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Auf einem Jahrmarkt in einem kleinen Nest fährt die Achterbahn ins Jenseits.

Achterbahn ins JenseitsHandlung

Ein alter, verwaister Friedhof soll eingeebnet werden. Das ruft den Totengräber Lionel Hampton auf den Plan, der nicht nur eine Warnung ausspricht, sondern dieser auch gleich Taten folgen lässt. 15 Jahre später wird der Friedhof dann wirklich geräumt und ein Jahrmarkt wird eröffnet. Wieder ist der Totengräber vor Ort und sorgt für Ärger, John und Suko nehmen den Kampf gegen den Dämon auf.

Rezension

Einer langen Einleitung über die Hintergründe des Friedhofs, die man auch kürzer hätte fassen können, folgt eine kurze Einleitung von Sheila, Bill, Jane und Suko, die man hätte länger fassen sollen. Ja, das ist mein Hauptkritikpunkt. Wen interessieren die Schwarzen Sheriffs des Bauunternehmers, der durch Schmiergelder an den Job gekommen ist? Was soll das überhaupt sein? Charakterisierung ist gut, aber man muss es nicht übertreiben.

Im Gegenzug kommt die Einführung von gleich vier wichtigen Personen einfach zu kurz. Sheila und Jane lasse ich so stehen, denn da reicht mir die Einführung völlig, vor allem, wo Jane nur erwähnt wird. Bill und Suko allerdings sind einfach nicht ausreichend. Warum waren sie im Himalaya? Warum kommen sie schon eher zurück? Wieso ist ein Reporter dort gewesen? Das hätte ein wenig mehr Beachtung verdient als die Schwarzen Sheriffs. Aber, das möchte ich noch anmerken, das ist Jammern auf hohem Niveau. Wir haben es hier wieder mit einer erstklassigen Produktion zu tun, wo auch wieder Udo Schenk mitsprechen darf – leider direkt nach dem Auftritt als Rick Terry in Episode 2. Seine Umsetzung des Totengräbers ist aber auch wieder top, und ich bin wirklich froh, dass wir diesen Sprecher mehrmals hören dürfen. Es ist eben nur ein wenig zu früh.

Wir erfahren auch, wie der Superdämon heißt, dessen Ankunft vorbereitet wird – der Schwarze Tod. Der Friedhof soll sein Domizil auf Erden werden, deswegen hat Hampton schon vor langer Zeit damit angefangen. den Friedhof zu entweihen und schwarzmagisch aufzuladen. Da der Totengräber seinen Körper auflösen kann, sind viele der Waffen Johns wirkungslos, also entwickelt er einen Plan, der allerdings schon ein Risiko ist. Wenn es nicht klappt, dann ist der Sohn des Lichts Geschichte.

Bill bekommt ein paar Zeilen im Gespräch mit John über die Reise, Suko darf sogar mit in den Einsatz. Und prompt wird er von der Rockergang schachmatt gesetzt. Diese wirkt irgendwie deplatziert, dient aber eben dazu, mehr Drama reinzubringen. Und auf einem Jahrmarkt kann man schon damit rechnen, dass eine Bande Halbstarker sich da auch vergnügt. Wie ich eingangs schon sagte, gibt es hier einfach zu viele neue Namen, Bill und Sheila hätte man locker auf eine spätere Folge verschieben können. Dafür sind die Informationen, die Suko mitbringt, aber richtig gut geworden, denn sie bringen die Story rund um den Schwarzen Tod voran.

Fazit zu Achterbahn ins Jenseits

Die Atmosphäre erreicht nicht ganz die des Vorgängers, toppt aber die erste Episode. Besonders positiv ist für mich, dass die große Story, die in den Romanen damals noch nicht so vorhanden war, hier so gut nach vorn gebracht wird und Suko mitmischen darf. Schenk ist ein genialer Sprecher, der auch hier wieder die Produktion aufwertet. Alles in allem, absolut gelungen, aber eben schwächer als Episode 2.

 

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Marco Golüke

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