Kampfstern Galactica 08 – Das Geschütz auf dem Eisplaneten Null (Teil 1)

Lesezeit circa: 8 Minuten

Auf der Flucht vor zylonischen Basisschiffen bleibt dem Kampfstern Galactica und der Flotte nur der Weg nach vorne. Dort wartet eine gefährliche Überraschung auf sie: Eine gewaltige Waffe droht alle Schiffe zu vernichten.

Der Pulsierer

Eine Tiefenraumpatrouille unter der Leitung von Starbuck und Boomer erkundet den Raum vor der Flotte, mit dabei sind auch drei frische Kadetten: Cree, Bow und Shields. Adama ist beunruhigt, er hat das Gefühl, dass die erfolgreichen Scharmützel der vergangenen Wochen nur den Zweck hatten, die Galactica in eine bestimmte Richtung zu lenken. Aufgrund der Knappheit an Piloten können aber keine weiteren Patrouillenteams mehr ausgesandt werden.

Auf ihrem Erkundungsflug stoßen die Viper-Piloten auf einen kleinen eisigen Mond, auf dem Diethyl-Stürme wüten. Sie bitten die Galactica um Erlaubnis, sich dieses Phänomen näher anzusehen. Die Galactica mahnt zur Vorsicht, gestattet die Aktion jedoch. Boomer und Starbuck fliegen zu dem Planeten, nachdem Starbuck Bow das Kommando übertragen hat.

Auf dem Mond befindet sich jedoch eine zylonische Garnison, die das Eindringen der Kampfjäger in den Luftraum registrieren. Plötzlich bemerkt Bow einen Blitz auf der Oberfläche und dreht ab, um sich das näher anzusehen. Die Zylonen aktivieren die Waffe und Bow verliert sein Leben. Die Energiestöße sind so mächtig, dass sie sogar der Galactica selbst zum Verhängnis werden könnten. Starbuck setzt sofort eine Warnung ab und die Flotte kommt sofort zum Stehen. Leider stürmen die anderen beiden Kadetten voran, um den Pulsierer zu zerstören. Die Zylonen zwingen Cree zum Landen, während Shields ebenfalls von der Waffe getötet wird. Starbuck und Boomer müssen sich zurückziehen.

Das Einsatzteam

Adama beschließt, ein kleines Einsatzteam auf den Planeten zu schicken, das die Waffe entweder sprengt oder abschaltet. Er gibt Anweisung zu einer Computersuche für geeignete Personen, da auf dem Mond arktische Verhältnisse herrschen. Während der Computer seine Suche ausführt, beeinflusst Starbuck den Programmierer, seinen Platz zu verlassen. Er manipuliert die Suche so, dass auch er ausgewählt wird. Er fühlt sich persönlich für Cree verantwortlich und möchte ihn wenn möglich retten.

Das Ergebnis der Suche ist für alle überraschend. Ein Großteil der geeigneten Personen sind Kriminelle. Starbuck und Boomer erhalten den Auftrag, diese vom Gefängnisschiff abzuholen. Die betreffenden Insassen sind Croft (ein ehemaliger Garnisonskommandeur eines Eisplaneten), Wolfe (ein Sprengstoffexperte), Thane (ein Experte für feindliche Umgebungen) und Leda (Sanitäterin mit Arktiserfahrung). Problematisch könnte werden, dass Leda und Croft verheiratet sind und ein Zusammenspiel explosiv werden könnte.

Das Gesamtkommando liegt bei Captain Apollo, ihm unterstehen Starbuck und Boomer. Ebenfalls dabei sind Haals und Vickers sowie der Waffenspezialist Voight. Die Flotte wird nach einer Zeitspanne von 700 Centons weiterfliegen, ob das Team Erfolg hat oder nicht. Boomer weiß, dass Starbuck nicht für diese Mission geeignet ist, und stellt ihn auf dem Weg zu den Mannschaftsquartieren zur Rede. Als Starbuck dort sieht, wie Crees persönliche Gegenstände zusammengepackt werden, wird er wütend. Er besteht darauf, dass sie an Ort und Stelle verbleiben, da Cree noch nicht für tot erklärt wurde. Apollo verabschiedet sich von Boxey und erklärt ihm, wohin er geht. Boxey möchte mit, denn er hat noch nie Schnee gesehen, aber Apollo sagt, dass das nicht geht und dass er auf die Menschen auf der Galactica aufpassen soll.

Landung im Eis

Bereits beim Einladen der Ausrüstung kommt es im Shuttle zu Streitereien. Apollo fordert die Streithähne auf, ihre Wut gegen die Zylonen zu richten und nicht gegeneinander. Sie werden von einer Viper begleitet. Kaum nähern sie sich dem Luftraum des Mondes, werden sie auch schon von drei zylonischen Jägern angegriffen. Die Viper gerät nach einem kurzen Kampf in die Reichweite des Pulsierers und zerstört. Das Shuttle wird von den Jägern schwer beschädigt, kann jedoch unter Mühen von Starbuck gelandet werden. Der Kommandant der Zylonen befiehlt einer Patrouille, nach den Wrackteilen des abgestürzten Schiffes zu suchen.

Vickers wurde schwer verletzt und auch andere tragen leichtere Blessuren davon, darunter auch Starbuck. Während die anderen Vickers versorgen, gelingt es Wolf, eine Laserkanone an sich zu nehmen. Als ein zylonischer Jäger über dem Shuttle auftaucht, ist der Entschluss gefallen, das Shuttle muss verlassen und zurückgelassen werden. Apollo macht das Schneemobil bereit. Als er einsteigt und es aus dem Shuttle manövrieren will, bemerkt er, dass Boxey und Muffit sich an Bord versteckt haben. Draußen bemannt Starbuck den Geschützturm des Schneeräumers und vernichtet den zylonischen Angreifer.

Unter den Insassen kommt es erneut zum Streit. Während Croft die Mission beenden möchten, wollen die anderen sich lieber absetzen. Da in der Kabine nicht genug Platz für alle ist, müssen Haals und Wolf erstmal auf dem Dach mitfahren. Später soll durchgewechselt werden. Dort bedroht Wolf Haals mit der Laserkanone, da dieser angeblich den komfortableren Platz hat. Es kommt zu einer Rangelei, die Laserkanone geht los und die Elektrik des Shuttles wird getroffen. Als plötzlich ein Diethylsturm losbricht, zwingt Croft alle ins Shuttle und warnt, dass ohne die Atemmasken der sofortige Tod droht. Muffit läuft jedoch davon in den Sturm hinein. In der Zwischenzeit wird das Wrack des Shuttles von den Zylonen entdeckt. Da sie dort keine Menschen vorfinden, machen sie sich zu Fuß auf die Suche nach ihnen.

Theta-Klasse

Die Besatzung des Shuttles muss das Bewusstsein verloren haben. Sie erwachen jedenfalls in einer Art Höhle. Ein Mann in Arbeitskleidung mit einem Bart steht vor ihnen und sagt, welches Glück sie doch hatten, gefunden worden zu sein. Er verlässt die Höhle, um ihnen etwas Wasser zu bringen. Kurz darauf tritt derselbe Mann von der anderen Seite wieder herein und scheint sich nicht mehr an das Wasser zu erinnern und geht wieder. Als von der anderen Seite wieder der erste Mann mit dem Wasser zurückkommt, wird Apollo klar, dass es sich um Klone handeln muss. Da erscheint plötzlich eine Frau, die sich Tenna nennt, und weist darauf hin, dass sie es bevorzugen, Theta-Klasse-Lebensform genannt zu werden.

Die Gruppe der Thetas geht davon aus, dass die Kolonialkrieger gekommen sind, um den Ravashol-Pulsierer zu zerstören. Dr. Ravashol, der sie erschaffen hat, hat den Zerstörer gebaut. Sie glauben aber nicht, dass das möglich ist, da die Waffe aus Magnum ist und somit eigentlich unzerstörbar. Als sie jedoch erfahren, dass die Krieger Solomit dabeihaben, erklären sie sich bereit, sie in ihr Dorf zu führen. Die Verwundeten müssen jedoch zurückbleiben.

Als sie sich gemeinsam auf den Weg gemacht haben, zeigt Wolf Thane die gestohlene Waffe und fordert ihn auf, sich gemeinsam bei der ersten Gelegenheit abzusetzen. Starbuck möchte derweil von Tenna wissen, ob sie einen anderen Menschen bemerkt hat, der als Gefangener von den Zylonen verhört wird, aber sie hat nichts dergleichen mitbekommen.

Als die Gruppe sich durch eine enge Schlucht vorwärtstastet, an deren Ende sich der Zugang zum Dorf befindet, bemerken sie einige Zylonen, die oben an der Gletscherspalte entlanggehen. Alle kauern sich an die Wände und versuchen, leise zur sein. Allerdings kann Muffit ein kleines Knurren nicht unterdrücken. Wurden sie etwa von den Zylonen bemerkt?

Baltars Plan

Auf einem Basisstern thront Baltar in seinem Kommandosessel. Lucifer berichtet ihm, dass die Galactica in der Nähe des Eisplaneten Arca geortet wurde. Baltar schmunzelt, denn genauso hatte er es geplant. Er befiehlt Lucifer, weitere Basissterne herzubeordern. Seine Jagd auf die Flotte und vor allem Adama nimmt persönliche Züge an.

Fazit

Die Tatsache, dass es auch in einer Flüchtlingsflotte ein Gefängnisschiff gibt, leuchtet ein, allerdings nicht, dass dort langjährige Gefangene einsitzen. Nachdem die ursprüngliche Flucht hektisch und überstürzt war, scheint es nicht logisch, dass Schwerverbrecher evakuiert wurden, wo doch angeblich andere Zivilisten zurückgelassen werden mussten. Der zerlumpte Zustand der Gefangenen und die Ketten, die sie tragen müssen, scheinen auch nicht ganz zum Ambiente der Flotte zu passen.

Eine zweite Absurdität ist, dass Muffit als Roboterhund doch eigentlich sein Knurren unterdrücken können müsste bzw. abgeschaltet werden könnte.

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