Sie sind die ersten Shinobi – zwei Menschen als Wächter der Milchstraße
Worum geht es in diesem Roman?
Auf der Raumstation PEGASOS stellen sich Antonya Bancroft und Jasper Cole ihrer letzten und ultimativen Prüfung, um als Shinobi dem Projekt SAN und Elysion zu dienen.
Dabei müssen sie sich in der Simulation von Dr. Moonshine – Sam Sou mit richtigem Namen – bewähren. Die Grenzen zwischen Traum und Realität verwischen …
Der Leseeindruck
Das Schöne an der Serie Perry Rhodan ist auch die Vielfalt seiner Autoren. Da ist für fast jeden Geschmack was dabei. Jeder Autor hat seine Fans Aber auch Leser, die mit dem Stil des Autors eher weniger anfangen können. Genauso gibt es Themen, wie vielleicht dem einen Autor besser liegen als dem anderen.
Persönlich mag ich den phantastischen fast schon hochliterarischen Stil von Wim Vandemaan. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ein Fan der epischen Komplexität und Größe, die die Serie Perry Rhodan mit ihrer Zyklen- und sogar Metazyklenhandlung hat. Bei allzu ausufernden Einzelexperimenten kann es dann natürlich sein, das das große Ganze unter die Räder kommt.
Lange Rede, kurzer Sinn, das Thema Prüfungsroman war nicht so ganz meins. Besonders wenn man am Ende nach vielen traumartigen Holodeck-Episonden nicht mehr weiß ob die Handlung nun „real“ wird oder nicht. Es war Kunst, aber ob das der Zyklushandlung nützt? Ich habe bei diesem Roman da eher so meine Zweifel.
Ich bin gespannt, wie sich diese Situation im nächsten Roman auflöst.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Obwohl der Prolog ein literarisches Meisterwerk war konnte mich das Thema so gar nicht abholen und ich vergebe hier nur 0,25 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Am Anfang hatte ich echte Probleme in die Handlung hinein zukommen, in der Mitte gab es ein paar echte Hyperraumpassagen, während es mich am Ende wieder aus der Handlung geworfen hat. Ich vergebe hier 0,75 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Der Autor brennt hier ein Ideenfeuerwerk ab und es gibt einiges zum Darübernachdenken und Staunen. Ich vergebe hier mit 2 Punkten die volle Punktzahl.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Lässt man sich auf den Roman ein, dann ist es durchaus spannend und mitnehmend. Ich vergebe hier 1,5 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Hier belasse ich es beim 1 Defaultpunkt. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung im nächsten Roman auflöst.
Das ergibt in Summe eher bescheidene 5,5 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Wim Vandemaan
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 13. Februar 2026
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