[Perry Rhodan 6] Das Mutanten-Korps

Lesezeit circa: 3 Minuten

Er sah unscheinbar aus – und doch stürzte er die Weltwirtschaft in ein Chaos …

Das Mutanten-Korps
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Das Mutanten-Korps
Autor: W. W. Shols
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Zur Handlung

Perry Rhodan weitet das Gebiet der Dritten Macht aus. Diese wird politisch anerkannt. Perry Rhodan braucht dringend Geld. Er schnappt sich den frisch aus der Haft entlassenen Homer G. Adams, ein absolutes Finanzgenie.
Mittels eines durch Rhodan bewusst herbeigeführten Börsencrashs kann sich Adams finanziell absichern und befördert die Dritte Macht an die absolute Spitze der Erdstaaten.
Weitere Mutanten werden aufgespürt. Die ersten Invasionsversuche der sogenannten Individualverformer, kurs IV´s, werden aufgedeckt und teils abgewehrt.

Gedanken zu Das Mutanten-Korps

Rein von der Handlung her ist dieses Heft das wohl am dichtesten vollgepackte bisher. Wobei man daraus heute locker 5 Hefte hätte basteln können. Die nicht einmal gelangweilt hätten. So bleibt dann auch alles diffus und episodenhaft. Was jetzt durchaus zur damaligen Zeit passte und nicht negativ zu sehen ist.

Bauchweh verursacht mir eher, wie Adams und Rhodan agieren. Da wird mal eben mit eher moralischen Grauzonen gearbeitet, um sich ganze Industriegiganten einzuverleiben. Dazu mal eben ein gigantischer Börsencrash, welcher wohl mehr als nur eine Handvoll Existenzen gekostet haben dürfte.
Da hat man damals halt einfach drauflos fabuliert, ohne mehr als nur wenige Zentimeter weit über die Auswirkungen nachzudenken. Kann man machen, hat dann aber irgendwie einen bitteren Nachgeschmack und sorgt für Flecken auf Perrys Heldenweste, die nicht unbedingt sein müssten.

Auch das massenhafte Auftauchen von Mutanten – ja okay, die meisten wurden als Strahlungsopfer der ersten Atombomben gesehen – mutet etwas seltsam an. Mag sein, dass Radioaktivität ein Katalysator war. Kaufe ich. Dass diese Mutanten aber just jetzt aus ihren Versenkungen kriechen? Zumindest lässt mich das mit einem dicken Fragezeichen zurück.

Auf der anderen Seite möchte ich hier noch nicht wirklich meckern oder rummosern. Auch wenn man bei den Machern zu dieser Zeit wohl vom Erfolg bereits überrascht war und ahnen durfte, dass die Serie vielleicht länger als die geplanten 30 Hefte laufen könnte, dürfte man immer noch von dieser Begrenzung ausgegangen sein. Daher wird man über Konsequenzen von Handlungen nicht viel nachgedacht haben. Da kann ich also durchaus noch ein wohlwollendes Häkchen dran setzen.

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Mario Staas

Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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