Diese Folge fühlt sich wie ein Rückfall in die zweite Staffel an, was kein guter Eindruck ist.
Zeit für etwas Humor
Toph (Jessie Flower), Sokka (Jack De Sena) und Aang (Zach Tyler Eisen) finden eine Methode, wie sie schnell reich werden können. Vor allem dank Tophs Fähigkeiten gewinnen sie bei diversen Straßenglücksspielen. Alle sind glücklich, bis auf Katara (Mae Whitman), deren mütterlicher Instinkt sie dazu bringt, die anderen auszuschimpfen.
Doch am Ende sehen beide Seiten ein, dass sie es mit ihren Bemühungen übertreiben. Weshalb die Mädchen alleine, ohne die Jungs, einen Betrug durchführen wollen. Katara will die inzwischen gesuchte Toph ausliefern und so das ausgebotene Geld einkassieren. Die Erdbändigerin soll sich dann mit ihren Fähigkeiten aus dem Käfig befreien. Allerdings läuft der Plan sehr schnell schief und am Ende ist sogar das Leben von Aang gefährdet.
Nach den dramatischen Enthüllungen, die es in der letzten Folge Vermächtnis gab, ist Gauner und Fallen im Vergleich wieder eher humorvoll. Wobei es natürlich, wie es bei Avatar – Der Herr der Elemente fast immer der Fall ist, auch einige Charakterentwicklungen gibt. Wovon dieses Mal vor allem auf Katara und Toph profitieren.
Rückfall in alte Zeiten
Es ist nicht das erste Mal, dass Toph mit ihrer burschikosen und rabiaten Art sich an Katara reibt. In den Folgen, nachdem die Erdbändigerin Teil der Gruppe wurde, wurde ja wiederholt gezeigt, dass diese beiden Mädchen extrem unterschiedlich sind. Weshalb sie auch häufig genug aneinandergerieten.
Doch mit Geschichten aus Bar Sing Se wurde ja das Verhältnis der beiden gekittet. Und aus der zuvor antagonistischen Beziehung wurde eine Freundschaft. Weshalb dann auch diese Episode so merkwürdig wirkt.
Es ist das eine, das Katara wieder eher mütterlicher, strenger charakterisiert wird. Man hat ja im Laufe der bisherigen Serie gesehen, dass sie zwar durchaus bereit ist, die Regeln zu brechen. Sie aber ansonsten sehr auf eine gewisse Routine und Ordnung achtet.
Level Up!
Aber es ist etwas anderes, wenn sie angesichts der „Schandtaten“, die Toph und die Jungs machen, schon wieder eingeschnappt und rechthaberisch agiert. Über diese Darstellung ist die Reihe eigentlich längst hinaus. Das dies dann doch erneut eingebaut wird, irritiert, um es mal milde auszudrücken.
Zwar biegt die Folge das Verhältnis wieder zu Recht, in dem Sokka Toph einiges über die Kindheit der beiden Wasserbändiger erzählt. Aber es wirkt am Ende doch sehr konstruiert und unnötig. Vor allem, weil dann im letzten Teil klar wird, wozu dieser Aufbau nötig war.
Im Prinzip durchläuft Katar eine Art Level Up, was ihre Fähigkeiten angeht. Sie entwickelt diese weiter und entdeckt eine neue Wasserquelle, die sie nutzen kann. Das ist eine durchaus clevere und gute Idee, die dann auch sofort zum Einsatz kommt.
Eine geniale Idee!
Allgemein ist die Tatsache, wie Toph an der Flucht gehindert wird, sehr genial. Weshalb man sich fragt, wieso das nicht immer eingesetzt wird? Letzten Endes ist dieser aber nur ein flüchtiger Gedanke, angesichts eines gelungenen finalen Kampfs, wo der Kopfgeldjäger, den Zuko angeheuert hat, seine ganze Gefährlichkeit zeigt.
Unterm Strich ist dies eine gute Folge, wenn auch die rückfällige Charakterisierung von Katar stört.
Info
Regie: Giancarlo Volpe
Drehbuch: Joshua Hamilton
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
Lust, in unserem Team mitzumischen? Dann schaut doch mal auf unsere MITMACHEN Seite.
Warpskala
Warpskala- Avatar: Der Herr der Elemente – 47 – Das Vermächtnis - 12. März 2026
- Cyperpunk: Edgerunners – 07 – Stronger - 12. März 2026
- Monarch: Legacy of Monsters – 12 – Resonanz - 11. März 2026

