Sie erkunden eine fremde Galaxis – und stoßen auf schaurige Geheimnisse
Worum geht es in diesem Roman?
Der PHOENIX mit Bully, Meg Ontares, Dr. Liam Barstow und der Legende an Bord erreicht die Galaxis Grasoci, um dort der Spur des Sternenwürfels nachzuspüren.
In der Heimatgalaxis des Volks der Lanathan treffen sie auf eine Gesellschaft, die fest unter der wirtschaftlichen Knute der Portuu steht. Die durch in Monopol auf den Stellaren Hauch, einem Molkex-Analog, unanfechtbar sind.
Die Spur der Legende führt zu einer lanthanischen Forschungseinrichtung, die vor 20 Jahren einer Katastrophe zum Opfer gefallen ist und seit dem unter Quarantäne steht. Nichts, was die Besatzung des PHOENIX aufhalten würde …
Der Leseeindruck
Ich bin kein Freund von harten Brüchen in der Handlung. Der Wechsel zu diesem Thema und Schauplatz war mit doch etwas zu abrupt. Das ist aber eher ein Problem der Exposé-Steuerung. Das Thema Suche nach dem Sternenwürfel hat aber durchaus seinen Reiz.
Das man unterwegs dann auch auf ehr unsympathische Zeitgenossen trifft, liegt durchaus im Rahmen des Wahrscheinlichen. Und da hat Leo Lukas für mich persönlich das Maximum herausgeholt, auch wenn ich das persönlich nicht mag.
Mir war das etwas zu sehr auf den Effekt getrimmt, ich mag es da doch eher differenzierter. Positiv fällt mir aber der Actionteil auf, der durchaus gelungen ist.
So war dieses ein Roman, der meinen Geschmack nicht ganz getroffen hat, aber durchaus seine Fans finden dürfte. Und das ist das Schöne an Perry Rhodan: Die Vielfalt. Es ist für jeden was mit dabei und der Nächste ist dann wieder mehr nach meinem Geschmack.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Es gibt wieder einen harten Bruch durch den Schauplatzwechsel, aber der Anfang lockt mit einem interessanten Setting und einem schon unsympathischen Antagonisten. In Summe belasse ich es bei dem 1 Defaultpunkt.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Die Handlung drück mir persönlich etwas zu sehr auf Knöpfen, d.h. ist zu sehr auf den Effekt ausgelegt und das wirft mich aus der Handlung. Ich vergebe 0,8 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Die Gesellschaft ist etwas überzeichnet, aber durchaus gelungen. Ich vergebe 1,2 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Die Frage was hier mit den Lanathan passiert ist, ist durchaus spannend und ich vergebe hier 1,4 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Ich hätte hier gerne mehr Sense-of-Wonder und weniger Triggern. Ich belasse es bei dem 1 Defaultpunkt.
Das ergibt in Summe 5,4 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Leo Lukas
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 16. Januar 2026
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