Dirk Wilkens-Hagenkötter

Nachruf: Dirk Wilkens-Hagenkötter

Lesezeit circa: 4 Minuten

Heute verabschieden wir uns von unserem Redaktionsmitglied Dirk Wilkens-Hagenkötter.

Am 23.4.2021 erreichte die Redaktion eine E-Mail. Sie kam von Dirk Wilkens-Hagenkötter. Er hatte gerade unseren Podcast zu Babylon 5 gehört und musste einfach ein Feedback dalassen. Wir bedankten uns herzlich für die Rückmeldung und nur drei Tage später hatten wir erneut eine E-Mail von ihm. Er hatte nun einige Podcasts gehört und wollte bei uns mitmachen. Er schickte auch direkt zwei Arbeitsproben mit, man merkte ihm regelrecht an: Er wollte unbedingt dabei sein und er hatte Erfahrung.

Am 30.4. trat er dann unserem Team-Discord bei und nachdem der ganze organisatorische Kram erledigt war, erschien am 16.5. sein erster von insgesamt 50 Beiträgen.

Dirk Wilkens-HagenkötterDirk zog uns durch seine lockere, aber akribische Art regelrecht mit, man merkte ihm den Spaß regelrecht an, den er bei uns und vor allem mit “seinem Babylon 5” hatte. Früher war er bei SF-Radio (heute: Robots-and-Dragons) im Podcast auch zu hören, etwas, was er bei uns auch machen wollte, zu dem es aber leider nie kam. Auch in der Space View und im Geek!-Magazin erschienen Artikel von ihm.

Dirk hatte eine Sehbehinderung, welche er mit einer sogenannten Lupenbrille aber für die Bildschirmarbeit gut ausgleichen konnte. Er war neben Star Trek und Babylon 5 auch ein großer Freund von Perry Rhodan, hier griff er aber auf Hörbücher zurück, da er wegen seiner Sehbehinderung nicht mehr so gerne auf Papier las.

Bei uns lieferte er somit neben den Babylon-5-Reviews auch welche zu Galacto City und den Star-Trek-Filmen. Im Teamchat war er rege dabei, hatte zu fast allem eine Meinung, war offen für Anmerkungen und lebte sich schnell ein. Kurz: Er war nach kurzer Zeit so sehr im Team drin, dass man das Gefühl hatte, er wäre schon ewig dabei.

Und dann kam der 2.10. und eine Nachricht von ihm ploppte bei mir auf. Diese kam aber nicht von ihm, sondern von seinem Mann, Winfried. Er teilte mir mit, dass Dirk am 29.9. einen Herzinfarkt hatte und in Dortmund im Krankenhaus lag. Wir tauschten uns kurz aus, ich gab ihm meine Nummer und Winni hielt mich auf dem Laufenden. Erst sah alles gut aus, die OP lief gut, er machte Fortschritte, aber knappe vier Wochen später gewann dann doch der Tod. Dirk bekam Komplikationen, am 26.10.2021 verstarb er.

Unsere Gedanken sind bei seinem Ehemann, der Familie und seinen Freunden. Wir werden ihn vermissen. Ruhe in Frieden, Dirk.


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Marco Golüke
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