Katara erlernt in dieser Folge neue Fähigkeiten, auf die sie aber am Ende sicherlich gerne verzichtet hätte.
Weitere Fortschritte
Das Team Avatar kommt an einem Dorf der Feuernation vorbei, bei dem merkwürdiges geschieht. Wann immer Vollmond ist, verschwindet jemand aus dem Dorf. Aang (Zach Tyler Eisen) und seine Freunde wollen der Sache nachgehen.
Dabei lernen sie Hama (Tress MacNeille) kennen, eine alte Frau. Die sich schon bald als eine alte Wasserbändigern aus dem südlichen Wasserstamm entpuppt. Sie nimmt Katara (Mae Whitman) unter die Fittiche und lernt sie neue Wege, wie sie Wasser fürs Bändigen gewinnen kann. Doch hat die Bändigerin ein dunkles Geheimnis, das schon bald ans Tageslicht kommt.
Drama um Hama ist eine weitere Folge, wo Kataras Wasserbändigen Fortschritte macht. Und doch ist es mehr, als nur eine weitere Lernepisode. Es ist eine für Avatar – Der Herr der Elemente-Verhältnisse schon fast gruselige Folge. Und eine, wo das Ende sich nicht happy, sondern mehr wie eine bittere Niederlage anfühlt.
Was ist damals vorgefallen
Doch der Reihe nach. Zu Beginn gibt sich die Serie noch wie gewohnt. Sprich, einige komische Momente, wie etwa, wo sich das Team gegenseitig Gruselgeschichten am Lagerfeuer erzählt. Aber auch Momente, wo Spannung aufgebaut wird. Wie beispielsweise, als die Gruppe das Haus der alten Dame untersuchen und dabei auf überraschendes stoßen.
Wer sich an den Beginn der Serie erinnert, dem dürfte einfallen, dass dort Katara sich als die einzige Wasserbändigerin ihres Dorfs vorgestellt hat. Was mit den anderen geschehen ist, wurde explizit nie gesagt. Aber durch die Präsenz eines Schiffes der Feuernation hatte man schon eine starke Vermutung.
Drama um Hama beantwortet die Frage, was in jener Zeit vorgefallen ist. Man sieht, wie die Feuernation damals, noch bevor Katara geboren worden ist, nach und nach alle Wasserbändiger des Stammes gefangen genommen hat. Und am Ende war Hama die Einzige, die übergeblieben ist, ehe es sie selbst traf.
Nach einer Weile kein Standard mehr
Das klingt zunächst nach Standard. Die Feuernation sind die Antagonisten und Hama ist die arme Frau, die ihre Heimat wegen ihren Fähigkeiten verloren hat. Bis die Folge etwas mutiges wagt und im Prinzip alles auf den Kopf stellt.
Es wird immer wieder angedeutet, dass mit Hama etwas nicht stimmt. Man kann jetzt nicht genau den Finger darauf legen, aber sie wirkt alles andere als vertrauenswürdig. Was sich dann im finalen Akt langsam zeigt.
Es fängt damit, dass sie Katara zeigt, wie sie aus Pflanzen Wasser gewinnen kann. Ein Vorgang, der dazu führt, dass diese alle schwarz und tot sind. Katara selbst ist zunächst begeistert. Doch als sie sieht, was diese Technik anrichtet, verwandelt sich diese Begeisterung in Vorsicht.
Keine einfache Konfrontation
Und das zu Recht, als man sieht, was Hama wirklich kann. In einer Rückblende sieht man, wie sie anfängt, das Blut von Ratten zu bändigen. Ehe sie dies auch bei Wachen macht. Womit sie diese kontrolliert. Es zeigt sich, dass das Blutbändigen für die Opfer ein schmerzhafter Vorgang ist. Was mit dafür sorgt, wieso Katara zu Recht davor zurückschreckt.
Der finale Kampf dieser Folge ist dann mehr als nur eine einfache Konfrontation zwischen zwei Wasserbändigern. Es ist ebenfalls ein Kampf der Philosophien. Katara versucht Hama mit den Techniken zu besiegen, die sie beherrscht. Wo sich auch zeigt, wie stark sie mittlerweile ist.
Brutal
Blutbändigen ist im Kosmos des „Avatar“-Universums eine besonders brutale Bändigertechnik. Weil hier wirklich jemand zu einer Marionette gemacht wird, gegen seinen Willen. Keine der anderen Elemente kann dies machen. Es ist grausam und gruselig. Weshalb Kataras Reaktion am Ende so verständlich ist.
Es ist eine grausame Folge. Und vor allem deshalb auch so großartig.
Info
Regie: Joaquim Dos Santos
Drehbuch: Tim Hedrick
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
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