Am Ende kommt es, wie es kommen muss: Falls wer überlebt, darf er sich glücklich schätzen.
Man hat es kommen sehen
Rebecca (Alex Cazares) und Falco (Matthew Mercer) sind auf dem Weg nach Night City, mit David (Zach Aguilar) mit an Bord ihres Trucks. Dabei werden sie von Militech und Arasaka verfolgt, weshalb es auf den Straßen der Stadt zu heftigen Auseinandersetzungen kommt. Das Geschehen wird von Faraday (Giancarlo Esposito) beobachtet, der zufrieden ist, weil sich anscheinend seine Pläne erfüllen.
Doch er hat nicht damit gerechnet, dass die Crew zusammenhält. David wird in den wichtigsten Momenten aktiv und nutzt die Fähigkeiten des Skeletts und der Sandanvastia, um für sich und seine Leute einen Vorteil zu erarbeiten. Auch wenn dies auf Kosten seiner Gesundheit geht. Womit jedoch keiner gerechnet haben dürfte, ist, dass die eine der beteiligten Parteien auf niemand geringeren als Adam Smasher setzt.
Das Schlimme an My Moon My Man ist, dass man das Ende kommen sieht. Man aber dann doch traurig ist. Weil so viele Lieblinge ins Gras beißen und das Finale Bittersüß daher kommt.
Ein wahrer Teufelskreis
Was von Anfang an klar ist, dass David auf jeden Fall sterben wird. Die Frage ist nur wie und ob es ihm gelingen wird, noch vorher Lucy zu retten? Die Antwort wird einen zufriedenstellen, auch wenn, wie bereits gesagt, es einem in der Seele wehtut, wenn man sieht, wie sie zustande kommt.
Denn das Schlimme ist, dass David immer mehr und mehr in die Cyberpsychose abgleitet. Dass er stellenweise sogar so durchgedreht ist, dass er Rebecca mit seiner Mutter verwechselt. Er hat zwar zwischendurch noch ein paar klare Momente. Doch diese werden im Laufe der Folge immer weniger und weniger. Und wenn er bei klarem Verstand ist, dann versucht er seinen Freunden und Kameraden zu helfen. Was er eben mit seiner mentalen und körperlichen Gesundheit bezahlt, was wiederum ihn immer mehr und mehr in die Cyberpsychose abgleiten lässt. Es ist ein wahrer Teufelskreis, in dem er sich befindet. Und dass dann auch noch freiwillig.
Was ihn am Ende am Leben hält, ist sein großer Wunsch, Lucy zu retten. Das ist es, was ihn vorwärtstreibt. Das ist es, was ihn davon abhält, vorzeitig draufzugehen.
Jede Menge Tote
Einen Schmerz, den man teilt
Es ist ein typisches „Cyberpunk“-Ende. Es ist ein Schlag in die Magengrube, bei der man am Ende Trauer verspürt. Weil man über zehn Episoden lang die Figuren einem ans Herz gewachsen sind und man sich, wider Vernunft, für sie ein Happy End gewünscht hätte. Aber so etwas gibt es hier nicht. Zum Glück.
Info
Drehbuch: Masahiko Ōtsuka
Story: Bartosz Sztybor, Jan Bartkowicz und Łukasz Ludkowski
Regie: Yoshihiro Miyajima
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