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Die legendäre Renegaten-Staffel kämpft nach dem Tod Palpatines gegen die Reste des Imperiums.

Intrigen auf CilparHandlungen

Auf Cilpar hofft die Renegaten-Staffel unter dem Kommando von Wedge Antilles auf Nachschub, doch werden sie stattdessen von imperialen TIE-Jägern angegriffen. Wes Jansons wird dabei abgeschossen und muss mit einem gebrochenen Bein in einer Höhle ausharren. Zunächst leistet ihm sein Pilotenkollege Tycho Celchu Gesellschaft und bewahrt ihn davor, von den hundeähnlichen Ronks gefressen zu werden. Später stößt Leias Beraterin Winter zu ihnen, die eigentlich mit der Regierung von Cilpar verhandeln sollte.

Gouverneur Norquest wollte sich ursprünglich der neuen Republik anschließen, aber offenkundig hat er seine Meinung geändert. Die Rebellen-Allianz wird dennoch von den Einheimischen, die vor allem unter dem imperialen Oberbefehlshaber Moff Tascl zu leiden haben, nicht gerade willkommen geheißen. Die Widerstandskämpfer um Elscol Loro führen Wedge und seine verbliebenen Kameraden ab, doch kurz darauf wird ihre Stadt erneut angegriffen. Nur widerwillig lassen sich die Einheimischen von den Rebellen helfen, allerdings bleibt ihnen bald schon keine andere Wahl mehr, als sich gegenseitig zu vertrauen.

Winter schickt unterdessen Tycho in einer gestohlenen Captainsuniform des Imperiums auf eine Undercovermission. Da er bis zur Zerstörung seiner Heimatwelt Alderaan, bei der seine gesamte Familie starb, selbst beim Imperium diente, kennt er deren Gepflogenheiten und kann daher problemlos die örtliche Fliegerstaffel infiltrieren. Nachdem er bei einem Einsatz fast von seinem eigenen X-Flügler abgeschossen wurde, kehrt er als einziger Überlebender in die Hauptstadt zurück. Er wird von einer Patrouille mitgenommen, welche Winter gefangen hat.

Während sich Tycho bei den Imperialen eingeschleust hat, gibt es gleichfalls unter den einheimischen Widerständlern einen Verräter. Dieser droht, die Offensive der Rebellen platzen zu lassen, doch bevor er Elscol überwältigen kann, kommt dieser ihr Wookieefreund Groznik zu Hilfe. Der Verräter nimmt ein unschönes Ende und die Renegaten-Staffel kann zusammen mit dem Widerstand Cilpar befreien. Bevor Gronznik auch noch Moff Tascl töten kann, wird dieser verhaftet und soll vor ein Gericht gestellt werden.

In der zweiten Story Projekt Phantomschiff erwartet sich die Renegaten-Staffel ein eben solches von den Mrlssi. Angeblich haben diese eine Tarnvorrichtung entwickelt, mit der sich außerdem die Wirkung der Schwerkraftgeneratoren von imperialen Interdictor-Kreuzern aufheben lässt. Einer dieser Sternenzerstörer hindert gerade eine Rebellenflotte im Orbit von Mrlsst am Hyperraumsprung, sodass die X-Flügler einschreiten und den Interdictor zerstören müssen.

Danach lassen sie es sich erst einmal auf der Universitätswelt gut gehen. Nur Tycho Celchu sucht wieder einmal Streit mit ein paar Anhängern des Imperiums, die auf einer öffentlichen Kundgebung behaupten, die Schlacht von Endor habe nie stattgefunden, der Imperator würde leben und die Rebellen-Allianz hätte Alderaan zerstört. Diese Lügen kann er der Ante-Endor-Gesellschaft nicht durchgehen lassen, doch sein Widerspruch zieht einen gewalttätigen Überfall nach sich.

Tycho wird von einem Jedi-Geist, der auf dem Campus spuken soll, gerettet und schließt sich seinen Kameraden in einer Bar an. Die haben sich inzwischen mit der Twi’lek-Studentin Koyi Komad angefreundet, die nebenher als Kellnerin arbeitet. Als in der Bar die Übertragung einer Studentenband, die von einem Asteroiden im Orbit ausgestrahlt wird, unvermittelt abbricht, ahnen die Renegaten bereits, dass irgendetwas im Anflug ist.

Dieser Verdacht bestätigt sich, als Wedges Antilles am nächsten Morgen zu den Verhandlungen mit Direktor Gyr Keela geht und dort den imperialen Captain Loka Hask am anderen Tischende vorfindet. Die Mrlssi wollen ihr Phantomschiff beiden Seiten anbieten. Doch damit nicht genug, kennt Wedge seinen Konkurrenten, der einst als Pirat die Station überfallen hat, auf der seine Eltern gearbeitet haben. Die sind infolge des Überfalls umgekommen, als sie die Raumstation vor einem Feuer gerettet haben.

Ihr Sohn hat sich daraufhin einen Sternjäger geschnappt und das Piratenschiff zerstört. Hask konnte zwar in einem Raumanzug entkommen, wurde jedoch von einem Weltraumparasiten befallen, der immer noch sein Gesicht verunziert. Loka trachtet ebenso nach Rache, wie umgekehrt. Und er scheint sie zu bekommen, als der Datenchip des Phantomprojektes vom Campus gestohlen wird. Hinter der Aktion stecken zwar die Endorleugner, doch eine Überwachungsaufnahme identifiziert Tycho Celchu als vermeintlichen Täter. Wedge findet sich daraufhin in einer Zelle wieder, wo Hask ihn verhöhnt.

Die anderen Rebellen müssen unterdessen vor den Sturmtruppen aus der Uniklinik fliehen, in der Wes Jansons gebrochenes Bein behandelt wird. Sie schaffen es in die nahen Wälder, wo die Ausgestoßenen leben. Ein ausgestoßener Hacker bringt sie auf die Spur eines Geheimlabors, welches sich in eben jenen Asteroiden befindet, von dem aus auch die Musikübertragung gesendet wurde. Dort angekommen treffen sie auf Professor Rorax Falken, der mit seinem Jedi-Geist-Hologramm zwischenzeitlich Wedge befreit hat.

Wie nun alle erfahren, gibt es gar kein Phantomschiff, aber dafür eine andere hilfreiche Waffe, mit der Hask und dessen Interdictor durch eine Art Wurmloch entsorgt werden können. Leider nicht rechtzeitig genug, um eine Bombardierung der Universitätsstadt auf Mrlsst zu verhindern, doch nach dem Sieg über die imperialen Truppen geben die Mrlssi ihre neutrale Haltung auf und schließen sich der Neuen Republik an.

Rezension von Intrigen auf Cilpar

Die Handlung der X-Flügler-Serie ist kurze Zeit nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter angesiedelt, wobei sich die Abenteuer der Renegaten-Staffel nicht nur auf Comics, sondern ebenso auf Romane erstrecken. Die Befreiung von Coruscant liegt zum Beispiel in Romanform vor. Der Start der Comicreihe ist im Vergleich dazu weit weniger spektakulär. Hier geht es lediglich um eine kleine Koloniewelt, die sich schon fast der Neuen Republik angeschlossen hätte, wenn nicht ein imperialer Kreuzer unterwegs wäre, der den Gouverneur zum Umdenken bringt.

Für die Rebellen-Piloten bedeuten die gescheiterten Verhandlungen zunächst einen Vertrauensverlust bei der einheimischen Bevölkerung. Allen voran bei Elscol Loro und deren Wookieebegleiter Groznik. Letzterer wurde von ihrem Mann Throm aus der imperialen Gefangenschaft befreit, weshalb er eine Lebensschuld bei ihm hatte, ähnlich wie es bei Chewbacca und Han Solo der Fall ist. Als Throm von Moff Tascls Schergen getötet wurde, hat sich die Lebensschuld auf Elscol übertragen, weshalb Groznik ihr nicht von der Seite weicht.

Im Kampf gegen die Imperialen erweist sich der Wookiee als sehr hilfreich, wobei es ein wenig unglaubwürdig wirkt, dass er einen TIE-Jäger mit einem Holzknüppel vom Himmel holt. Der Stahl sollte deutlich stabiler sein als ein Ast. Ebenso schafft es Groznik, zu Fuß mit Speeder-Bikes Schritt zu halten. So schafft er es am Ende auch, den Verräter von einem Lastfahrzeug zu holen, wobei er ihn gar nicht mal tötet. Der Halunke schafft es sogar noch, einer imperialen Weltraumrüstung habhaft zu werden, doch in dieser versteckt sich ein Ronk, der ihm den Arm abbeißt. Ob der Verräter nun dadurch den Tod findet, bleibt bis zum Ende unklar.

Das Schicksal des Gouverneurs wird ebenfalls nicht aufgelöst. Statt Norquest steht plötzlich Moff Tascl im Vordergrund, der zuvor lediglich erwähnt wurde. Durch diesen Wechsel erscheint es für einen Augenblick unklar, wer auf Cilpar eigentlich das Sagen hat. Nachdem beide versagt haben, zieht sich jedenfalls der imperiale Kreuzer zurück, von dem man nur mutmaßen kann, dass es sich um den Sternenzerstörer von Admiral Thrawn handelt. Der wird zwar nicht namentlich genannt, aber Norquest spielt darauf an, er würde hohen Besuch erwarten und die Lage habe sich geändert.

Von den Rebellen sticht neben Wedge Antilles vor allem Tycho Celchu hervor. Wie Biggs Darklighter, Han Solo und einige andere war er zuvor Offizier des Imperiums, wobei sein Sinneswandel von allem am nachvollziehbarsten ist. Immerhin hat er mit der Zerstörung Alderaans seine komplette Familie und seine Verlobte verloren. Als ihn auf seiner Undercovermission ein Imperialer aufgrund seiner Herkunft beleidigt, wird Tycho schnell mal handgreiflich.

So richtig gut durchdacht ist sein Handlungsbogen jedoch nicht. Er soll die Imps infiltrieren, doch das bringt ihn in die missliche Lage, einen Angriff auf seine Freunde fliegen zu müssen. Auf der anderen Seite gerät er ins Visier seines eigenen X-Flüglers, wobei zunächst der Eindruck erweckt wird, seine R2-Einheit fliege die ausgezeichneten Manöver. Am Ende war es jedoch Winter, die sich ins Cockpit verirrt hat, worauf die Maschine auf Tychos Signal hin abgehoben ist. Diese ganzen Zufälle wirken etwas konstruiert, zumal Winter keine ausgebildete Kampfpilotin ist.

Ihr Handlungsbogen enthält ebenfalls ein paar Logiklücken. So hält Gouverneur Norquest sie für Prinzessin Leia, obwohl er bei ihrer Ankunft deutlich ein Foto der echten Leia in den Händen hält. Der Unterschied hätte ihm auffallen müssen, denn so ähnlich sehen sich die beiden keineswegs! Und das ist eine gute Überleitung zur grafischen Umsetzung. Der einzige aus den Filmen bekannte Charakter ist Wedge Antilles, der so weit ganz gut getroffen ist. Luke und Leia tauchen hier nicht auf und Chewbaccas Platz wird ebenfalls von einem anderen Wookiee eingenommen, der etwas wilder aussieht.

Die Gesichter der meisten Charaktere wirken insgesamt etwas kantig, wobei der Stil durch kräftige Linien geprägt ist. Den X-Wings kommt dies durchaus zugute, die TIE-Fighter, Shuttles und AT-TEs können sich ebenfalls sehen lassen. Der Detailgrad könnte hier und da etwas ausgefeilter sein, ist aber ausreichend. Das Hauptproblem ist die Koloration, die leider nicht das Beste aus den Zeichnungen herausholt.

Überwiegend ist hier noch mit vollflächigen Einfärbungen gearbeitet worden. Sofern überhaupt Farbverläufe vorhanden sind, handelt es sich um sehr geradlinige. Zwischendurch ändert sich der Stil mal kurz und sorgt sogar für leichte Glanzeffekte, aber das hält bedauerlicherweise nicht lange an. Etwas kurios, denn die Farben stammen durchgehend aus einer Hand.

Rezension von Projekt Phantomschiff

Im zweiten Handlungsbogen muss sich die Renegaten-Staffel gleich zu Beginn in einer Raumschlacht beweisen. Wobei sich die Frage stellt, warum die Rebellenflotte nach dem Sieg über den Interdictor das Weite sucht? So befindet sich niemand mehr im Orbit, als der zweite Interdictor von Captain Loka Hask eintrifft. Zumindest hält der sich erst einmal zurück, denn er ist, genauso wie Wedge Antilles, zuvorderst an dem Phantomschiff interessiert.

Wie sich am Ende herausstellt, ist das gesamte Projekt eine einzige Lüge, mit der man das Imperium um Fördergelder erleichtert hat. Die Imperialen und ihre einheimischen Anhänger arbeiten allerdings ebenso mit fiesen Tricks und lasten Tycho Celchu einen Diebstahl an. Der spielt mal wieder eine etwas größere Rolle, ebenso wie Wedge Antilles, der eine Vorgeschichte erhält. Hask ist für den Tod seiner Eltern verantwortlich, woraufhin er sich in seinem damals noch jugendlichen Übermut einen Z95-Kopfjäger geschnappt und Rache geübt hat. Zu sehen ist übrigens ein X-Flügler, der dem Kopfjäger zwar ähnelt, jedoch die Modellnummer T-65 hat. Ein kleiner Fauxpas.

Neu zur Staffel hinzugestoßen ist Elscol Loro, die sich den Rebellen auf Cilpar angeschlossen hat. Wie Wedge feststellen muss, hat sie die Trauer über den Tod ihres Mannes noch nicht ganz überwunden. Ihr Wookieefreund Groznik ist ebenfalls wieder mit von der Partie, opfert sich am Ende jedoch, um Loka Hask an der Flucht zu hindern. Doch ist er wirklich tot oder nur verschollen?

Die anderen Mitglieder der Renegaten-Staffel bleiben eher im Hintergrund. Am auffälligsten ist vielleicht noch der Sullustaner Dllr (wie auch immer man das ausspricht). Dessen feines Gehör war schon in der ersten Geschichte hilfreich und in dieser spielt neben seinen Fähigkeiten als Pilot auch seine musikalische Ader erneut eine Rolle. Völlig blass bleibt dagegen Plourr Ilo, die lediglich ein paar böse Spitzen gegen ihre Kameraden vom Stapel lässt, und gleiches gilt für Derek „Hobbie“ Klivian, der bereits in der Imperium-Comicreihe vorkam. Interessanter ist da schon Wedges alte Freundin Mirax Terrik, die auf Mrlsst neu zum Team stößt und gleich vollen Einsatz zeigt.

Auf der Gegenseite sticht vor allem Captain Hask hervor und das nicht nur aufgrund des Weltraumparasiten, der sein Gesicht entstellt. Neben den angereisten Imperialen gibt es allerdings noch die studentischen Sympathisanten, zu denen unter anderem Gade Yedan zählt, der Adjutant von Direktor Gyr Keela. Die Mrlssi lassen derartiges durchgehen, da Meinungsfreiheit für sie ein hohes Gut ist. Leider schließt das auch Lügenpropaganda und Volksverhetzung ein. Die Kundgebung der geschichtsrevisionistischen Ante-Endor-Gesellschaft erinnert nicht nur optisch an einen Naziaufmarsch. Das Thema der alternativen Fakten, die dort verbreitet werden, könnten ebenfalls nicht aktueller sein. Wobei es eher darum geht, die echten Fakten zu Leugnen. Und das Publikum, welches in einer Filterblase lebt, klatscht zu jeder Lüge Beifall.

Eigentlich ist dieser Nebenplot schon fast interessanter als die Haupthandlung. Die funktioniert zwar so weit ganz gut, hätte aber etwas besser strukturiert werden können. So kommt die Bombardierung der Universitätsstadt im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel und verschafft Loka Hask keinerlei Vorteil. Es sterben nur unnötig Lebewesen. Der imperiale Captain befindet sich unterdessen immer noch auf dem Asteroiden, was wenig Sinn ergibt, nachdem sich die Rebellen bereits verabschiedet haben und die halbe Basis in die Luft geflogen ist.

Wie genau die Waffe funktioniert, welche die Rebellen dort erbeutet haben, erschließt sich ebenfalls nicht. Es hat etwas mit Gravitation zu tun, weshalb es halbwegs Sinn ergibt, dass es die Schwerkraftgeneratoren des Interdictor-Sternenzerstörers erwischt. Allerdings war die Waffe auf das Asteroidenlabor ausgerichtet. Und warum der nahe Planet verschont bleibt, wird auch nicht wirklich erklärt. Dass Professor Falken das nicht gewollt hätte, reicht hier einfach nicht. Gleiches gilt für die Wirkungsweise der Waffe, die offenbar ein Wurmloch erschaffen hat. Soll dadurch eine Hintertür offen gehalten werden, welche die Rückkehr von Loka Hask und Groznik ermöglicht?

Schlussendlich hat sich die Mitschuld der Mrlssi am Bau des ersten Todessterns inzwischen erledigt. Der Comic stammt aus dem Jahr 1996 und ist damit vor Episode II: Angriff der Klonkrieger erschienen, in dem die die Geonosianer die ursprünglichen Pläne des ersten Todessterns erstellt haben. Die ebenfalls insektoid wirkenden Mrlssi müssen sich im offiziellen Kanon also keinen Kopf mehr darum machen, dass sie zur Zerstörung Alderaans beigetragen hätten. Diese Änderung sowie einige Logiklücken muss man hier schon verkraften können, aber zumindest gibt es ein Happy End.

Außerdem kann der Comic visuell weitestgehend überzeugen, wobei der Zeichenstil leicht schwankt. Vor allem die Raumschlachten sehen überwiegend fabelhaft aus, insbesondere die X-Wings strotzen nur so vor Details. Der Interdictor sieht ebenfalls klasse aus, wenn man einmal von den zwei Ansichten der Unterseite absieht, bei denen die Form einfach nicht stimmt. Ansonsten können die Raumschiffe und Fahrzeuge jedoch vollkommen überzeugen. Gleiches gilt für die interessante Architektur und Flora des Planeten Mrlsst. Die Charaktere sind dagegen überwiegend etwas zu kantig geraten, wobei Aliens deutlich besser aussehen. Vor allem die einheimischen Mrlssi und der Sulustaner Drrl sind gelungen. Gleiches gilt für die Sturmtruppler, was die Affinität des Zeichners für klare Linien unterstreicht.

Richtig viel getan hat sich bei der Koloration, die gegenüber der ersten Geschichte einen wahren Quantensprung hingelegt hat. Die Farbverläufe auf den Gesichtern der Charaktere wie auch auf den meisten Raumschiffen gehen synchron mit den Oberflächen und schaffen so ein realistisches Spiel von Licht und Schatten. Einzig die Umgebungen auf dem Planeten sind noch nicht ganz optimal, die Farben wirken hier blass und entsättigt, während sie auf den Figuren kräftig sind. Die Glanzeffekte sind noch etwas dezent, dafür funktionieren aber immerhin die Leuchteffekte. Bei denen gibt es nur einen kleinen Fauxpas, denn auf einem Bild leuchtet der Antrieb einer Lambda-Fähre pink und erst auf den späteren Seiten in korrektem Blau.

Fazit

Der Einstieg ist noch etwas holprig und auch grafisch nur gutes Mittelmaß. Der zweite Handlungsbogen nimmt allerdings schon in jeder Hinsicht an Fahrt auf. Erschienen ist X-Flügler-Renegatenstaffel: Intrigen auf Cilpar u. a. als hochwertiger Hardcover-Band mit der Nr. 78 in der Star Wars Comic-Kollektion. Dieser beinhaltet eine vollständige Covergalerie mit Motiven von Dave Dorman und Mathieu Lauffray, die zumindest bei der Titelstory den Inhalt bei weitem übertreffen.

Info

Autoren: Michael A. Stackpole, Mike Baron & Darko Macan
Zeichner: Allen Nunis, Edvin Biukovic & John Nadeau
Farben: David Nestelle
Verlag: Panini
Sonstige Informationen: Produktseite

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Warpskala

Warpskala
7 10 0 1
  • Story 1
    6/10
  • Zeichenstil 1
    5/10
  • Koloration 1
    4/10
  • Story 2
    7/10
  • Zeichenstil 2
    7/10
  • Koloration 2
    8/10
7/10
Total Score

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