Es zeigt sich für die Folge von Vorteil, dass der Großteil an Personen das zeitliche gesegnet hat.
Keine unbedeutenten Figuren vorhanden
Annie (Mae Whitman), Charlie (Nicolas Cantu), Mike (Darren Barnet) und Hund wachen am nächsten Tag auf. Als er die Gegend erkundigt, fällt Mike in eine scheinbar verlassene Ameisenhöhle, aus der er allein nicht mehr rauskommt. Er bräuchte Hilfe, doch Hund weigert sich, etwas zu tun.
Derweil brechen Cap (Benjamin Bratt), Irene (Betty Gilpin) und die übrigen Söldner auf, um Anne zu finden. Dabei kommen sie über ein Feld, das scheinbar voller wunderschöner Blumen ist. Doch das ist nur trügerisch, da Irene auf ein Mal von einer von diesen gefressen wird und dringend befreit werden muss.
Das Gute ist, dass es in Frühstück wäre gut dieses Mal keine Charaktere gibt, die kaum oder nur unzulänglich dargestellt werden. Was jedoch auch daran liegt, dass es kaum noch Figuren gibt, die noch bedeutungslos sind. Was allerdings kein Kompliment ist.
Wieder nur minimaler Fortschritt
Letzten Endes ist es das übliche Manko, dass diese Serie bislang schon hatte. Der Gesamthandlungsfortschritt fällt wieder minimal aus. Wer sich von dieser Episode bahnbrechende Entwicklungen erhofft hat, der wird enttäuscht sein. Stattdessen liegt der Fokus auf den Figuren.
Es gibt zwei Handlungsstränge. Einmal den mit den Jugendlichen und einmal den mit den Erwachsenen. Der Fokus liegt dabei in dieser Folge eher auf ersterem, als auf letzterem. Was eine Entscheidung ist, die… Probleme bereitet.
Die Sache ist die, dass bei den Jugendlichen der Hauptfokus auf dem Humor der Serie liegt. Daran, dass Annie eine etwas merkwürdige Auffassung von Freundschaften hat. Oder daran, wie sich Charlie stellenweise aufführt. Oder wie Hund agiert.
Wenn die Gags kaum zünden
Es werden diverse Gags gebracht. Doch überwiegend zünden die nicht. Überwiegend verdreht man ob des etwas… anstrengenden Humors nur die Augen.
Hier macht sich außerdem wieder negativ bemerkbar, was schon in früheren Episoden oft und gerne kritisiert wurde. Zu Beginn der Folge sind die Jugendlichen im Wald. Das heißt, sehr viel Schatten. Der aber wie üblich nur mit irgendeinem Filter dargestellt wird und dementsprechend statisch wirkt. Entsprechend, wenn die Charaktere sich fortbewegen, wird man aus dem Sehvergnügen dadurch rausgeworfen, dass die Schatten so leblos aussehen. Hierdurch wirkt die Produktion billig gemacht.
Etwas besser ist da der Handlungsstrang mit den Erwachsenen. Wo man wirklich das Gefühl hat, dass hier die Protagonisten sich weiterentwickelt haben. Sie tratschen miteinander und freuen sich des Lebens. Auch wenn sich einmal mehr zeigt, dass das Leben auf Skull Island alles andere als harmlos ist.
Eine schöne Überraschung
Der Twist, dass eine der Blumen, die Irene bewundert hat, sie versucht zu fressen, ist angenehm. Man fiebert sogar kurzfristig darum, ob sie überleben wird oder nicht. Was ein Zeichen dafür ist, dass die Figur einem in gewisser Weise ans Herz gewachsen ist.
Interessant ist das Verhalten von Cap. Der die Blume tröstet, weil sie stirbt. Und sie dann auch später begräbt. Diese Empathie ist neu. Wobei aber ebenfalls erklärt wird, woher sie kommt. Das heißt, es geschieht nicht einfach so oder eine Erläuterung wird erst auf später verschoben. Was schon etwas Positives ist.
Dennoch würde man sich endlich mehr Fortschritt wünschen. Auf jeden Fall dies und mehr Liebe zum Detail. Denn so wirkt die Reihe einfach wie eine 08/15-Standard-Netflixproduktion, mit einem Budget, dass keine große Sprünge zu ließ.
Info
Drehbuch: Brian Duffield
Showrunner: Brian Duffield
Regie: Amanda Sitareh B.
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