufwändig erkunden müssen, sondern bereits mit verlässlichen Infos navigieren können.

Kalak hat Perry bereits auf die Zentrumswächter hingewiesen, die sogenannten Tefroder. Diesen begegnet man auch fast umgehend, als man in die Sperrzone einfliegt. Die Zentrumswächter schießen dort gerade ein Schiff der Gaids zusammen und fliegen weg. Ein Technikerteam geht an Bord des Gaidschiffes um es zu untersuchen. Wie es kommen muss kehren die Tefroder just in dem Moment zurück. Perry Rhodan bleibt keine andere Wahl, als mit der CREST III das Feuer zu eröffnen und das Schiff der Tefroder zum Wrack zu schießen.

Überraschung

Sehr zum Erstaunen der überlebenden vier Tefroder und der Menschen sehen sich beide Völker zum verwechseln ähnlich. Der Anführer der Tefroder, Hokota, schafft es, Gucky während eines Verhörs zu übertölpeln und flieht mit seinen drei Leuten. Unentdeckt bleiben sie nicht. Während der Kämpfe sterben einige Menschen, bis der Haluter Icho Tolot eingreifen will. Bei seinem Anblick erschießen sich zwei der Tefroder  und einer wird von einem Kampfroboter getötet. Hokota kann eine Moskito-Jet kapern und fliegt damit aus der CREST III ins All, um dort abgeschossen zu werden. Er kann aber noch einen Notruf absetzen.

Die eintreffende Flotte der Tefroder greift die CREST III jedoch nicht an und zieht sich zurück. Ob der schieren Größe des Schiffes vermuten sie, dies sei ein Raumschiff der Meister der Insel. Perry lässt sie wegfliegen und geht mit der CREST III in den Ortungsschutz einer nahen Sonne, um erstmal weitere Schritte zu planen und die Obduktionsberichte der gefallenen Tefroder abzuwarten.

Kritik an „Sperrzone in Andromeda“

Ähm. Ja. In Heft 250 wurde doch noch klar gesagt, dass die Maahks bereits nach Andromeda eindringen und dort im Krieg gegen die Flotten der Meister der Insel sind. Dort bieten sie die notwendige Ablenkung, damit Perry so unbeobachtet wie möglich nach Andromeda fliegen kann. Und jetzt heißt es Ätsch, ist nicht, die Maahks sind gerade erst dabei, sich erfolgreich bei sich zu Hause zu verteidigen. Solche Patzer nerven mich immer extrem. Wenn erst ein Grund für eine Handlung genannt wird und es dann heißt, der Grund entstehe gerade erst, wird die ganze Handlung in sich unlogisch. Dazu dann die sehr kurze und schlichte Abhandlung der Gaids, die man durchaus etwas mehr hätte beleuchten können.

Auch völlig unverständlich, wieso Perry, der doch in den Heften der Vorwochen noch von der Wichtigkeit eines langsamen, geheimen Vorstoßens – Betonung auf geheim – überzeugt war, jetzt einfach mal so mir nichts dir nichts alle Vorsicht über Bord wirft und direkt ins Wespennest piekst. Nicht einmal optisch getarnt wurde die CREST III. Wozu bitte hat man denn dann unter irrem Aufwand all die geheimen Aktionen durchgeführt, wenn man jetzt direkt vor die Tür des Gegners tritt und sagt: „Ey da bin ich, ich weiß nicht wer Du bist und wie stark Du bist aber hey, hier, ich bins, Perry“. Und das dann auch mit nur einem Schiff. Jeder Anfänger in Militärstrategie schlägt da bereits die Hände über dem Kopf zusammen.

Auf der postiven Seite: Gucky wurde Vater und berichtet davon.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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