Im Reich der Kandidatin – sie fahren zum Schauraum der Vernichtung.

Weltenenden
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Weltenenden
Autor: Verena Themsen
Titelbild: Dirk Schulz
Erschienen: 08. November 2019

Inhalt:

Perry Rhodan fliegt mit seinen Gefährten in den abyssalen Schauraum im Inneren des Triumphbogens. Hier zeigt die vermeintliche Materiesenke Phaatom sich im besten Licht. Sie hat angeblich nur Völker ausgelöscht, die für das Universum und das Leben an sich eine extreme Gefahr bildeten. Propaganda offenbar.

Die Thesan Pezenna Flaith will dem Triumphbogen Schaden zufügen, begeht ein Selbstmordattentat und bringt damit Perry Rhodan in allerhöchste Gefahr. Wobei daran auch Gry O´Shannon nicht unschuldig ist. Diese handelt derart impulsiv, dass eine Beeinflussung nicht ausgeschlossen werden kann.

Weltenenden?

Die gezeigten Weltenenden haben etwas für sich. Phaatom präsentiert sich hier bei erstem Blick als Heilsbringerin. Die unendlich gute Macht im Hintergrund. Klar, wenn man hinterfragt, ob es nicht andere Lösungen gegeben hätte, fliegt der Schmonzens auf. Zeigt aber deutlich: Die Materiesenke sieht sich selber als gute Kraft an oder will zumindest so wahrgenommen werden.

Aktive Materiesenken?

Bisher konnte man von Materiequellen und Materiesenken annehmen, sie seien inaktiv. Handlungsunfähig. Wie eine verpuppte Raupe. Hier liegt der Fall offenbar anders. Als mögliches Ziel wird uns angedeutet, dass Phaatom besonders stark und mächtig ist. Oder werden will. Vielleicht eine Art Superchaotarch. Oder noch etwas ganz anderes.

Zum Heft

Spannung? Check! Interessant? Check! Lesegenuss? Eigentlich Check! Vielleicht lag es wieder mal an mir, doch irgendwie fand ich die ersten zwei Drittel des Heftes weit besser als den Abschluss. Bis etwa Seite 40 wirkte alles “wie aus einem Guss”. Nicht so die letzten ca. 20 Seiten. Ich kann es nicht wirklich an konkreten Beispielen festmachen. Ich hatte nur im Bauch so ein Gefühl.

Dennoch bildet Heft 3038 ein echtes Highlight. Speziell die Gedankensplitter von Rhodan und Co. Gedanken über alte und uralte Ereignisse. Die Abruse zum Beispiel.

Sehr schön ebenso, dass Sichu Dorksteiger nicht einfach ungenutzt einfach nur die Superwissenschaftlerin und Rhodans Frau sein darf. In wenigen Sätzen im Heft erwähnt und doch lebendig geschildert. Bitte öfter so. Denn ansonsten ist Rhodans Frau doch arg zur Dekoration verkommen.

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Mario Staas

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