In dieser Folge muss Simon Williams feststellen, dass seine emotionale Abhängigkeit von Trevor für ihn nicht gut ist.
Wiederholt sich das Muster?
Die Dreharbeiten zum „Wonder Man“-Film beginnen und Simon (Yahya Abdul-Mateen II) freut sich zunächst seines Lebens. Doch hat er Probleme, seine Gedanken zum Skript klar zu kommunizieren oder sich auf das Filmpersonal einzulassen. Zum Glück hat er Trevor Slattery (Ben Kingsley), der ihm eine große Hilfe ist.
Doch dann erfährt Simon, dass ausgerechnet Kathy Friedman (Lauren Weedman) von der New York Times ein Porträt über ihn schreiben möchte. Die Journalistin hat den Ruf einer Frau, die die Karrieren anderer zerstört. Und entsprechend fürchtet er, dass sie auch seine Geheimnisse entdeckt und damit seine Karriere vernichtet. Doch am Ende entwickelt sich alles anders, als er es ursprünglich erwartet hat.
Was mich ja an Callback störte, war die Tatsache, dass sich Simon überwiegend wie gewohnt selber im Weg stand. Über weite Teile schien dies auch in Kathy Friedman der Fall zu sein. Simon hat Probleme, Simon entwickelt sich nicht wirklich weiter. Simon ist nichts ohne Trevor Slattery.
Ein wunderbarer Twist
Doch dieses Mal ist etwas anders. Denn in einem wunderbaren Twist im letzten Part der Folge zeigt sich, dass die Macher dieser Episode es dieses Mal bewusst eingebaut haben. Dass sie das gemacht haben, um den Zuschauer aufs Glatteis zu führen, um dann am Ende die Situation völlig auf den Kopf zu stellen.
Lange Zeit wirkt die Episode wie gewohnt. Man sieht zwar, wie Simon es genießt, den Film zu drehen. Dabei wird auch sehr drauf geachtet, seine besondere Verbundenheit zu Wonder Man zu zeigen. Doch ebenso wird lang und breit gezeigt, dass er seine üblichen Probleme hat.
Wiederholt wird zu Beginn gezeigt, dass Simon zwar jetzt am Ziel seiner Wünsche ist. Er aber gleichzeitig immer noch seine üblichen Schwierigkeiten hat. Seine Abhängigkeit von Trevor Slattery, als eine Art Dolmetscher oder Person, die ihn einfängt, wird dadurch noch mal verdeutlicht.
Wieder die übliche Panik?
Die von ihm bekannte obligatorische Panik zeigt sich dann, als Kathy Friedman auftaucht. Man lernt hier eine Journalistin der alten Schule kennen, die schon vieles gesehen und gehört hat. Die nach außen freundlich ist. Sich allerdings gleichzeitig nicht in die Karten gucken lässt. Man ahnt, dass sie eine Agenda hat. Aber lange Zeit weiß man nicht, was dies für eine ist.
Auf diese Weise sorgt die Folge dafür, dass Spannung aufkommt. Man will wissen, was sie vorhat. Um dann, als sie die Karten auf den Tisch legt, überrascht zu sein.
Es rächt sich
Alles droht zu kollabieren
Es ist eine gelungene Episode, mit einem genialen Ende.
Informationen:
Drehbuch: Kira Talise and Andrew Guest
Regie: Stella Meghie
Showrunner: Andrew Guest
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