Am Ende dieser Episode hat man das Gefühl, dass die diversen Plots langsam anfangen, sich zu kreuzen.
Besseres Pacing?
Frank Castle (Jon Bernthal) und Amy (Giorgia Whigham) können die Bilder entwickeln, die sie und ihre Freunde gemacht haben. Daraufhin entwickeln die beiden einen Plan, wie sie mehr über die Personen herausfinden können, die auf den Fotos zu sehen sind. Derweil Frank Rachel widerwillig in den Umgang mit Waffen einweist.
Doch John Pilgrim (Josh Stewart) ist ihnen auf den Versen. Und auch, dass die Stadt ihn anwidert, versucht er den Auftrag seiner Gönner umzusetzen. Wofür er ebenfalls Madani (Amber Rose Revah) bedroht. Und Billy Russo (Ben Barnes) führt dabei seine eigenen Pläne aus, für die er Unterstützung braucht. Zum Glück weiß er, wo er diese findet.
Anders, als in der ersten Season hat man in der aktuellen The Punisher-Staffel bislang noch nicht das Gefühl, dass das Pacing nicht so ganz hinhaut. Wie sehr dieses Mal darauf geachtet wird, zeigt ja auch die aktuelle Folge. Denn Nakazet beginnt jetzt, ungefähr zur Halbzeit der Season, damit, die diversen Plots langsam zusammenzuführen.
Er ändert sich
Hauptsächlich stehen natürlich Amy und Frank Castle im Vordergrund. Und hier ist es interessant zu sehen, wie sich die Dynamik zwischen den Zweien geändert hat. War sie zu Beginn der Staffel noch jemand, der nur weg wollte, arbeiten jetzt beide perfekt zusammen. Und sie hat sogar einen gewissen Einfluss auf den Punisher.
Was man zu Beginn daran sieht, als sie verhindert, dass er einen pädophilen Fotografen umbringt. Oder, als sie mit ihm über seine tote Tochter redet. Oder aber, als sie ihn dazu bringt, ihr den Umgang mit einer Waffe zu zeigen.
Beide ergänzen sich wirklich perfekt. Was man auch daran sieht, wie sie die Falle für ihr Zielobjekt vorbereiten und entsprechend ausführen. Einfach, weil hier jeder seine Stärken ausspielen kann. Rachel sorgt heimlich dafür, dass das Foto die richtige Zielperson findet und taucht anschließend geschickt unter. Derweil Frank auf seine übliche, nicht sonderlich subtile Art und Weise das Zielobjekt ausquetscht, um mehr zu erfahren.
Die Plots fangen an, sich zu kreuzen
Hier zeigt sich dann zum ersten Mal, dass die Serie anfängt, die diversen Plots zu kreuzen. So ist hier beispielsweise der John Pilgrim Plot wichtig genauer gesagt geht es um seine Gönner, seine Auftraggeber, die für ein wichtiges Handlungselement von Bedeutung sind. Und auf ein Mal erhalten, deren Motivation mehr Sinn, als man es für möglich hält.
All dies hat auch Auswirkungen auf Frank Castle. Jetzt nicht die Hintergründe, davon weiß er nichts. Aber die Tatsache, dass er zwei Kriminelle hat laufen lassen, anstatt sie zu töten, frustriert ihn, wie er am Ende der Episode gesteht.
John Pilgrim hat in dieser Folge jetzt nicht so viele Auftritte. Aber man sieht wunderbar seinen Widerwillen über die laute und in seinen Augen vulgäre Stadt. Und kann dabei sehen, wie er charmant und skrupellos Madani bedroht. Doch man kennt sie ja. Sie lässt sich davon nicht einschüchtern, sondern im Gegenteil: Sie greift zu außergewöhnlichen Maßnahmen, um mehr über ihn herauszufinden.
Der Dreh- und Angelpunkt
Dreh- und Angelpunkt der Episode ist dabei Curtis Hoyle. Er hat seine eigenen Probleme. Doch am Ende treffen sich einige der wichtigsten Figuren bei ihm und die Richtung für die kommenden Folgen wird festgelegt.
Hoyles Problem lautet Billy Russo. Der es auf die Veteranen abgesehen hat, um die er sich kümmert. Und anfängt, sie auf die schiefe Bahn zu locken. Sie dazu anstiftet, Dinge zu machen, die definitiv nicht in Ordnung sind.
Interessant ist, wie sich das Verhältnis zwischen Russo und seiner Psychiaterin entwickelt. Es wird angedeutet, dass sie es anscheinend schon von Anfang auf ihn „abgesehen“ hatte. Es ist jetzt kein Stockholm-Syndrom, was man hier sieht. Aber allem Anschein nach war sie von Beginn an in ihn verliebt und hat dies erfolgreich vor ihren Vorgesetzten verheimlicht.
Was hat er vor?
In jedem Fall ist sie im Prinzip nur ein weiteres Element in Billys Plänen. Was genau er vorhat, bleibt allerdings noch unklar. Aber er scheint sich so langsam mit seinem vernarbten Gesicht anzufreunden, da er es jetzt offen herumzeigt.
Dies ist eine spannende Folge, die die Weichen für die Zukunft stellt. Und die dürfte spannend werden.
Info
Regie: Jamie M. Dagg
Drehbuch: Christine Boylan
Showrunner: Steve Lightfoot
Lust, in unserem Team mitzumischen? Dann schaut doch mal auf unsere MITMACHEN Seite.
Warpskala
Warpskala- Lady Trents Memoiren – 1 – Die Naturgeschichte der Drachen (Marie Brennan) - 13. März 2026
- KPop Demon Hunters (2025) - 13. März 2026
- Avatar: Der Herr der Elemente – 47 – Das Vermächtnis - 12. März 2026

