Eines der emotionalsten Ereignisse der Frühzeit der Vorlage wird dieses Mal adaptiert.
Ein wichtiges Ereignis
Ruffy (Iñaki Godoy) und seine Crew kommen am Übergang zur Grand Line an. Es ist Reverse Mountain, den sie Hochsegeln. Doch als sie auf der anderen Seite wieder runterkommen, wird das Schiff mitsamt Mannschaft von einem Wal verschluckt. Nur Ruffy kann entkommen und lernt den alten Crocus (Clive Russell) kennen, der ihm erzählt, wer dieser Wal ist und wieso er ständig den Reverse Mountain attackiert.
Zurück in Loguetown bereitet Captain Smoker (Callum Kerr) alles dafür vor, dass er in die Grand Line aufbrechen und dort Monkey D. Ruffy verfolgen kann. Allerdings taucht dann Vizeadmiral Monkey D. Garp (Vincent Regan) auf. Nach einer Unterhaltung gibt dieser dem Captain eine andere Mission.
Good Whale Hunting adaptiert jetzt einen wichtigen Moment der Mangavorlage. Nämlich die Geschichte, als die Crew von dem East Blue rüber in die Grand Line fährt. Womit das eigentliche Abenteuer im Prinzip erst richtig los gehen dürfte.
Moment, wieso taucht er jetzt auf?
Die Story ist in der Vorlage eine sehr emotionale. Weil man da den Wal Laboon kennenlernt, der wiederholt den Berg attackiert, da er rüber in die Grand Line möchte. Bereits in jenen Tagen legte Eichiro Oda die Basis für spätere Storyereignisse, wobei man das damals natürlich nicht ahnen konnte.
Die Realserienadaption nimmt sich dieses Moments ebenfalls an. Wobei sie es am Ende etwas anderes interpretiert. Unter anderem, in dem sie eine wichtige Figur schon jetzt vorwegnimmt.
Denn in der Rückblende, wo man den Ursprung von Laboon kennenlernt, taucht Brook auf. In der Vergangenheit ist er ein Mitglied der Rumba-Piraten und Violinist. Dargestellt wird er von Martial T. Batchamen, der in Kamerun geboren worden ist und Schauspieler und Produzent ist. Eine seiner größeren Rollen war zuletzt die norwegische Thrillerreihe Safe House.
Abweichungen, wenn nötig
Sein Auftritt ist insofern von Bedeutung, als das Brook später und stark verändert ein Mitglied der Strohhutpiraten werden wird. Doch das ist ein Ereignis, welches erst weit, weit weg in der Zukunft geschehen wird. Wann genau ist unklar, aber es dürfte nicht in der dritten Season passieren, wenn die Reihe sich an der Reihenfolge der Storyarcs des Mangas hält.
Aber es ist ebenso ein Zeichen dafür, dass auch wenn die Reihe versucht, den Manga so originalgetreu wie möglich zu adaptieren, sie sich dennoch die Freiheit nimmt, an einigen Stellen abzuweichen. Entweder, dass sie, wie in diesem Fall, Ereignisse vorwegnimmt. Oder aber dass sie sich in Details unterscheidet.
Allerdings muss man auch betonen, dass sie dies nicht für die ganz wichtigen Geschehnisse gilt. Sondern nur für eher kleinere Momente. Die großen Szenen, wie beispielsweise die Art und Weise wie Luffy Laboon ein Versprechen gibt, die bleiben gleich.
Viele kleine, gute Momente
Im Prinzip zeigt dies auch das, was die Figur ausmacht. Seine Fähigkeit, andere für sich einzunehmen. Sei es den knurrigen und knorrigen Crocus. Oder ebenfalls Laboon.
Wobei die Folge auch darauf achtet, dass seine Crew ebenso zu tun kriegt. Denn diese sind ja mit ihrem Schiff innerhalb von Laboon. Und müssen erstmal den Weg frei kriegen, was insofern schwierig ist, als dass sie auf zwei Personen stoßen, die ebenfalls rauswollen. Dabei aber nicht unbedingt bereit sind, Rücksicht auf die Neuankömmlinge zu wählen.
Es gibt dabei viele kleine, gute Momente, die die Charakterisierungen weiter ausbauen. Sei es die Tatsache, dass Nami das Kommando an sich reißt, Zorros Reaktion darauf, dass er mit seinen Schwertern nichts ausrichten kann, oder Lysopps Ängstlichkeit und wie er trotz dieser versucht, das Schiff zu retten. Hier sieht man, wie die Figuren ihren kleinen Augenblick haben, bei dem sie glänzen und sich weiterentwickeln können.
Später von Relevanz
Was die zwei Personen angeht, so ist das das erste Mal, dass man einen Hinweis auf die Organisation kriegt, für die sie arbeiten. Auch dies wird etwas sein, was erst später in der dritten Staffel von Relevanz sein wird. Aber es wird bereits kräftig darauf hingearbeitet, was sehr schön ist und passend zur Vorlage ist.
Die Ereignisse in Loguetown sind im Vergleich vielleicht nicht ganz so sehr von Bedeutung. Im Prinzip wird hier ein Grund dafür geliefert, wieso Smoker und Tashigi in die Grand Line kommen. Wobei es hier zu einem Auftritt von Garp, Helmeppo und Korby kommt. Was sehr schön ist. Vor allem, wenn man sieht, wie die beiden letzt genannten inzwischen bereits erste Anzeichen von Freundschaft aufweisen.
Am Ende ist dies wieder eine wunderschöne Folge.
Informationen:
Drehbuch: Ashley Wigfield
Regie: Emma Sullivan
Showrunner: Matt Owens und Joe Tracz
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