Es gibt in dieser Episode ein Wiedersehen mit vielen alten bekannten Gesichtern.
Die finale Midseason
Es ist so weit: Der Tag der Sonnenfinsternis bricht an. Und Aang (Zach Tyler Eisen) und seine Freunde warten auf die Armee, die ihnen dabei helfen soll, die Feuernation zu besiegen. Schon bald taucht diese auf. Unter der Führung von Sokkas und Kataras Vater (André Sogliuzzo) setzt sich diese aus vielen alten bekannten Gesichtern zusammen, die dabei auch diverse neue Erfindungen mitbringen.
Aang trennt sich von der Gruppe. Er will den Feuerlord direkt herausfordern. Seine Freunde brechen hierbei sozusagen durch die Vordertür ein und müssen dabei über sich hinauswachsen. Parallel dazu trifft Zuko (Dante Basco) eine folgenschwere Entscheidung.
Der Tag der Schwarzen Sonne, Teil 1 ist Auftakt zur Midseason. Es ist die mittlerweile 50. Episode von Avatar – Der Herr der Elemente. Und es gibt hier einige interessante Charakterentwicklungen.
Darauf wurde die ganze Season hingearbeitet
Es ist eine Folge, auf die die ganze bisherige Season hingearbeitet wurde. Weil endlich Aang und seine Freunde die Streitkräfte treffen, die ihnen dabei helfen sollen, die Feuernation in ihrem größten Moment der Schwäche niederzuringen. Diese Streitmacht setzt sich dabei aus lauter alten Bekannten zusammen. So treten einige der Ringer aus Der Blinde Bandit wieder auf, ebenso, wie auch die Sumpfbändiger aus Der Sumpf ruft erneut auftauchen. Wobei Letztere ein steter Quell an Comedy Relief sind.
Für Aang bedeutet diese Folge, dass er sich erst mal wieder den Kopf rasiert. Und einen neuen Gleiter erhält. Mit dem er direkt in den Palast des Feuerlords fliegt.
Doch ist er nicht der eigentliche Star dieser Folge. Das ist vielmehr Sokka, der in dieser Episode einiges an Selbstvertrauen gewinnt. Er ist zwar der Ideengeber hinter der Invasion. Schafft es allerdings zu Beginn nicht, vor der versammelten Streitmacht zu sprechen, sondern wird von seinem Vater ersetzt. Der sich im weiteren Verlauf wiederholt als derjenige erweist, der den anderen sagt, wo es entlang geht.
Der Moment
Erst, als sein Vater schwer verletzt ausscheidet, erhält Sokka seinen Moment. Wo er mitten in der Invasion zeigen kann, was in ihm steckt. Und es ist ein Moment, der der Figur wirklich gut tut. Weil jetzt ein für alle Mal bewiesen wird, dass er mehr ist, als der Clown der Gruppe. Dass in ihm wirklich ein intelligenter Krieger steckt.
Interessant sind allerdings auch die Szenen, in denen Zuko auftaucht. Der anscheinend mit seiner Familie und seinem Status als Prinz der Feuernation bricht. Man sieht ihm in dieser Folge an, dass dies eine Entscheidung ist, die ihm einerseits leichtfällt, vermutlich wegen dem, was er über seine Mutter und seine Herkunft erfahren hat. Aber andererseits auch schwer, weil er dadurch seine geliebte Mai zurücklassen muss. Es ist absolut unklar, in welche Richtung sich jetzt sein Charakter entwickeln wird. Aber es dürfte eine Richtung sein, die die Darstellung der Figur komplett neu orientieren wird.
Interessant ist übrigens, dass, als Aang in den Palast des Feuerlords einbricht, der völlig leer ist. Ob da jemand die Lunte gerochen hat? In jedem Fall dürfte dies für die kommende Folge viel Spannung versprechen.
Eigentlich müsste man diese Episode feiern. Eben wegen diesen Charakterentwicklungen. Oder wegen der neuen Technologie, die hier zum Einsatz kommt. Aber ein kleiner Kritikpunkt bleibt am Ende trotzdem erhalten: Es geschieht hier zu wenig. Die Handlung fühlt sich wie breit gewälzt an, so als ob ein Plot, der ursprünglich für eine einzige Folge gedacht war, auf zwei gestreckt wurde. Und das ist schade.
Info
Regie: Giancarlo Volpe
Drehbuch: Michael Dante DiMartino
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
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