Der Lordadmiral kehrt zurück – und geht in einen USO-Einsatz
Worum geht es in diesem Roman?
Atlan und die USO unter der Führung des neuen Chefs Chrekt-Chur stellen John Waylon, alias Chrekt-Yon Wylon – dem Verursacher der Reproiden Krise – nach.
Einen Mann wie John Waylon ist keine leichte Beute und so entspinnt sich ein komplexer Masterplan, in dem er Unsterbliche Atlan virtuos auf der geheimdienstlichen Klaviatur spielt.
Ein perfekter Plan mit kleineren Fehlern …
Der Leseeindruck
Manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen. Das ist eine Binsenwahrheit, die besonders im Agenten- und Geheimdienstmilieu stimmt, das es hier hauptsächlich um die Kunst des Täuschens geht.
Was erst leicht, fast schon cosy, anfängt, bleibt leicht, gewinnt aber durch die Stellen, an denen mir als Leser klar wird, das hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Leider würde da das in die Details Gehen zu viel spoilern und so würde ich empfehlen, den Roman selbst zu lesen.
Ob man das mag, ist wie vieles im Leben, Geschmackssache. Ich persönlich weiß die Finesse dieses Romans durchaus zu würdigen, mir fehlte da aber etwas der Biss und Ecken und Kanten. Aber das ist mein persönlicher Geschmack.
In Summe ein Roman, der besonders in der Rückbetrachtung nochmal gewinnt, während des Lesens bei mir aber vor allen das Gefühl hinterlassen hat, irgendwas ist hier faul im Staate Dänemark. Was natürlich auch eine Leistung ist.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Roman fängt deutlich leichter als der Vorgänger an, wirkt fast schon cosy. Mir fehlte da etwas der Biss. Ich vergebe 1,3 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und es gab einige Stellen, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Das war aber wohl Absicht und klärt sich auf. Ich vergebe 1,3 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Der Roman ist ein Agententriller in der Zukunft. SF ist da eher Kulisse als gestaltendes Element. Für eine kleine Sache gibt es aber einen Bonus und ich vergebe 1,1 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Der unzuverlässige Erzähler bremst meinen Enthusiasmus doch deutlich und ich belasse es bei 1,3 Punkten.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Der Roman war eher literarisch als ein Unterhaltungsroman und gewinnt vorallem auf der Metaebene. Ich vergebe hier 1,3 Punkte.
Das ergibt in Summe 6,3 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Olaf Brill
Cover-Artist: Dominic Beyeler
Erschienen: Freitag, 21. November 2025
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