[TAS 001] Das körperlose Wesen

Lesezeit circa: 3 Minuten

„Das körperlose Wesen“ übernimmt die Kontrolle über die Enterprise. Es will fort von seinem Stern und in das Zentrum der Galaxie.

Staffel 1, Folge 1 – Sternzeit: 5221,3
„Das körperlose Wesen“ – „Beyond the Farthest Star“

Das körperlose WesenDie Handlung von „Das körperlose Wesen“

Die Enterprise befindet sich am Rande der Galaxie, als sie Radioemissionen empfängt. Beim Anflug auf das System wird sie von einer Hyperschwerkraft angezogen, der sie nicht entkommen kann. Mit Müh und Not schafft sie es, in einen Orbit zu kommen. Sie entdecken ein fremdes Schiff, dass ebenfalls in einer Umlaufbahn steckt und die Quelle der Radioemissionen ist. Es scheint tot zu sein, keine Energie, keine Lebensformen, lediglich magnetische Anzeigen, die aber nicht ungewöhnlich sind. Das Schiff ist unbekannter Herkunft und schon seit 300 Millionen Jahren in der Umlaufbahn.

Kirk, Pille, Spock und Scotty beamen mit Lebenserhaltungsgurten auf das fremde Schiff um mehr zu erfahren. Sie finden heraus, dass die Crew des Schiffes es scheinbar selbst zerstört hat und das Schiff darauf ausgelegt ist, Energie zu speichern, aus verschiedenen Quellen wie Licht, Bewegung oder Wärme. Als sie weiter vordringen hört das Außenteam eine Warnung – an Bord befindet sich eine fremde Lebensform. Um zu verhindern, dass diese Lebensform sich ausbreiten kann, entschloss sich die Crew des Schiffes, es zu zerstören. Mitten während der Warnung kommt es erneut zu Explosionen, das Außenteam kann gerade noch rübergebeamt werden, doch die fremde Lebensform, eine Art Energiewesen, ist mit an Bord gelangt und dringt in die Systeme der Enterprise ein.

Das Wesen übernimmt die Phaserkontrolle und zerstört das fremde Schiff. Es will die Crew zwingen, es von diesem Stern fort und zur Mitte der Galaxie zu bringen. Spock merkt an, dass das Wesen zur Reproduktion imstande ist und so unzählige Raumschiffe und Computer übernehmen könnte. Kirk und die Crew gehen zum Schein auf die Forderung des Wesens ein, programmieren aber einen Kollisionskurs mit dem Planeten. Das Wesen gerät in Panik und geht auf den Planeten über, was der Enterprise die Möglichkeit gibt zu entkommen.

Kritik

Es ist nicht leicht, eine komplexe Story in 22 Minuten zu packen, an diesem Problem leidet die gesamte Zeichentrickserie, also auch diese Folge. Die Thematik wird quasi in Star Trek V nochmal aufgewärmt. Im Endeffekt kann man nicht sagen, ob dieses Wesen wirklich böse war oder nur fliehen wollte. Immerhin saß es dort auch eine sehr lange Zeit fest und der Wunsch nach sozialen Kontakten, auch wenn sie quasi erzwungen sind, sitzt in vielen Lebensformen sehr fest. Es ist schade, dass wir über das fremde Schiff und die Rasse, die es gebaut hat, kaum etwas erfahren, ebenso wie über dieses Wesen, das die Enterprise übernimmt. Aber, wie ich sagte, 22 Minuten. Richtiges Star-Trek-Feeling kommt hier leider nicht auf, dafür ist die Folge aber unterhaltsam. Schade nur, dass so viele Szenen schon in der ersten Folge wiederholt werden. Der Screenshot zum Beispiel kommt wenigstens zweimal vor.

Funfacts
  • Im deutschen TV lief die Folge (geschnitten) unter „Keine Blumen für Kirk“.
  • James Doohan sprach sämtliche Gastrollen.
  • Viele Quellen, sogar startrek.com geben de Sternzeit mit 5521,3 an.
  • Diese Folge wurde im Buch „Todeszone Galaxis“ adaptiert.
Der deutsche Titel

„Jenseits des fernsten Sterns“ wäre die korrekte Übersetzung und könnte auf den schwarzen Stern oder auf den Rand der Galaxie, wo die Enterprise das fremde Schiff findet, anspielen. Der deutsche Titel bezieht sich auf die Bedrohung der Enterprise durch das Energiewesen.

 

Marco Golüke

Marco ist Jahrgang 78 und mit Star Trek, Star Wars, Galaxy Rangers, Babylon 5 und was es nicht noch alles gibt groß geworden. Er ist der Gründer, Chefredakteur und Herausgeber dieses Magazins und kümmert sich somit auch um alles Organisatorische. Nebenbei schreibt der Familienvater auch noch Kinder- und Kurzgeschichten.
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