Spotlight: Barbara March

Lesezeit circa: 3 Minuten

Als die Klingonin Lursa wurde Barbara March bekannt. Leider verstarb sie nach langem Kampf gegen den Krebs am 11. August 2019.

Eine Karriere auf den Brettern, die die Welt bedeuten

Geboren wurde sie am 09. Oktober 1953 in Toronto, Ontario, Kanada, als Kind polnischer Einwanderer. Sie studierte an der University of Windsor und machte dort ihren Bachelor of Fine Arts. Direkt danach fing sie an, als Schauspielerin beim kanadischen Stratford Shakespeare Festival aufzutreten. Auf diesem traf sie auch ihren zukünftigen Ehemann Alan Scarfe. Beide heirateten im August 1979 und sie wurde die Stiefmutter von Jonathan Scarfe, der aus der vorherigen Ehe Alans stammte. Einige Jahre später brachte sie dann ihre Tochter, die Musikerin und Komponistin, Antonia »Tosia« Scarfe zur Welt.

Zu Beginn ihrer Karriere war sie Bühnenschauspielerin, die sich in ihrer Heimat Kanada einen großartigen Ruf erspielte. Sie trat in verschiedenen Theatern auf und spielte unterschiedliche Rollen, wie zum Beispiel Desdemona aus »Othello« oder Maria in »Twelfth Night«. 1986 zog sie des Berufs wegen nach New York, wo sie unter anderem am Broadway auftrat.

Ihr Filmdebüt gab sie 1983. Da trat sie an der Seite ihres Ehemannes in dem kanadischen Independentfilm »Deserters« auf. Es folgten weitere Auftritte in kanadischen und amerikanischen Filmen und Serien.

Barbara MarchKlingonischer Erfolg und Misserfolg

»Star Trek«-Fans wurde sie als Lursa bekannt, Schwester des verräterischen Klingonen Duras. Gemeinsam mit ihrer On Screen-Schwester B‘etor, die von Gwynyth Walsh dargestellt wurde, versuchte sie wiederholt, die Ehre ihres Hauses mit allen möglichen Mitteln wiederherzustellen. In den Jahren 1991 bis 1994 traten die beiden dabei in verschiedenen Episoden von »The Next Generation« oder »Deep Space Nine« auf. Höhepunkt und Abschluss der Entwicklung ihres Charakters, war der Film »Star Trek: Generations«, wo es ihnen gelang, die D-Enterprise zu zerstören, auch wenn sie ihren Erfolg mit dem Leben bezahlten.

Gemeinsam mit Gwynyth Walsh trat sie danach wiederholt auf diversen Trek-Conventions auf. Dabei konnte es durchaus vorkommen, dass sie ihren Auftritt im vollen Kostüm und Make-up ihrer Rolle absolvierte.

Neben ihrer Schauspielkarriere war Barbara March auch als Autorin, Drehbuchautorin und Story Editor aktiv. Sie steuerte ein Drehbuch für die kanadische Serie »Mystery Island« bei, in der ihr Ehemann mitspielte. Im Jahr 2000 zog die Familie zurück nach Kanada, wo sie unter anderem an der Science-Fiction-Reihe »Seven Days« mitarbeitete. Ebenso schrieb sie das Bühnenstück »The Razing of Charlotte Bronte« und den Roman »The Cooper People«.

Barbara March in der IMDb.

 

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Götz Piesbergen
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