Kampfstern Galactica
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Kampfstern Galactica 11 – Der Gegenangriff

Lesezeit circa: 6 Minuten

Als Starbuck und Boomer auf Patrouille von Zylonenjägern überrascht werden, wird Starbucks Viper stark beschädigt. Nach einer Notlandung auf einem von Zylonen besetzten Planeten stößt er auf einen kleinen Trupp Rebellen.

Die Bruchlandung

Boomer und Starbuck sind auf einem Erkundungsflug, als plötzlich vier Zylonenjäger hinter ihnen auftauchen. Es gelingt ihnen auf Anhieb, zwei zu zerstören. Starbuck verfolgt einen weiteren und schießt diesen auch ab, leider wird er dabei vom vierten Jäger getroffen und seine Viper stark beschädigt. Nach Boomers Inspektion des Schadens ist klar, dass es Starbuck so nicht zurück zur Galactica schaffen kann. Boomer findet auf dem Radar einen nicht weit entfernten Planeten der Delta-Klasse, auf dem dieser notlanden kann. Boomer kehrt zur Galactica zurück, um Hilfe zu holen.

Der Planet Attila ist reich an Vegetation, im Hintergrund ist ein Schloss zu sehen, das allerdings von Zylonen in Beschlag genommen wurde. Überall, wo die koloniale Flotte hinkommt, scheinen die Zylonen schon gewesen zu sein und haben Außenposten errichtet. Der Kommandant Spectre meldet an Baltars Basisstern, dass eine Viper abgestürzt ist und sie den Piloten gefangennehmen und verhören werden.

Starbuck zieht sich mühsam aus seiner zerstörten Viper. Er ist am Bein verletzt und kann sich nur langsam fortbewegen. Als er die Patrouille der Zylonen bemerkt, die auf der Suche nach ihm ist, schlägt er sich zunächst ins Unterholz und watet dann durch einen seichten Fluss. Die Zylonen bemerken ihn und folgen ihm durch das Wasser. Auf der anderen Seite können sie ihn schließlich einholen und niederschlagen.

Die jungen Rebellen

Au dem Weg zurück zum Schloss werden die Zylonen plötzlich aus dem Hinterhalt angegriffen. Einer Gruppe von Menschen auf Einhörnern gelingt es, Starbuck zu befreien und die Zylonen zu verjagen. Als Starbuck schließlich in einer Höhle wieder zu Bewusstsein kommt, merkt er, dass es sich bei der Gruppe nicht um erwachsene Kämpfer sondern eine Gruppe von Kindern handelt. Es sind alles Geschwister. Der älteste Sohn Kyle führt die Kinder wie eine Eingreiftruppe an, seine Schwester Mira, ebenfalls im jugendlichen Alter, hat die Mutterrolle übernommen und unterrichtet und erzieht die Kleinen. Dabei handelt es sich um das Mädchen Ariadne und die Brüder Nilz und Robus. Seit dem Überfall der Zylonen greifen die Kinder die Zylonen, die sie als Blechbüchsen bezeichnen, immer wieder aus dem Hinterhalt an. Zudem wissen sie von der Galactica und dem Krieg in den Kolonien, denn von dort kam die Familie ursprünglich her.

Auf der Galactica sind Boomer, Starbuck und Tigh auf dem Weg in Adamas Quartier, der leider krank im Bett liegt. Cassiopeia, die ihn dort betreut, versucht erst zu verhindern, dass sie Adama aufwecken. Da dieser aber nicht schläft, bittet er die Gruppe zu sich. Es wird beschlossen, dass Starbuck lediglich mit einem Shuttle gerettet werden kann, da versucht werden muss, so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zu erregen.

Später schleicht sich Boxey an Cassiopeia vorbei zu Adama und klettert zu ihm ins Bett. Cassiopeia bemerkt dies zwar, lässt ihn aber gewähren. Boxey erzählt Adama eine Geschichte von einem Planeten voller Muffits. Schließlich schlafen beide ein.

Der Gefangenenaustausch

Kyle hat Starbuck nicht die ganze Wahrheit erzählt, als er vom Überfall und Tod der Eltern berichtet hat. Die Wahrheit ist, dass ihre Mutter ums Leben kam, der Vater befindet sich jedoch in Gefangenschaft. Kyle hat die anderen Jungs angewiesen, eine Nachricht für die Zylonen zu hinterlassen. Er will Starbuck gegen ihren Vater austauschen. Starbuck ist klar, dass die Zylonen den Vater niemals herausgeben werden, kann Kyle jedoch nicht davon überzeugen. Miri hat Zweifel an Kyles Vorhaben, doch auch sie kann sich nicht durchsetzen.

Spectre meldet Baltar inzwischen, dass der Pilot leider schwer verletzt und nicht bei Bewusstsein ist und daher noch nicht gefoltert und befragt werde konnte. Lucifer vermutet, dass Spectre nicht ganz die Wahrheit sagt, was von Baltar mit dem Kommentar weggewischt wird, dass Lucifer wohl auf Spectre eifersüchtig sei.

Die Kinder bringen Starbuck zum Fluss. Kyle erklärt, dass sein Plan wasserdicht sei, da sowohl Starbuck wie auch ihr Vater gleichzeitig auf ein Floß gesetzt werden und in die Mitte des Flusses treiben. So kann kein Betrug stattfinden. Tatsächlich winkt der Vater seinen Kindern von der anderen Uferseite gegenüber zu und ruft nach ihnen. Danach wird er allerdings von den Zylonen überwältigt und eine Strohattrappe auf das Floß gesetzt. Als das Floß der Kinder auf der anderen Seite ankommt bemerken die Zylonen aber, dass auch dort nur die ausgestopfte Uniform eines kolonialen Kriegers sitzt.

Der Angriff

Zurück in der Höhle heckt Starbuck mit den Kindern einen Plan aus, um den Vater zu befreien. Was zuerst unwahrscheinlich erscheint, nimmt immer mehr Form an, als Starbuck erfährt, dass die Kinder ursprünglich durch einen Geheimgang entfliehen konnten. Er bringt ihnen diesen Plan als Vers bei, so dass nichts schiefgehen kann. Sie teilen sich auf und können so von unterschiedlichen Seiten angreifen.

Die Jungs befestigen Sprengladungen an den Treibstofftanks, während Ariadne die zylonischen Wachen von der Brücke schubst. Als die Sprengladungen hochgehen, gibt es Verwirrung im Inneren der Halle, so dass Miri, Starbuck und Kyle den Vater befreien können.

Während die Sprengladungen hochgehen, erteilt Spectre Baltar wieder Bericht. Die Detonationen decken seine Lügen schließlich auf, wodurch Lucifer in seinen Vermutungen bestätigt wird.

Die vereinte Familie

Die Kinder sind wieder mit ihrem Vater vereint. Genau in diesem Moment tauchen Apollo und Boomer auf, die einen großangelegten Angriff vermuten und von der Tatsache überrascht werden, dass es sich nur um Kinder unter der Leitung von Starbuck handelt. Sie bieten dem Vater an, mit seinen Kindern zur Galactica mitzukommen, was dieser jedoch ablehnt. Schließlich haben in der Zwischenzeit die Zylonen den Planeten verlassen. Zum Abschied gibt Starbuck Miri einen langen Kuss

Fazit

Die ganze Episode ist Starbuck gewidmet und spielt wieder auf einem Planeten, auf dem es menschliches Leben und Zylonen gibt. Es wirkt langsam verwunderlich, dass die Zylonen so immens hinter dem Flüchtlingskonvoi her sind, um die letzten Überlebenden der Menschheit zu vernichten, wenn es überall auf ihren Außenposten doch auch Menschen gibt. Auch das Interesse der Kolonialen der Flotte an den Menschen auf den Planeten, die sie passieren hält sich in Grenzen, was auch seltsam erscheint. Sollten sie nicht versuchen, mehr mit ihnen ins Gespräch kommen? Wie kommen koloniale Siedler so weit in den unbekannten Raum?

Melanie Frankl
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