[Perry Rhodan 291] Brücke zwischen den Sternen

Lesezeit circa: 3 Minuten

 

Sie wollen zurück in die Galaxis – sie sind die Letzten, die den Sprung ins Ungewisse wagen.

Brücke zwischen den Sternen
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Brücke zwischen den Sternen
Autor: Kurt Mahr
Titelbild: wie immer Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Zur Handlung von „Brücke zwischen den Sternen“

Perry und die Terraner sitzen in Andro-Beta mehr oder minder fest. Die Maahks eröffnen ihm den Weg über die sogenannten Bahnhöfe. Alte Maahkstationen im Leerraum. Zudem wird uns gezeigt, welche Ergebnisse die instabile Transmitterstrecke zeitigt.

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Ich mag Romane nicht, in deren Prolog aus der Sicht von Historikern berichtet wird. Wie hier. Damit wird im Grunde jede Spannung vernichtet. Die Menschheit wird es also in einigen Hundert oder Tausend Jahren noch geben. Ergo muss Perry Rhodan die Meister der Insel besiegt haben. Spannungstechnischer Käse, um es mal deutlich zu sagen.

Ein solides Heft

An sich ist der Roman aber durchaus spannend geschrieben. Und gruselig. Das entartete Objekt, welches aus dem Schrotschuss-Transmitter kommt, ist an sich unspektakulär. Das Innere jedoch entspringt einem Horrorroman. Kurt Mahr schildert dies dann auch sehr plastisch. Auch im weiteren Schicksal des Protagonisten Timo Benz. Fast wie in einem der besseren John Sinclair-Hefte.
Gleam wird im Verlauf des Heftes von über 15.000 Schiffen der Tefroder angegriffen und der Stützpunkt kann nicht gehalten werden. Gleiches droht dem Schrotschuss-Transmitter und dortigen Stützpunkt. Perry sitzt also mit guten 1000 Schiffen mehr oder minder fest.

Gemecker

Ein Heft, zu dem ich wenig Negatives sagen kann. Anzumeckern wäre vielleicht, dass es Perry bis zuletzt im Umfeld Andromedas hält. Wie ein Kapitän, der zuletzt von Bord zu gehen hat. Was aber dem Staatsoberhaupt widerspricht. Aber so war und wird Perry wohl immer sein. Immer brav erst den eigenen Kopf hinhalten. Was, wie gesagt, politisch Unfug wäre. Aber sei es drum. Meckern auf allerhöchstem Niveau.

Auf der anderen Seite habe ich auch nicht zu viele positive Anmerkungen. Dazu war das Heft dann doch zu gewöhnlich. Allerdings gestehe ich ein, manchmal sind solche Ausflüge in Horror-Gefilde (und ich meine jetzt nicht den Hohlplaneten) wohltuend. Abwechslung im Raumschlacht-Bodenkampf-Durchgeballere. Alle paar Jahre mal darf es auch sowas gerne geben. Peppt die Serie auf.

Weiter so!

Ich kann abschließend nur wieder betonen, dass die Romane ab circa Heft 173 fast durchgehend solide Unterhaltung bieten. Ohne zu viele Logikbrüche und Käse. Wenn es doch nur den ganzen Zyklus über weitestgehend so gewesen wäre…

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Mario Staas

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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