Es geht weiter mit dem zweiten Teil des Pilotfilms zu Stargate SG-1.
Auf zu neuen Welten
Auf der Erde wird in großer Runde diskutiert, was man jetzt machen soll. Am Ende werden neun Teams gegründet, darunter auch SG-1, das aus Colonel O’Neil (Richard Dean Anderson), Captain Sam Carter (Samantha Carter) und Daniel Jackson (Michael Shanks) besteht. Dieses und SG-2 soll durch das Stargate zu den Koordinaten gehen, die sich der schwer verletzte Ferreti merken konnte. Die Gruppe erhält 24 Stunden Zeit. Sollten sie dann nicht zurück sein, wird eine lebendige Rückkehr nicht mehr möglich sein.
Als SG-1 durch das Tor geht, landen sie auf einer Welt, die mit Ägypten nichts mehr am Hut hat. Stattdessen scheint der Planet deutlich kälter zu sein. Schon bald stößt die Gruppe auf Einheimische, die ihnen von den Herren der Welt erzählen. In deren Gefangenschaft sie bald gelangen.
Das Tor zum Universum Teil 2 knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Erneut wird hierbei der Boden für die kommenden Folgen bereitet. Derweil das Team an Protagonisten überraschenden Zuwachs erhält.
Es wird besser
Positiv ist, dass man merkt, dass die Charakterisierungen besser werden. Das zum Beispiel ein General Hammond nicht mehr so sehr darauf pocht, dass seine Befehle befolgt werden. Sondern sogar so etwas wie Empathie und Sorge um seine Untergebenen zeigt. Auch wenn natürlich die Tatsache, dass er eigentlich gegen seine eigenen Befehle verstößt und über das 24h Ultimatum hinaus wartet, sehr gewollt wirkt.
Gleichzeitig kann auch SG-1 überzeugen. Erneut spielen sich Sam und Daniel gegenseitig die Bälle zu, derweil Jack O’Neill ihren ausschweifenden Erklärungen nicht wirklich zuhört, sondern nur das Endergebnis hören möchte. Aber dieses Verhalten wirkt nicht arrogant, sondern eher so, als ob er Zeit sparen will. Was angesichts des Zeitlimits durchaus nachvollziehbar ist.
Und man erfährt einiges mehr über die Goa’Ulds, darüber, was sie ausmacht, wie sie ticken und wer sie wirklich sind. So gibt es allem Anschein nach eine Art Hierarchie innerhalb dieser Spezies. In der Personen wie Apophis ganz oben stehen und anscheinend alles kontrollieren.
Also, wenn man näher drüber nachdenkt…
Die Tatsache, dass mit dieser Folge erst mal Sha’Re und Skaara aus der Serie geschrieben werden, hat ein gewisses Geschmäckle. Es ist einerseits gut, dass die beiden noch leben, so das sie in Zukunft weitere Gastauftritte haben können. Aber andererseits wird klar, dass die beiden am Ende nur den Zweck hatten, Daniel Jackson und Jack O’Neill jeweils eine Motivation zu geben, um in Zukunft mit dem Rest des Teams auf Mission zu gehen.
Kritisieren muss man auch die Szene, in der Sha’Re auf Tauglichkeit untersucht wird. Die Tatsache, dass man sie in diesem Moment komplett nackt sieht, wirkt… unpassend. Vor alle, wenn man bedenkt, dass es bei Weterings nicht so einen kompletten Eindruck von ihrem Körperbau gab.
Auch was Teal’C angeht, gerät man etwas ins Straucheln. Einerseits sorgt die Folge dafür, dass sein Seitenwechsel, von Apophis auf die von SG-1 glaubwürdig wirkt. Aber andererseits gerät man doch ins Grübeln. Denn die Tatsache, dass sich die „Götter“ so sehr darauf verlassen, dass sie ihre Soldaten mit der Langlebigkeit unter Kontrolle haben, wirkt ein wenig unglaubwürdig. Wäre es nicht besser, dass diese Parasiten ihren Verstand übernehmen? Man sieht ja im Laufe der Folge wiederholt, dass sie dies tun. Aber wieso bei den Jaffar nicht, entschließt sich einem nicht sofort.
Dennoch sorgt das Ende dafür, dass man gespannt ist, auf das, was da noch kommen wird. Handlungspotenzial ist ja genügend vorhanden. Apophis und die übernommenen Sha’Re und Skaara konnten fliehen. Und mit Kawalsky wurde ein enges Mitglied des Stargate-Projekts übernommen. Das verspricht Spannung.
Info
Regie: Mario Azzopardi
Drehbuch: Jonathan Glassner, Brad Wright
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