[Perry Rhodan 1] Unternehmen Stardust

Lesezeit circa: 3 Minuten

Sie kamen aus den Tiefen der Galaxis – nie hatte man mit ihnen gerechnet … „Unternehmen Stardust“.

Die dritte Macht
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erschienen: 8. September 1961
Autor: K.H.Scheer
Zeichner: Johnny Bruck

Die Handlung von „Unternehmen Stardust“

Die Story nimmt ihren Ausgang ganz ruhig auf der Erde des (damals noch zukünftigen) Jahres 1971. Die drei Machtblöcke USA, Russland und Asien belauern sich und der kalte Krieg zwischen ihnen droht, zum heißen Atomkrieg zu werden.

Major Perry Rhodan, 35 Jahre alt, sein bester Freund Reginald Bull sowie Clark Flipper und Eric Manoli, der Bordarzt, sollen zum Mond starten, stellvertretend für die USA, deren technischen Vormachtsanspruch zeigend.

Die Stardust erreicht den Mond erfolgreich und stürzt dort beinahe ab, da die Verbindung zur Erdkontrolle abbricht und die Bordrechner ohne Signale der Bodenkontrolle den Landeanflug nicht berechnen können. Perry rettet die Situation durch seine extrem schnelle Reaktion.

Auf dem Mond findet man ein riesiges Raumschiff, kugelförmig, 500 Meter im Durchmesser und offensichtlich notgelandet. Seine Besitzer nennen sich Arkoniden. Diese sehen wie Menschen aus; sie sind lediglich blasser, weißhaarig und haben rötliche Augen. So unterscheiden sie sich auf den ersten Blick von uns. Thora, die Kommandantin des Schiffes, zeigt offen ihre Ablehnung. Crest, ein alter, offenbar kranker Mann, zeigt Interesse an den Menschen.

Perry wird schnell klar, die Arkoniden an Bord sind bis auf Crest und Thora völlig degeneriert, spielen lieber Computerspiele. Da Crest Hilfe braucht, nimmt man ihn mit zur Erde an Bord der Stardust.

Statt in den USA zu landen und so wahrscheinlich den Krieg aller Kriege zu entfesseln (keiner der anderen zwei Machtblöcke kann es sich leisten, den USA den Wissensvorsprung durch Aliens zu überlassen), steuert Rhodan gegen den Widerspruch seiner Mitastronauten die Wüste Gobi an und reißt sich am Ende des Heftes seine Flagge vom Anzug – er sieht sich nicht mehr als Bürger eines Landes, sondern als Terraner.

Kritik

Man merkt „Unternehmen Stardust“ sein Alter an, viele dort noch Zukunft bedeutende technische Details sind heute schon längst überholt, und auch sprachlich ist man noch eher bei markigen, kurzen Beschreibungen statt ausgefeilten Formulierungen. Heftromanüblich sind die Charaktere eher recht schlicht beschrieben, Charaktertiefe kann und darf man nicht erwarten. Im Gegenzug gibt es ein spannendes Heft mit Ereignissen, die so wie beschrieben sogar durchaus denkbar wären.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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