Nach langer Zeit steht Sokka mal wieder im Mittelpunkt des Geschehens.
Auf der Suche nach einer Waffe
Das Team Avatar beobachtet einen Meteroitenschauer und kriegt mit, dass ein solcher in der Nähe einschlägt. Da sich nahebei ein Dorf befindet, machen sie sich schnell auf, eine Katastrophe aufzuhalten. Doch Sokka (Jack DeSena) kann nicht mithelfen, da er kein Bändiger ist. Weshalb ihm einige Zeit später die Idee kommt, den Schwertkampf bei einem renommierten Meister zu lernen.
Gleichzeitig verändert sich der gefangene Iroh (Greg Baldwin). Nach außen gibt er einen verrückt gewordenen, alten Mann. Doch in Wahrheit ist er bei gesundem Verstand und trainiert seinen Körper.
Es ist lange her, dass Sokka eine Episode hatte, die sich wirklich nur um ihn dreht. Ansonsten war er immer Teil des Teams, der Ideen hatte oder für Comedy Relief sorgte. Mit Sokka und sein Meister erhält er endlich mal wieder eine eigene Folge.
Gute Gründe
Dabei wird zu Beginn der Episode etwas aufgegriffen, was einem schon vor Längerem aufgefallen ist: Sokka ist in dem Team der einzige Nicht-Bändiger. Und dementsprechend müsste es eigentlich auch Situationen geben, in denen er nicht viel helfen kann. Solche Ereignisse kamen bislang in der Serie nicht vor. Einfach, weil darauf geachtet wurde, dass er trotz seines Status als einziger Nicht-Bändiger immer etwas beitragen konnte.
Dennoch wirkt die Ausgangslage jetzt nicht aus der Luft gegriffen. Einfach, weil dies etwas ist, was man sich als Zuschauer ohnehin schon die ganze Zeit gefragt hat. Dementsprechend macht hier die Folge alles richtig.
Auch wie Sokka darauf kommt, den Umgang mit dem Schwert zu erlernen, wird gut begründet. All dies sorgt dafür, dass man umso gespannter darauf ist, wie jetzt das Lernen ausfällt. Und ob sein Schwertmeister, der ja ein Angehöriger der Feuernation ist, überhaupt spitzkriegt, dass sein neuster Schüler eigentlich ein Mitglied des Wasserstamms ist.
Ein eigenwilliger Geist mit eigenwilligen Lernmethoden
Dabei verläuft der Lernvorgang nicht so, wie man es meinen könnte. Letzten Endes hat man es hier immer noch mit Sokka zu tun. Der ja schon immer mit seinem besonderen Einfallsreichtum hervorstach. Und das zeigt sich auch bei seiner Lehre.
Im Prinzip lernt er zwar den Umgang mit der Klinge. Aber auf seine eigene Art und Weise. Jedes Mal wird ihm eine Aufgabe gestellt. Und er löst sie in einer Art, die zwar dem Geist der Aufgabe gerecht wird. Jedoch sicherlich nicht so ausfällt, wie es vorgesehen war.
Das Schöne ist, dass man jedes Mal etwas zum Lachen oder zu Schmunzeln hat. Etwa, wenn er bei der Kaligraphie im wahrsten Sinne des Wortes sein Antlitz zu Papier bringt. Oder er als eine Landschaft zeichnen soll, ohne sie sich noch mal anzusehen. Und das sehr frei interpretiert ist.
Exzentrizität wird belohnt
Das Interessante ist dabei, dass sein Lehrmeister die… Exzentrizität seines Schülers nicht kritisiert. Stattdessen scheint er dies hinzunehmen und stellenweise sogar zu loben. Und doch scheint er Sokka hierbei etwas im Laufe der Zeit zu lehren, wie sich dann im finalen Akt zeigt.
Interessant ist dabei ebenfalls, wie die anderen das Fehlen von Sokka verarbeiten. Sie merken, wie sehr sie eigentlich auf ihn angewiesen sind. So ist er der einzige, der eine Karte lesen kann und anscheinend auch für die Witze zuständig. Seine Abstinenz dürfte dafür sorgen, dass sie ihn umso mehr wertschätzen dürften.
Dieser Plot ist für die Komik zuständig. Derweil der von Iroh ernst auskommt. Es geschieht hier eigentlich nicht sonderlich viel. Man sieht halt „nur“, wie der Onkel von Prinz Zuko trainiert.
Eine erstaunliche Transformation
Und doch ist das wie so erstaunlich. Denn er gibt nach außen vor, verrückt zu sein und sich gehen zu lassen. Derweil er in Wahrheit seinen Körper stählt. Wofür bleibt unklar. Es wird auch kein Hinweis darauf fallen Gelassen. Aber er dürfte das nicht ohne Grund machen. Mal sehen, wann man erfährt, wofür er dies tut.
Es ist eine grandiose Folge.
Info
Regie: Giancarlo Volpe
Drehbuch: Tim Hedrick
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
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