Spotlight: Zachary Quinto

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Mit Zachary Quinto erschien 2009 ein „neuer“ Mr Spock auf der Leinwand. Wer ist der Mann hinter diesem Charakter?

Kindheit und Jugend

Zachary Quinto wurde am 2. Juni 1977 in Pittsburgh, Pennsylvania geboren. Der Sohn eines irisch-italienischen Ehepaares wuchs gemeinsam mit seinem Bruder Joe in einem ruhigen Vorort auf. Seine Mutter Margaret J. (geborene McArdle) stammte ursprünglich aus Irland, sein Vater Joseph John Quinto war italienischer Herkunft. Er starb, als Zachary Quinto sieben Jahre alt war, an Krebs.

Quinto besuchte die Central Catholic High School in Pittsburgh. Seine ersten Theatererfahrungen sammelte er bereits als Elfjähriger. Er stand mit dem Ensemble „Pittsburgh City Light Opera“ auf der Bühne. Er erhielt damals eine Auszeichnung für seine Darstellung des Major Generals in dem Stück „The Pirates of Penzance“.

Nach der High School studierte er an der Carnegie Mellon University im Bereich Musiktheater und machte 1999 seinen Abschluss.

Zachary Quinto

Auf nach Hollywood

2000 zog es ihn Richtung Hollywood. Seine erste Rolle spielte er in der Krimiserie „CSI: Crime Scene Investigation“ (dt. „CSI: Den Tätern auf der Spur“). Es folgten weitere Auftritte in Serien wie „Six Feet Under“ (dt. „Six Feet Under – Gestorben wird immer“), „Charmed“ (dt. „Charmed – Zauberhafte Hexen“) und „24“.

Seinen großen Durchbruch feierte er 2006 jedoch mit seiner Rolle des Uhrmachers Gabriel Gray alias Sylar in der Serie „Heroes“. Er war dafür sowohl für den Teen Choice Award, als auch für den Scream Award nominiert worden. Von 2011 bis 2013 spielte er in der bekannten Serie „American Horror Story“ mit.

Auch als Produzent machte er sich 2011 einen Namen. Der Film „Margin Call“ (dt. „Margin Call – Der große Crash“) wurde von ihm mitproduziert. Gleichzeitig hatte er auch eine Rolle.

Star Trek

2009 übernahm er die Rolle des Mr. Spock für den ersten Star Trek Reboot von J. J. Abrams. Auch in den beiden folgenden Filmen „Star Trek – Into Darkness“ (2011) und „Star Trek – Beyond“ (2013) spielte er den Vulkanier.

Für den Film „For the Love of Spock“ von Adam Nimoy gab er, wie viele andere Schauspieler, Produzenten und Persönlichkeiten aus dem Star Trek Universum, Interviews und sprach über seine Freundschaft zu Leonard Nimoy.

2018 heizte Quinto die Gerüchteküche an, als er verlauten ließ, dass es drei Drehbuchideen zu einem weiteren Star Trek Film gäbe und er noch einmal die Rolle des Mr. Spock übernehmen würde. Was wirklich aus all diesen Plänen wird, steht allerdings noch buchstäblich in den Sternen.

Am Broadway

Man merkt Quinto seine Ausbildung im musikalischen Theater an. Am Broadway war er beispielsweise in dem Stück „The Boys in the Band“ zu sehen, wo er an der Seite von Jim Parsons und Andrew Rannell spielte. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Buch von Mart Crowley aus dem Jahr 1968 (dt. Titel „Die Harten und die Zarten“).

Auch in dem Stück „Angels in America“ spielte er mit. Das Drama beinhaltet das Thema AIDS in den 80er Jahren und beleuchtet die Auswirkungen auf Menschen und Beziehungen.

Sein Einsatz für LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender)

Zachary Quinto outete sich 2011 als homosexuell. Anlass war unter anderem der Selbstmord eines schwulen Teenagers. Quinto erkannte seine Vorbildfunktion als Schauspieler und Person des öffentlichen Lebens und entschied offen zu seiner Orientierung zu stehen. Damit wollte er anderen Menschen Mut machen und vor allem junge Menschen unterstützen, die Probleme mit der gesellschaftlichen Akzeptanz ihrer sexuellen Orientierung haben. In einem Interview sagte er, dass es trotz der Fortschritte immer wieder Rückschläge und bedenkliche Ideologien im Land gäbe. Dennoch, mit seinem Einsatz für LGBT widmet er sich der Aufklärung der Gesellschaft und der Gleichstellung und Akzeptanz queerer Menschen.

Zachary Quinto in der IMDb

Kirsten Pevestorf

Kirsten ist Jahrgang 80 und ein totaler TOS-Fan, kein Wunder, dass sie sich bei und auch hauptsächlich darum kümmert. Wenn das nicht reicht, vertritt sie Marco in der Chefredaktion.
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