Ein Ausbrecher auf der Spur seiner Lebenslüge – eine Agentin in eigener Mission
Worum geht es in diesem Roman?
Flint Cole tritt in Cassandras und John Wylons Fußstapfen und ist damit auf der Flucht und versucht Kontakt zu Cassandras Auftraggebern, den Legaten, herzustellen.
Cassandras Aufzeichungen führen ihn auf eine Schnitzeljagt durch deren ehemalige Verstecke in der Milchstraße. Dabei ist Flint Cole die USO auf den Fersen, um an die Hintermänner die Legaten zu kommen.
Eine Hetzjagd durch die Milchstraße beginnt.
Der Leseeindruck
Abschiede hinterlassen meistens gemischte Gefühle, einerseits freut man sich auf Neues auf der anderen Seite vermisst man dann doch die alten Zeiten. Vielleicht mochte es Robert Corvus bei diesem Roman auch so gegangen sein.
Auch diesem Roman merkt man an, dass sich der Autor im Vorfeld einige Gedanken zu der Geschichte gemacht hat. Das spiegelt sich besonders in der Beziehung zwischen Lenny Hazard und Dale Fortue unseren beiden frisch verheirateten USO-Agenten wieder, aber auch bei den Aktionen von Flint Cole auf seiner Flucht. Das ist auf der einen Seite schön, auf der anderen Seite nimmt das aber auch ordentlich Tempo aus dem Roman.
Bei „Hetzjagd durch die Milchstraße“ hätte ich da deutlich mehr Tempo erwartet, das dem Pacing eines Trillers entspricht. So erreicht der Roman bei mir leider nicht sein volles Potenzial. Was für den Abschied aus der Serie natürlich schade ist.
Nichtsdestotrotz werde ich Robert Corvus als Autor der sich wirklich Gedanken über das macht, was er da schreibt, vermissen.
Aber das Leben geht weiter und der nächste tolle Roman, auf den ich mich freue, steht schon wieder an.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Titel weckte Erwartungen an das Tempo des Romans, der den Einstieg – so gut er auch war – dann leider ins Gegenteil verkehrt hat. Ich belasse es bei dem 1 Defaultpunkt.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Die Erwartung und die eigentliche Geschichte haben nicht ganz zusammen gepasst und so hatte ich am Anfang so meine Probleme. Der Roman hat aber was und so vergebe ich hier 1,5 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Der Roman hat deutlich mehr Tiefe, als der Titel erst vermuten lässt und so vergebe ich hier die maximal möglichen 2 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Obwohl man erkennt das die Geschichte ein abgekartetes Spiel ist funktioniert sie und ich vergebe hier 1,5 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Der Roman endet mit einem wirklich bitteren Cliffhanger und ich vergebe hier 1,25 Punkte.
Das ergibt in Summe sehr ordentliche 7,7 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Robert Corvus
Cover-Artist: Dominic Beyeler
Erschienen: Freitag, 24. April 2026
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