Review: Perry Rhodan 604 – Triumph der Gewalt

Lesezeit circa: 3 Minuten

Ein Volk wird betrogen – und Perry Rhodans Doppelgänger spinnt ein tödliches Netz.

Triumph der Gewalt
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Triumph der Gewalt
Autor: Ernst Vlcek
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1973

Zur Handlung

Perry Rhodan sucht weiterhin nach Hilfe und einem Ausweg aus dem negativen Universum. Man entschliesst sich, zu den Neu-Arkoniden auf Tschirmayn zu fliegen.
Doch der böse Rhodan befindet sich bereits dort und mimt den guten. Erfolgreich. Halbwegs.
Die Falle schnappt nicht zu und die aufsässigen Neu-Arkoniden werden nahezu ausgerottet, ihr Sternensystem restlos vernichtet.

Gedanken zu Triumph der Gewalt

Im Grunde genommen war Triumph der Gewalt verzichtbar. Die Handlung vorangebracht hat es nicht. Aber es hat sehr zur gesamten Atmosphäre des Zyklus beigetragen. Die Boshaftigkeit eines Perry Rhodan II kam deutlich herüber, auch die eines Atlan II.
Ob es jetzt der Episode mit Gucky II, der Felmer Lloyd II durch Raub des Zellaktivators fast tötete bedarft hat, lasse ich mal dahingestellt. Mir war es zu dick aufgetragen.

Schön von Ernst Vlcek gelöst empfand ich den Spannungsaufbau innerhalb des Heftes. Die Neu-Arkoniden agierten allerdings auch arg naiv. Allerdings kann man ihnen vielleicht als Entschuldigung durchgehen lassen, dass sie wohl so arg verzweifelt waren, so dass jede Form eines Hoffnungsschimmers wie ein Tropfen Wasser für einen Verdurstenden in der Wüste wirkte.

Die Raumschlacht gegen Ende war dann doch ein wenig durchgehetzt wirkend. Zumindest auf mich. So war es wieder eine der üblichen Aufzählungen von Zahlen. Andererseits mag es so wie hier gelöst auch besser sein. So wurden unnötige Greuel in der Schilderung vermieden. Zumindest blieben uns Details erspart.

Der Zyklus bisher

An und für sich entwickelt sich der aktuelle Zyklus relativ ordentlich. Fünf Hefte im Zyklus und das Schachspiel wogt hin und her. Ordentlich gelöst, Spannung beginnt sich aufzubauen. Aber auch ein winziger Tick Langeweile beginnt sich einzuschleichen. Hier wäre ein kurzer Wechsel der Handlungsebene vielleicht ganz nett gewesen. Aber gut, sowas ist für dein Einen Leser vielleicht jetzt wünschenswert und der Nächste wäre am fluchen. Ich meckere also auf allerhöchstem Niveau.


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Mario Staas

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