[Perry Rhodan 3017] Terra Incognita

Lesezeit circa: 3 Minuten

„Terra Incognita“ – Sie erreichen den dritten Planeten der Sonne – es ist eine fremde Welt

Terra Incognita
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erschienen: 14. Juni 2019
Autor: Susan Schwartz
Zeichner: Dirk Schulz

Die Handlung von „Terra Incognita“

Bully und Perry erreichen das Solsystem und dürfen wie erwartet nicht einfliegen. Überraschend hier, Bully tritt offen auf. Die Cairaner sind also nicht offen feindlich gegen ihn, bewaffnete Auseinandersetzungen scheinen also nicht ihr primäres Interesse. So wie es scheint, sind sie zwar durchaus nicht zimperlich bei verdeckten Aktionen und hinsichtlich ihrer Straflager, aber ein offener Krieg ist wohl nicht ihr Ding. Zudem sind zumindest die niederen Chargen bei ihnen wirklich überzeugt Gutes zu tun wenn sie der Milchstraße Frieden bringen. Ergo ein Gegner, den man nicht so wirklich hassen kann.

Um ins Solsystem zu kommen, spielt Bully alles aus, was er diplomatisch drauf hat, und diese Seiten des Rededuells sind einfach nur herrlich. Hätte sogar noch etwas länger sein können.

Terra selber ist Terra und doch nicht. Der Planet scheint um 600km geschrumpft, die Flora und Fauna ist komplett anders und die Kontinente verschoben, und trotzdem ist es Terra. Genetische Untersuchungen des Team Rhodan zeigen, dass alles auf die gleichen Ursprünge verweist.

Kritik

Wir haben jetzt eine Erde, die nicht die Erde ist und doch die Erde ist – eine, die in allertiefster Vergangenheit eine andere Entwicklung als unser Terra nahm. Ich versuche Mal, daraus eine fassbare Version zu machen: Irgendwann vor Millionen Jahren hat etwas die Entwicklung allen Lebens auf Terra verändert. Statt aber, wie normal bei einem Zeitparadoxon, die alte Zeitlinie auszulöschen und eine neue zu integrieren, hat sich die neue Zeitlinie über die alte geschoben. Dadurch tauchen Phänomene auf wie Terrania auf dem anderen Planeten, der Posizid, und auch das Terra-vergessen-wollen der Terrastämmigen. Warum es keine neue Zeitlinie gab? Weil die Manipulation in der Vergangenheit nicht umfassend genug war und nicht stabilisiert werden konnte. Heißt, Perry und Co werden noch zu diesem Zeitmanipulationspunkt reisen und dort durch ein Paradoxon das erste Paradoxon negieren oder einfach nichten. Dadurch ergibt das Wort nichten auch Sinn, die Ayee werden einfach NICHT gewesen sein. Soweit kann man hoffe ich folgen. Bleibt der Urheber. Entweder liegt es daran, dass auf dieser Seite der Scherung kein ES existiert und ES damals in tiefster Vergangenheit manipuliert hatte damit überhaupt erst Terraner entstehen können = somit wäre die jetzige Erde eigentlich die vom Universum vorgesehene gewesen.

„Terra Incognita“ ist ein absolut GEILES Heft, einfach nur GEIL, in allen Belangen. Es macht richtig Spaß, zu spekulieren, wie es weitergeht.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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