Die Crew von Monkey D. Ruffy tappt in eine Falle. Bei der am Ende Zoro beweisen muss, was er kann.
Jetzt geht’s los
Die Flying Lamb ist unterwegs auf der Grand Line und die ersten Erfahrungen sind wild. Das Wetter ist vollkommen unberechenbar und es gibt komplett neue Tiere zu entdecken. Doch dann führt sie der Logueport zu einer Insel namens Whiskey Peak. Dessen Bewohner die Crew mit offenen Armen empfangen. Sie können es sich gut gehen lassen.
Doch dann zeigt sich, dass das eine Falle ist. In der fast alle Strohhut-Mitglieder reinfallen. Nur Roronoa Zoro (Mackenyu) vermeidet dies. Und muss schon bald seine Kameraden verteilen.
Mit Whiskey Business geht die eigentliche One Piece-Story erst so richtig los. Alles, was zuvor geschehen ist, war ein langer Prolog, wo die wichtigsten Figuren und Konzepte eingeführt wurden. Jetzt, wo dies erledigt ist und die Charaktere sich auf der Grand Line befinden, wird alles für die erste große Auseinandersetzung vorbereitet. Die man allerdings erst in der nächsten Season sehen wird.
Eine Niederlage mit Nachwirkungen
Bis dahin ist es noch ein Weilchen hin. Und diese Zeit wird die Serie gut nutzen. Womit kann man ja schon in dieser Episode sehen.
Im Prinzip wird hier gezeigt, dass Roronoa Zoro immer noch an seiner Niederlage gegen Mihawk Falkenauge zu knabbern hat. Der einseitige Kampf geschah in Willkommen im Barratie!. Und hier, in diesem ruhigen Moment zu Beginn der Episode kann man gut erkennen, wie sehr ihn das noch beschäftigt.
Er trainiert wie besessen, stellt sich wiederholt eine Auseinandersetzung gegen sein Idol vor und zieht doch immer wieder den Kurzen. Was selbstverständlich seine Stimmung nicht verbessert. Was auch auf Whiskey Peak nicht besser wird.
Ein grandioser Kampf
Wobei man als Zuschauer natürlich bereits weiß, dass diese freundliche Stimmung, dieses offene Gehabe zu schön ist, um wahr zu sein. Was dann auch die Strohhutbande sehr bald feststellen muss. Woraufhin es zur Sache geht.
Höhepunkt dieser Folge ist natürlich Zoros Kampf gegen 100 Agenten der Baroque Firma, der Organisation, die in der aktuellen Story die Antagonisten stellen. Es ist eine grandios inszenierte Auseinandersetzung, die immer mehr eskaliert. Und die wunderschön zeigt, wieso Zoro jemand ist, den man besser nicht unterschätzen sollte. Denn wenn man das macht, bezahlt man es am Ende mit seinem Leben.
Allerdings achtet die Episode darauf, dass ebenfalls die anderen nicht zu kurz kommen. So hat man dieses Mal einen Moment, der zeigt, dass Sanji auch in der Realserie ein Schürzenjäger ist. Nur eben nicht so heftig oder pervers wie in der Vorlage. Man sieht, wie trinkfest Nami ist. Und das Lysopp perfekt zielen kann. Selbst dann, wenn er einiges intus hat.
Wieder ein gutes Casting
Diese Treffsicherheit ist etwas, was dann später noch wichtig wird. Im Manga wird es entsprechend auch erst später thematisiert. Hier beweist die Serie wieder, dass sie die Vorlage frei interpretiert und notfalls Andeutungen oder Themen vorwegnimmt, wenn es nötig ist.
Doch die große Enthüllung ist, dass Miss Wednesday in Wahrheit Prinzessin Nefertari Vivi ist, die undercover versucht hat, mehr über die Baroque Firma und ihren Kopf herauszufinden. Wobei das für Manga-Fans so überraschend auch wiederum nicht ist. Dargestellt wird sie von der Britin Charithra Chandran (Bridgerton). Es gab im Netz einige Stimmen, weil Vivi in der Vorlage eine deutlich hellere Haut hat, als die Schauspielerin, deren Eltern aus Indien stammen. Doch meiner Meinung nach passt das Casting, da man ihr sowohl die Skrupellosigkeit aber auch Sorge um ihre Heimat perfekt abnehmen kann.
Wobei die Enthüllung dann der Auftakt zu einer wunderbaren Eskalation ist. Und dem ersten offiziellen Auftritt zweier prominenter Baroque-Agenten, nämlich Miss Valentine und Mr. 5, der dank der Bomb-Bomb-Frucht seinen Popel zum Explodieren bringen kann. Hier zeigt sich, wie gut die Serie wieder das Design der Mangareihe in die Realverfilmung transportiert hat.
Es ist wieder eine grandiose Folge, die Bock macht auf mehr. So kann es gerne weitergehen.
Informationen:
Drehbuch: Tom Hyndman
Regie: Josef Kubota Wladyka
Showrunner: Matt Owens und Joe Tracz
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