Es scheint so, als ob sich langsam Widerstand gegen den Kingpin und seine Leute formiert.
Das bedeutet sicherlich nichts gutes
Cherry (Clark Johnson) wird in ein Krankenhaus verlegt, wo er von Polizisten und Veteranen bewacht wird. Als die AVTF versucht, ihn in ihren Besitz zu kriegen, scheitern sie daran. Und als sie das Hospital verlassen wollen, werden sie von Poindexter (Wilson Bethel) umgebracht.
Der Kingpin (Vincent D’Onofrio) nutzt derweil aus, dass es in der Öffentlichkeit unbekannt ist, dass Matt Murdock (Charlie Cox) und Daredevil ein und dieselbe Person sind. Er lässt nach dem Anwalt suchen, angeblich, weil er ihm bei dem Ball das Leben gerettet hat. Und schafft es so, dass sein Erzfeind sich erst mal nicht mehr in der Öffentlichkeit blicken lassen kann, weil nach seinen beiden Identitäten gesucht wird. Danach schickt er die Task Force los, um noch mehr Druck auf all jene auszuüben, die gegen ihn sind. Doch ob der Plan erfolgreich ist, muss sich erst noch zeigen.
Was will Poindexter? Das ist nur eine von vielen Fragen, die sich im Laufe von Griff nach den Sternen stellen. Der ehemalige Cop unterstützt jetzt auf ein Mal die Helden, ohne sich direkt zu zeigen. Er beobachtet Vanessa Fisk aus der Entfernung und besucht die Kirche, in der Matt Murdocks Mutter tätig war. Der Grund für dies alles? Unklar. Aber wie man ihn kennt, dürfte er nichts Gutes vorhaben.
Was für eine geniale Idee
Es ist nicht das einzige Mysterium, dass in dieser Folge ausgebaut oder aufgebaut wird. Auch die Tatsache, woher die Task Force wusste, wo Karen Page und Matt Murdock untergetaucht sind, gibt zu Bedenken. Ob es in der Gruppe an Leuten, die insgeheim gegen Wilson Fisk vorgeht, einen Verräter gibt?
Dabei sind dies nur zwei kleinere Aspekte in dieser Folge. Die auch schon so, für sich genommen, sehr spannend geworden ist. Weil hier lauter einzelne Elemente eingebaut werden, die für Stimmung sorgen.
Da ist beispielsweise die Tatsache, wie es Wilson Fisk gelingt, Matt Murdock und Daredevil erst mal vom Spielfeld zu nehmen. Es ist eine geniale Idee, die zeigt, dass man ihn nicht unterschätzen darf. Wobei dies eine der wenigen Momente ist, wo es für ihn mal glatt läuft.
Da ist etwas im Kommen
Denn ansonsten werden Nadelstiche gegen ihn und seine Pläne gesetzt. Da ist die mysteriöse Person, die sich über ihn und seine Vorhaben lustig macht. Und dabei Videomaterial nutzt, auf dass eigentlich nur sein innerster Kreis Zugriff hat. Oder die Tatsache, dass seine AVTF es nicht schafft, Cherry in ihre Hände zu kriegen. Wobei diese Task Force in Teilen der Bevölkerung immer unbeliebter wird.
Hier ist es sehr schön, wie gut es der Folge gelingt, Elemente der vorherigen Season einzubauen. Denn Angela del Toro, Tochter von Hector del Toro, dem ehemaligen White Tiger, der in der ersten Staffel ums Leben kam, taucht wieder auf. Und wo sie ist, ist das White Tiger-Amulett nicht weit. Und da ihre Tante, ihr Vormund von der Task Force aus fadenscheinigen Gründen verhaftet und abgeführt wird, könnt hier eine Story entstehen, die dazu führt, dass sie das Erbe ihres Vaters antritt.
Wobei es auch im innersten Kreis des Kingpins kriselt. Aus Angst vor ihm werden hier Fehler unter den Teppich gekehrt beziehungsweise Druck an andere weitergegeben. Und das ist etwas, was sich früher oder später rächen dürfte.
Das wird sicherlich noch wichtig werden
Es ist übrigens überraschend, wie oft hier eine Rose eingeblendet wird. Wer die Comics kennt, der weiß, dass dies der Name eines Schurken ist, unter dessen Maske der Sohn von Wilson Fisk steckte. Und eben von einem solchen Nachwuchs reden Wilson und Vanessa nachts im Bett. Diese Parallelität ist sicher kein Zufall.
Es ist einfach wieder eine spannende und gelungene Folge.
Info
Drehbuch: Dario Scardapane
Showrunner: Dario Scardapane
Regie: Aaron Moorhead & Justin Benson
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