Auf der Welt der Mabom – sie wollen das Elysion retten
Worum geht es in diesem Roman?
Die Prüfung zum Shinobi führt Antonya Bancroft, Jasper Cole, Atlan und Monkey auf den Planeten Mahama, wo die Gruppenintelligenzen der Mabom vom PSI-Signal der Ilt-Mumien in den Wahnsinn getrieben werden.
Am Ende der Prüfung kann es nur einen Shinobi geben, und so prallen die Ansichten und Methoden der beiden Shinobi aufeinander.
Der Leseeindruck
Kein Perry Rhodan-Roman lebt wirklich für sich selbst im Vakuum. Von der mal ganz offensichtlichen Tatsache abgesehen, dass es immer einen Roman davor und danach gibt und die Serie sich als Ganzes dadurch auszeichnet, dass es eine übergeordnete Zyklushandlung gibt: Es hängt auch immer etwas an der Weltlage und der persönlichen Tagesform des Lesers.
So war ich denn gespannt, wie sich das Rätsel, ob denn alles nur Simulation oder geträumt ist, auflöst. Atlan machte dann relativ schnell klar, dass das hier „real“ ist – soweit man das natürlich von einem SF-Roman sagen kann. Ich war fast etwas enttäuscht. Und gleichzeitig froh, dass die Handlung „reale“ Auswirkungen auf die Zyklushandlung hat.
Da die Handlung auf zwei parallelen Strängen läuft, springt diese natürlich am Anfang, läuft dann aber schließlich mehr oder weniger zusammen.
Aber der Roman – oder meine Tagesform – steigert sich und entlässt mich dann mit der überraschenden Erkenntnis, dass die Geschichte schon zu Ende ist. Ein Anzeichen für einen der seltenen Hyperraumromane.
Am Ende lockt der Roman mit einem Cliffhanger der Einiges an Sense-of-Wonder verspricht und einen weiteren Schauplatzwechsel. Ich bin gespannt!
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte. Koppeln zum Vorgänger. Holt mich der Anfang ab?):
Der Einsteig mit Atlan klärte dann, ob im Vorgänger alles nur geträumt war, was mich etwas enttäuschte. Ich fand den Einsteig aber vollkommen in Ordnung und belasse es bei dem 1 Defaultpunkt.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Nachdem die Vorwehen durch den Vorgänger verdaut waren, steigerte sich der Roman am Ende sogar bis zu Hyperraumpassagen und ich vergebe hier 1,6 Punkte.
Der Sense-of-Wonder-Anteil (max. 2 Punkte):
Neben der Action des Romans gab es auch einige handfeste SF-Themen wie die Gruppenintelligenz und deren Beeinflussung durch die PSI-Strahlung. Gefallen hat mir auch der Jasper-Cole-Sprung, und ich vergebe auch hier 1,6 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (max. 2 Punkte):
Das Setting wirkte etwas gewollt, aber die Geschichte an sich entwickelte noch einiges an Spannung, auch wenn sie doch sehr sprunghaft war. Ich vergebe 1,5 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiterzulesen?):
Der Cliffhanger macht Lust auf mehr, auch wenn jetzt erstmal wieder der Sprung auf einen anderen Handlungsschauplatz ansteht. Ich vergebe hier 1,3 Punkte.
Das ergibt in Summe sehr solide 7 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Olaf Brill
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 20. Februar 2026
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