Es zeigt sich, das jeder Geheimnisse hat. Und manche davon unweigerlich in eine Falle münden.
Das schlimmste Szenario
Faraday (Giancarlo Esposito) steht unter Druck. Sein Hauptauftragsgeber Militech ist mit ihm unzufrieden und stellt ihm ein Ultimatum. Entweder er liefert Erfolge oder sie trennen sich von ihm. Entrüstet beschließt er, bei der Konkurrenz, bei Arasaki anzuklopfen. Und die Leidtragenden davon könnten David und Lucy (Emi Lo) sein.
David (Zach Aguilar) selbst hat aktuell massive Probleme. Bei einer Mission hat er in einem Anfall von Cyberpsychose eine Unschuldige umgebracht. Und auch, wenn er versucht, dies vor allem zu verbergen, merken doch diejenigen, die ihm am besten kennen, das etwas mit ihm nicht stimmt.
Es ist ein Gefühl, dass man schon vielen anderen ähnlichen Szenarien her kennt. Dass man weiß, dass da auf die Protagonisten eine Katastrophe zukommt. Dass man sie am liebsten dazu anhalten möchte, aufzupassen. Nur um dann hilflos mit zu zu sehen, wie das schlimmste Szenario eintritt. So auch hier in Stay.
Faraday steht im Zentrum
Dabei fokussiert sich die Serie dieses Mal nicht so sehr auf David und die anderen Edgerunner. Sondern stellt jetzt Faraday in den Mittelpunkt des Geschehens. Dieser war zwar eine wiederkehrende Figur. Doch bis dato sah man ihn nur als den Fixer an, der die Gruppe mit neuen Jobs versorgte.
Jetzt erfährt man ein wenig mehr über ihn. Allerdings nichts Persönliches. Als vielmehr, was gerade bei ihm los ist. So sieht man, dass er sehr unter Druck steht. Und dass er deshalb Verrat plant. Er will sich einerseits Arasaki andienen und so Militech, seinem bisherigen Auftraggeber den Mittelfinger zeigen. Und andererseits plant er, David und dessen Gruppe da mit rein zu ziehen. Sie sind für ihn quasi ein Geschenk an Arasaki.
Es ist die Ankündigung einer Katastrophe. Die noch dadurch verstärkt wird, dass David nicht ganz bei Sache ist. Man kriegt zu Beginn mit, wie er zum einen jemanden bei einer Arasaki-Firma tötet und dann in einem Anfall von Cyberpsychose auch noch eine Unschuldige. Vor allem Letzteres ist etwas, das ihn im Laufe der Folge mitnimmt und verfolgt.
Sie lieben sich
Dabei zeigt sich auch, wie sehr und Lucy mittlerweile ein Paar geworden sind. Weil sie die Einzige ist, die seinen Beteuerungen, dass es ihm gut geht, nicht Glauben schenkt. Sondern ihn sogar nach einem Kollaps zu einem Ripperdoc bringt. Und danach auf ihn einredet, seine Implantate zurückzubauen. Was er allerdings nicht so recht hören will. Er bildet sich immer noch etwas auf seine Widerstandsfähigkeit ein, obwohl es erwiesen ist, dass diese ihm nichts mehr bringt.
Interessanterweise ist Lucy nicht die Einzige, die ahnt, dass mit David etwas nicht stimmt. Auch Rebecca kriegt dies mit. Und versucht, aus ihm herauszukriegen, was mit ihm los ist. Dabei wird angedeutet, dass sie mehr für ihn empfindet, als nur kameradschaftliche Gefühle.
Man erfährt in dieser Folge ebenfalls endlich mehr über das, was Lucy so treibt. Jetzt nicht explizit im Detail. Aber man sieht, dass sie von Netrunnern verfolgt wird, sich vor denen in Acht nimmt und einige von denen ihrerseits verfolgt und anscheinend tötet. Das ist schon heftig und hätte man so von ihr nicht erwartet.
Info
Drehbuch: Masahiko Ōtsuka
Story: Bartosz Sztybor, Jan Bartkowicz und Łukasz Ludkowski
Regie: Yoshihiro Miyajima
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Warpskala
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