Kampfstern Galactica
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Review: Kampfstern Galactica 13 – Angriff der Zylonen (Teil 2)

Lesezeit circa: 6 Minuten

Adama muss sich nun auf Cains Plan einlassen, mit den Kampfsternen Galactica und Pegasus den Zylonenstützpunkt auf Gomorra anzugreifen, um an die dringend benötigten Treibstoffvorräte zu gelangen.

Gomorra fällt

Baltars angekratztes Selbstbewusstsein bekommt wieder neuen Aufwind, als er Lucifers Rat annimmt, Unterstützung von der Basis auf Gomorra anzufordern. So verfügt er über die Schlagkraft nicht nur seiner drei, sondern von vier Basissternen. Was weder Baltar noch die kolonialen Krieger ahnen: Der Erhabene Führer der Zylonen reist nach Gomorra, um die Basis einzuweihen und ihre Wichtigkeit für die Ausbreitung des zylonischen Imperiums zu unterstreichen.

Der Landetrupp springt über Gomorra ab. Sie verteilen sich und bringen Sprengladungen an. Als Bojay von einer Patrouille überrascht wird, kommt es zu einem Schusswechsel, bei dem er am Bein schwer verwundet wird. Er kann nicht weiter, Cassiopeia bleibt bei ihm und sorgt so dafür, dass er überlebt, was Sheba beeindruckt und sie dazu bringt, ihre Meinung über Cassiopeia zu ändern. Die anderen Kolonialkrieger dringen ins Herz der Sicherheitsvorrichtung vor und schalten die Bodenraketen sowie die Warnsysteme aus. Als die Sprengladungen hochgehen, wird die Rede des Erhabenen Führer unterbrochen. Die Galactica startet den koordinierten Angriff, während sich Cain auf der Pegasus noch zurückhält und abwartet. Mittlerweile hat auch Baltar erfahren, dass sich der Erhabene Führer auf Gomorra befindet, und möchte die Lorbeeren für seine Rettung einheimsen.

Die Treibstoffvorräte sind von den Kolonialkriegern gesichert und werden abtransportiert. Der Landetrupp besteigt eine Fähre, doch anstelle zur Galactica zu fliegen, hält diese auf Cassiopeias Geheiß auf die Pegasus zu. Bojay braucht dringend medizinische Versorgung und die Pegasus ist einfach näher.

Jetzt greift Cain ins Schlachtgeschehen ein, jedoch wäre Cain nicht Cain, wenn er nicht von den getroffenen Absprachen abweichen würde. So schickt er alle Verwundeten zur Galactica und hält frontal auf die drei sich nähernden Basissterne zu. Er möchte Baltar direkt treffen und sich so an ihm rächen. Das bleibt vor der Galactica nicht verborgen. Adama kontaktiert Cain, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Doch letzten Endes bleibt Adama keine andere Möglichkeit, als Cain seinen Segen für das Vorhaben zu geben.

Kampfsterne in der Schlacht

Auch die Geschwader der Galactica befinden sich teilweise noch auf der Pegasus, da der Landehangar der Galactica beschädigt wurde. Sie beteiligen sich am Schutzgürtel, der zunächst um die Pegasus gebildet wird. Als die Viper den Korridor für den Kampfstern freigeschossen haben, befehligt Cain ihre sofortige Rückkehr, um die Galactica gegen die anderen Zylonenjäger zu verteidigen. Lediglich Apollo und Starbuck widersetzen sich dem Befehl.

Baltar schickt alle verbliebenen Jäger Richtung Gomorra und Galactica. Er fehlinterpretiert die Meldungen über die Richtungsänderung der Pegasus. Als Luzifer ihn darauf hinweist, dass es scheint, als ob die Pegasus direkt auf ihn zuhält, hört Baltar ihm erst zu, als klar wird, dass Cain Kommandant dieses Schiffes ist. Er ordnet die sofortige Rückkehr der Jäger an, doch ist der Funkverkehr gestört und ein rechtzeitiges Eintreffen ist nahezu unmöglich.

Der Angriff auf die Galactica geht unvermindert weiter. Auch Sheba ist dort und kämpft in ihrer Viper gegen die Zylonenjäger. Mit einem Mal scheinen sich diese jedoch nicht mehr zu wehren. Sie fliegen unbeirrt weiter, egal wie viele abgeschossen werden. Zwei Jäger schaffen es durch die Linien der Viper. Anstelle die Galactica anzugreifen, halten sie direkt auf sie zu und kollidieren. Beim Einschlag des ersten Schiffes wird die Brücke beschädigt und Adama schwer verletzt. Das zweite Schiff fliegt direkt in den Hangar und explodiert im Inneren des Kampfsternes.

Baltar realisiert, dass die Jäger zu seinem Schutz nicht mehr rechtzeitig eintreffen werden und beschließt, abzudrehen. Seine beiden übrigen Basissterne sollen sich um den Kampfstern Pegasus kümmern. Nun bemerkt Cain, dass zwei Vipers zurückgeblieben sind. Starbuck und Apollo fliegen von den Basissternen unbemerkt direkt an sie heran, setzen durch Direktschüsse ihre Bordkanonen außer Gefecht und machen so den Weg für die Pegasus frei. In einem Spektakel aus Laserfeuer gelingt es Cain, die beiden Basissterne zu zerstören. Sie werden in einer Kaskade aus Feuer und Blitzen in Stücke gerissen. Als Apollo und Starbuck wieder etwas sehen können, ist der dritte Basisstern verschwunden, doch auch von der Pegasus fehlt jede Spur. So bleibt Apollo und Starbuck keine Wahl, als zur Galactica zurück zu kehren.

Feuer auf der Galactica

Die beiden Piloten nähern sich der Galactica und können ihr Entsetzen kaum verbergen. Teile der Galactica stehen in Flammen. Sie landen unter erschwerten Bedingungen und Apollo wird sofort auf die Krankenstation gerufen. Adama liegt schwer verletzt auf einem Behandlungsbett. Der Arzt nimmt Apollo zur Seite und berichtet, dass ein Splitter in Adamas Herz steckt, der dringend entfernt werden muss. Die Operation ist mit einem hohen Risiko verbunden, da das Feuer bereits einen der Generatoren außer Gefecht gesetzt hat.

Tigh erstattet Adama Bericht und kann nicht verbergen, wie schlimm es um die Galactica steht. Adama rät ihm, das Feuer durch das Vakuum des Weltraums zu ersticken. Das ist die einzig verbleibende Möglichkeit. Doch muss dafür ein strategisches Loch in den Rumpf des Kampfsternes gesprengt werden. Nach langem Überlegen sieht auch Colonel Tigh keine andere Option, die Zeit läuft der Galactica davon. Sollte das Feuer die Treibstoffvorräte und übrigen Generatoren erreichen, dauert es nicht mehr lange, bis der Kampfstern explodiert und die Flotte schutzlos zurückbleibt.

Apollo und Starbuck verlassen ausgestattet mit 15 Sprengladungen die Luftschleuse. Sheba beobachtet sie aus dem Cockpit ihrer Viper. Die Zeit drängt und so arbeiten sie ohne Sicherungsleinen. Gleichzeitig operiert Dr. Salik an Adamas offenem Herzen. Besorgt beobachtet er die Stromschwankungen. Als Starbuck kurz abrutscht, gelingt es Apollo knapp, ihn am Stiefel zu packen und zurückzuziehen. Apollo hat nur noch einen Sprengsatz übrig. Er befiehlt Starbuck, zurück an Bord zu gehen und möchte die Galactica mit einer hochriskanten Aktion retten. Er nimmt seinen eigenen Tod in Kauf. Die Sprengladungen gehen hoch und das Feuer wird erstickt. Die Freude auf der Brücke ist groß, bis Tigh bemerkt, dass es keine Rückmeldung von Starbuck und Apollo gibt. Selbst Sheba kann sie nirgends entdecken. Erst als sie um die Galactica herumfliegt sieht sie die beiden, wie sie aneinandergeklammert im offenen Raum schweben. Adama erholt sich schnell. Ein Lebenszeichen von Cain gibt es jedoch nicht. Hat es die Pegasus geschafft und werden wir sie jemals wiedersehen?

Fazit

Die Folge ist im Prinzip zweigeteilt. Wir haben die Schlacht, in der wir endlich einmal das ganze Potenzial eines Kampfsternes erleben können. Der zweite Teil wird vom Drama um das verheerende Feuer auf der Galactica eingenommen. Doch wirft auch diese Folge wieder Fragen auf. Nachdem der Treibstoff von Gomorra abtransportiert wurde, hört man nichts mehr von der Zylonenbasis. Konnte der Erhabene Führer überleben oder wurde er rechtzeitig weggebracht? Es wäre doch ein guter Schachzug gewesen, ihn gefangen zu nehmen, dazu hätte aber die Basis besetzt werden müssen. Nach der Vernichtung zweier Basissterne und dem Verschwinden des dritten wäre das doch im Bereich des Möglichen gewesen.

Warpskala

Warpskala
8 10 0 1
8/10
Total Score

Positiv

  • Tempo der Kampfhandlung

Negativ

  • Logikfehler
Melanie Frankl
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