King Kong macht zum Auftakt der zweiten Season seine Aufwartung, derweil der alte Cast weiter besteht.
Zurück ins Monsterverse
Im Jahr 2017 ist die Gruppe mit Keiko Miura (Mari Yamamoto) kaum zurück aus Axis Mundis, als sie schon wieder fliehen müssen. Denn King Kong greift die Stelle an, aus der sie zurückgekommen sind. In einem mobilen Stützpunkt von Monarch sammeln sie sich. Und Cate Randa (Anna Sawai) fasst den Entschluss, den zurückgebliebenen Lee Shaw (Kurt Russell) zu retten. Komme, was wolle.
Im Jahr 1957 reisen Keiko Miuara, Lee Shaw (Wyatt Russell) und Bill Randa (Anders Holm) zu einem abgelegenen Dorf in Santa Soledad in Chile. Sie wollen Gerüchten nach einem Seemonster nachgehen. Stoßen jedoch schon bald auf Hinweise, dass es hier noch andere Monster gibt.
Monarch: Legacy of Monsters ist eine besondere Serie. Sie spielt im Monsterverse, in dem auch die Godzilla und King Kong-Filme von Legendary Studios stattfinden. Doch der Fokus liegt in ihr weniger auf diesen gigantischen Kreaturen. Als vielmehr auf den Menschen und die Auswirkungen der Abenteuer, die sie erleben. Das war zwar manchmal etwas sehr klischeehaft, hat aber am Ende trotzdem Spaß gemacht.
Keine Änderungen zu vermelden
Jetzt ist die zweite Staffel der Serie gestartet. Und es gab beim Maincast und hinter den Kulissen keine nennenswerten Änderungen. Was durchaus erfreulich und ein gutes Zeichen ist. Ebenso soll aktuell eine Spinoff-Reihe in Arbeit sein, die sich auf die Erlebnisse eines jungen Lee Shaw zur Zeit des Kalten Krieges fokussieren soll. Wyatt Russel soll nicht nur die Rolle wieder aufnehmen, sondern ebenfalls Executive Producer sein.
Bereits die ersten Minuten von Ursache und Wirkung zeigen, dass das große Monster, das diese Season zusammenhalten soll, dieses Mal vermutlich nicht Godzilla sein wird. Was kein Wunder ist, da dieses wie auch nächstes Jahr insgesamt zwei Filme mit der bekannten Riesenechse in die Kinos kommen sollen. Womit dieses Mal die Stunde für King Kong schlagen dürfte, der Ersatz spielen wird. Sprich: Er wird vermutlich in der folgenden Staffel immer mal wieder sporadisch auftreten.
Ansonsten wiederholt die Auftaktepisode genau das, was auch die erste Season ausmachte. Sprich: Es wird in einer Folge immer mal wieder zwischen Handlungsgegenwart und Handlungsvergangenheit gewechselt. In diesem Fall erlebt man im Jahr 2017 mit, wie Cate Randa alle Hebel in Bewegung setzt, um den in Axis Mundis gefangenen Lee Shaw zu retten. Derweil 1957 ein Mysterium um die Monster aufgebaut wird, die vermutlich diese Serie bestimmen werden.
Typisch für die Serie
Es ist ein interessanter Auftakt. Der wieder mit einigen klischeehaften Momenten aufwartet, wie beispielsweise als Cate Randa ihren Vater mit seiner Untreue konfrontiert. Was eben typisch für die Serie ist.
Aber immerhin wird dies endlich angesprochen. Endlich sieht man, wie der Vater mit seinen beiden mit unterschiedlichen Müttern gezeugten Kindern zusammenarbeitet und es zu einer, wenn auch kleinen Aussprache, mit seiner Tochter kommt. Wobei man bei dem Gespräch das Gefühl hat, dass die Sache noch nicht geklärt ist, sondern die Staffel noch weiter behandelt wird.
Ebenso schön ist es, dass Corah wieder etwas Aufmerksamkeit geschenkt kriegt. In diesem Fall will Monarch sie anheuern, was sie allerdings angeblich ablehnt. Da man das aber nie gesehen hat, sondern sie dies nur sagt, könnte das eine Lüge sein. Was wiederum perfekt zu ihrer Darstellung aus der letzten Season passt.
Vieles bleibt offen
In Sachen Charakterisierungen des Maincasts wird also einiges getan. Es wird einiges aufgebaut, so auch die Tatsache, dass Keiko Miuara fast wie eine Lichtgestalt verehrt wird. Doch überwiegend merkt man dieser Folge eins an: dass sie vor allem auf einen Zweck ausgerichtet ist.
Gemeint ist, dass diese Episode hauptsächlich darauf aufbaut, den Big Bad dieser Season aufzubauen. Es handelt sich um ein Tentakelmonster, das wohl schon früher in der Welt war und von Dorfbewohnern wie eine Göttin verehrt wurde. Und es scheint mit einer Art Monsterzecke in Verbindung zu stehen, die in Massen auftaucht und für Ärger sorgt.
Es bleibt also entsprechend vieles offen. Unter anderem auch die Tatsache, wieso es in Axis Mundis im Fels eingeschlossen war. Und was sein Ziel ist. Aber das wird vermutlich in den noch kommenden Episoden aufgeklärt werden.
Es ist kein runder Auftakt. Aber immer noch einer, der dafür sorgt, dass man auf die kommenden Folgen gespannt ist.
Informationen
Regie: Lawrence Trilling
Drehbuch: Chris Black
Showrunner: Chris Black
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