Neben der Frage um Kompetenzen gibt es in dieser Folge auch ein wenig mehr Details zu Monster X.
Gefährlich
Mit dem Tod von Direktor Verdugo wird Tim (Joe Tippett) zu ihrem Nachfolger, obwohl er das eigentlich nicht möchte. Doch das muss hintenanstehen, denn schon bald erhält er den Auftrag, Monster X zu verfolgen. Und Lee Shaw (Kurt Russell) hat gewisse Ideen, wie man es aufhalten kann. Dabei wissen sie nicht, dass eine ihrer Seekrabben sich an Bord des Monarch-Schiffes geschlichen hat.
In der Vergangenheit untersuchen Lee (Wyatt Russell), Keiko (Mari Yamamoto) und Bill (Anders Holm) die Höhle, in der die alten Malereien gefunden wurden. Doch dann bricht Bill alleine auf, um einer anderen Spur zu folgen. Und die beiden anderen wissen nicht so recht, wie sie miteinander umgehen sollen.
Mit Resonanz wird das Mysterium um Monster X weiter vertieft. Man erhält nur kleine Einblicke, was es genau ist und wie es vorgeht. Aber im Laufe der Episode wird eins klar: Es hat eine starke Verbindung zu diesen großen Seekrabben oder Seeläusen. Und auch Letztere sind gefährlich.
Es bleiben Fragen offen
So sieht man in dieser Episode, wie ein solches an Bord des Schiffes kommt und dabei äußerst intelligent vorgeht. Intelligent und mörderisch. Und ebenso äußerst widerstandsfähig, wenn man am Ende sieht, mit was es beharkt wird und dann trotzdem noch lebendig ist.
Dank solcher Details wird klar, dass Monster X und seine „Anhängsel“ eine enorme Bedrohung darstellen. Und doch bleiben noch weitere Fragen offen. Wie beispielsweise, wo es hin will? Oder wann es zur ersten Begegnung mit Godzilla kommen wird? Fragen, die die kommenden Episoden sicherlich beantworten werden.
Und doch ist der Monsterplot nur ein Nebendetail in dieser Folge. Denn hauptsächlich dreht sich hier alles um die menschlichen Protagonisten. Allen voran die „Alten“ der Gruppe sind es, die viel Handlungszeit erhalten.
Ein kleiner Familienmoment
Und so erlebt man eine Keiko, die sich erstaunlich schnell an die Moderne anpasst. Die die moderne Technologie nicht hinterfragt, sondern akzeptiert. Und die sich vor allem auf die Jagd nach Monster X fokussiert.
Allerdings gibt es einen schönen Moment zwischen ihr und ihrem Sohn Hiroshi. Wo sie ihn automatisch ermahnt, nicht an den Nägeln zu knabbern. Und daraus ein wunderschöner Augenblick entsteht, wo Mutter und Sohn wieder wie eine Familie wirken.
Derweil der alte Lee Shaw das Kommando über das Monarchschiff an sich reißt. Er ist voll und ganz darauf fokussiert, Monster X zu verfolgen und, wenn möglich, zur Strecke zu bringen. Und er schafft es dabei, das gesamte Monarch-Team einzuspannen.
Wenn die Jungen kaum zur Geltung kommen
Was unter anderem auch daran liegt, dass Tim kein Anführer sein möchte. Von Anfang delegiert er die Verantwortung an andere. Was sogar so weit geht, dass er dem alten Lee Shaw zwar vom Befehl erzählt, ihn wegen dessen Aktionen festzunehmen. Diesen dann aber auch sofort bewusst ignoriert. Aus gutem Grund, schließlich ist der Veteran entscheidungs- und Risikofreudiger als er. Ob das auf Dauer ein Zustand sein wird, muss sich da noch zeigen.
Dieser Fokus auf die „Alten“ hat allerdings auch zur Konsequenz, dass die junge Generation kaum zur Geltung kommt. Zwar hat Cate Randa eine Szene, in der sie auf die Seelaus stößt und versucht, diese zu besiegen. Doch insgesamt wirkt dieser Moment eher wie eine Beschäftigungstherapie für sie, ihren Halbbruder Kentaro und für Corah. Er ist da, damit sie etwas Sinnvolles zur Handlung beitragen können. Hätte aber genauso gut auch gestrichen werden können, ohne dass es Probleme verursacht hätte.
Die Vergangenheitsebene fokussiert sich mehr auf das Verhältnis zwischen Keiko und dem jungen Lee Shaw. Aus diesem Grund wird auch Bill im ersten Akt vorerst aus der Handlung rausgeschrieben. Man spürt, dass es zwischen den beiden knistert. Was dann ebenfalls bei dem Fest gegen Ende der Folge offensichtlich wird.
Es bleibt weiterhin mysteriös
Dieses sorgt hingegen dafür, dass Monster X und seine Seeläuse einen großen Auftritt haben. Und das Mysterium um die Beziehung zum Dorf und dessen Bewohner vertieft wird.
Am Ende ist Resonanz eine gute Episode.
Informationen
Regie: Lawrence Trilling
Drehbuch: Dan Dworkin
Showrunner: Chris Black
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