Eine Nargan wagt den Aufbruch – und stößt auf den Schrecken der Terraner
Worum geht es in diesem Roman?
Auf dem Planeten Gren Gor haben die Nargan der Nord- und Südstaaten eine gemeinsame Raumstation in den Orbit gebracht. Da das Interesse an der Raumfahrt aus Angst vor Außerirdischen schwindet, verfällt die Station zusehends. Ein Meteoritentreffer führt schließlich dazu, dass die Besatzung die Station aufgeben muss. Ein Teil entkommt in Rettungskapseln, während Tolmenur und Velmorin ins All geschleudert und dort von Chrekt-Yon, alias John Wylon aus Raumnot gerettet werden.
John Wylon nutzt die Gelegenheit und gewinnt die Nargan als Verbündete gegen Perry Rhodan. Auf Gren Gor scheint es zudem noch alte Artefakte der ILTEG zu geben …
Der Leseeindruck
Normalerweise mag ich es, wenn ich am Anfang eines Romans direkt weiß, wo genau ich bin, und das hat dann auch noch was mit den Vorgängerromanen im Zyklus zu tun. Bei diesem Roman machte der Prolog schon mal eine Menge Hoffnung auf ordentlich Sense-of-Wonder und baute dann gleich im ersten Kapitel eine persönliche Beziehung zur Protagonistin auf. Dass wir uns dabei mit einer Raumstation mit ordentlichen Problemen einer etwas heruntergekommenen Einrichtung zu tun hatten, machte mir diesen Roman gleich sympathisch. Das wirkt gerade durch die für Perry Rhodan-Verhältnisse sehr bodenständige Technik sehr realistisch und macht mir damit als SF-Fan Freude.
Das zieht sich so auch durch den Roman, bis auf den natürlich eher unsympathischen Antagonisten, aber das gehört mit dazu.
In Summe ein toller Auftakt-Roman, der Lust auf die zweite Hälfte des Doppelromans macht. Gerne mehr!
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte. Koppeln zum Vorgänger. Holt mich der Anfang ab?):
Der Anfang fängt mich ein, obwohl er rein formal nicht direkt an die Vorgänger anknüpft. Wenn das so gut geschrieben ist, funktioniert das auch. Ich vergebe 1,75 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Die Geschichte fließt bis zu dem Zeitpunkt, an dem John Wylon auftaucht, dann wird es etwas zu offensichtlich. Ich vergebe 1,5 Punkte.
Der Sense-of-Wonder-Anteil (max. 2 Punkte):
Der Sense-of-Wonder wird angedeutet macht sich aber doch sehr rar. Ich vergebe 1,25 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (max. 2 Punkte):
Dieser Roman ist die erste Hälfte eines Doppelromans und überzeugt mit einer perfekt vorbereiteten Bühne. Ich vergebe 1,5 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Die Story arbeitet auf einen spannenden Konflikt hin, ich bin gespannt! Ich vergebe 1,5 Punkte.
Das ergibt in Summe sehr ordentliche 7,5 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Marie Erikson
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 30. Januar 2026
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