Lesezeit circa: 3 Minuten

Im kontrachronen Universum – sie suchen die Kammer der Kosmokratin

Welt der goldenen WolkenTitel: Welt der goldenen Wolken
Autor: Leo Lukas
Erschienen: Freitag, 19. Januar 2024

Worum geht es in diesem Roman?

Perry Rhodan, Antanas Lato, Poquandar und die Sorgonin Varsaisch sind im kontrachronen Universum auf dem Weg zur Kammer der Kosmokratin Mu Sargai.

Dort ticken die Uhren etwas anders und das Wesen der Wesen dort kippt mit den Gezeiten …

Der Leseeindruck

Das Thema Bergwanderung zum Mu Sarai war nicht wirklich neu, wobei die Einheimischen Würze in die Geschichte gebracht haben. Je nach Gezeiten oder Wetterlage kippen die Persönlichkeiten der Einheimischen recht bipolar von einem Extremen ins andere, was ein paar durchaus lustige Gegebenheiten produziert.

Der Planet selbst entfaltet beim Anflug in der sorgonischen Raumgondel durchaus eine eigene Schönheit, wobei wir dann aber relativ schnell wieder zu Fuß unterwegs sind, da die Raumgondel merkwürdigerweise direkt bei der Landung im Landeplatz versinkt, und die Technik, je näher man dem Ziel kommt, mehr und mehr versagt.

Der sympathisch, kauzige Einsiedler Rymimyr führt die Gruppe dann zum Ziel, wobei sich eine nicht ganz unironische Wendung ergibt. Wobei sich dann leider der eigentliche Fortschritt für die Zyklushandlung dann leider sehr in Grenzen hält.

In Summe fühlt sich der Ausflug in das andere Universum nach einem Umweg an, besonders da wir der eigentlichen Geschichte wohl eher tatenlos hinterher hecheln. Etwas Butter bei die Fische wäre nett …

Die Punktevergabe

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): Der Roman war in Ordnung mit ein paar gelegentlichen Highlights und ich vergebe hier 2,25 Punkte.

Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte): Die Einheimischen waren gut, die kosmokratischen Anteile dagegen waren nicht wirklich neu. Ich vergebe hier 1,5 Punkte.

Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte): Die eigentliche Handlung war eher linear, der Twist am Ende hatte was, wirkte aber etwas unvorbereitet. Ich vergebe hier 1,25 Punkte.

Die Leistung des Autors, d.h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Die Einheimischen und die Welt, haben mir gut gefallen, das war lebendig und unterhaltsam. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.

Das ergibt in Summe 6,75 von 10 Punkten.

Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.

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Markus Gersting

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