Nach einem hitzigen Triade-Spiel wird Starbuck des Mordes verdächtigt. Apollo übernimmt seine Verteidigung und spürt eine große Vertuschungsaktion auf.

Der Verdacht

Boomer ist diesmal nicht Spieler, sondern Kommentator bei einem Triade-Spiel. Starbuck und Apollo stehen gegen Ortega und Barton auf dem Platz. Ortega spielt wie immer nicht fair und macht Starbuck das Leben schwer. Der Schiedsrichter übersieht dies immer wieder. Als er schließlich einen Freistoß zugesprochen bekommt, verwandelt er diesen und der Spielstand ist wieder unentschieden. Ortega wird wütend und attackiert wieder von hinten. Diesmal kann sich Starbuck nicht beherrschen und springt Ortega an. Es kommt zu einer Schlägerei und beide, Ortega und Starbuck, werden vom Platz gestellt.

Cassiopeia erkennt Starbucks unbeherrschten Blick und beeilt sich, ebenfalls nach draußen zu kommen. Sie kommt gerade rechtzeitig, um die beiden Kontrahenten voneinander zu trennen. Cassiopeia nötigt Starbuck, sich zu beeilen und mit ihr das nächste Shuttle zurück zur Galactica zu nehmen. Bevor Starbuck in die Umkleide geht, flüstert er noch, dass er Ortega irgendwann umbringen wird.

Ortega trägt bereits wieder seine Uniform, als sich die Tür öffnet. Er erkennt die Person, die vor ihm steht, und zieht seine Waffe. Doch er ist zu langsam. Kurz darauf läuft Starbuck den Gang entlang und stößt mit Chella, einem Kartengeber aus dem Casino zusammen, der zum Spiel will und sich wundert, warum Starbuck nicht spielt.

Cassiopeia wartet ungeduldig auf Starbuck. Zum Glück ist das Shuttle nicht pünktlich. Gleichzeitig entdeckt Chella Ortegas Leiche. Adama, Boomer und Apollo werden hinzugerufen. Als Chella erwähnt, dass er Starbuck gesehen hat, wie er zum Hangar gerannt ist, lässt Adama nach ihm suchen. Apollo übernimmt gemeinsam mit Boomer diese Aufgabe. Sie kommen gerade noch rechtzeitig zum Hangar und halten Starbuck zurück. Apollo lässt sich die Laserpistole vom entsetzten Starbuck übergeben. Leider wurde mit dieser Waffe wirklich geschossen.

Dr. Wilker untersucht die Waffe. Leider ergeben seine Tests, dass Ortega wirklich mit dieser Waffe getötet wurde. Und schon kommt der Ankläger, Sire Solon, hinzu. Er bietet Starbuck an, auf Notwehr zu plädieren. Er würde zwar vom Dienst ausgeschlossen, könnte aber auf Bewährung in Freiheit leben. Der wütende Starbuck lehnt dies jedoch ab und wird festgenommen und auf das Gefängnisschiff gebracht. Apollo fleht seinen Vater an, die Verteidigung übernehmen zu dürfen. Adama wendet ein, dass er zwar Jura studiert hat, aber nie als Anwalt tätig war. Dennoch gestattet er es ihm. Leider wird das Tribunal schon sehr bald über den Fall entscheiden, wie es bei Mordanklagen üblich ist. Apollo hat daher nicht viel Zeit.

Die Suche

Apollo und Boomer befragen als erstes Barton, Ortegas Flügelmann und Partner beim Triade-Spiel. Dieser verneint als erstes, ein Freund von Ortega gewesen zu sein. Sie hätten nur zusammengearbeitet, sonst nichts. Am besten wisse noch der Kartengeber im Casino der Rising Star über Ortega Bescheid. Allerdings erzählt Barton ihnen, dass Ortega einmal erwähnt hat, dass der einzige Mann, der es wagen würde, ihn zu töten, Karibdis sei. Daraufhin befragen Apollo und Boomer den Personal-Computer, der mit den neuesten technischen Errungenschaften ausgestattet ist. Dieser funktioniert zum Beispiel nur mit Sprach- und nicht über Tastatureingabe. Aber es gibt in der ganzen Flotte niemand mit dem Namen Karibdis.

Cassiopeia besucht Starbuck in seiner Zelle. Er gesteht ihr, dass er daran zweifelt, dass sie, Apollo, Boomer und die anderen wirklich an seine Unschuld glauben. Cassiopeia versichert Starbuck, dass sie ihn liebe und ihm natürlich glauben würde. Aber wenn er auf Notwehr plädieren würde, hätte er wenigstens eine Chance auf ein Leben in Freiheit. Nachdem sie die Zelle wieder verlassen hat, macht er seiner Wut Luft und beschädigt den Fernseher an der Wand. Da kommt ihm eine Idee. Er spricht die beiden Wachen vor seiner Tür an und bittet sie, den Fernseher zu richten. Als einer der beiden hereinkommt, überwältigt er ihn und sperrt beide in seiner Zelle ein.

Als Apollo das erfährt, rast er zum Abflughangar, da er genau weiß, was Starbuck vorhat. Er redet auf Starbuck ein, da Adama ihn sicherlich verfolgen lassen würde, und Starbuck früher nie vor etwas davongelaufen ist. Schließlich überlegt Starbuck es sich anders und ergibt sich.

In Adamas Quartier erfährt Apollo, dass der Name Karibdis doch kein unbekannter Deckname ist. Karibdis war Baltars Pilot und hatte die kolonialen Verteidigungscomputer sabotiert. Somit ist er mitverantwortlich für den Tod von Millionen von Menschen. Allerdings hielt Karibdis sich immer im Hintergrund und es gibt wohl niemanden, der ihn erkennen würde. Apollo wirft ein, dass es da wohl doch jemanden gibt. In Baltars Gefängniszelle stellt sich dieser jedoch quer. Er würde nur helfen, wenn Apollo ihm im Gegenzug seine Freiheit gewährt. Das steht natürlich außer Frage.

So bleibt Boomer und Apollo nichts weiter übrig, als zur Rising Star zurückzukehren und nun doch noch mit dem Kartengeber im Casino zu sprechen. Zu ihrer beider Überraschung ist das niemand anderes als Chella, der schon Ortegas Leiche entdeckt hat. Chella gibt schließlich zu, dass sein Name in Wirklichkeit Rifkus lautet. Nach dem Angriff der Zylonen hatte er Ortega bestochen, damit dieser ihn zur Evakuierung an Bord lässt, obwohl es eigentlich keinen Platz für Männer gab. Apollo hält ihn jetzt für den Mörder bis Chella ihm erzählt, dass noch zwei weitere Männer mit Namen Elias und Palon durch Bestechung Ortegas an Bord der Rising Star gelangt sind.

Das Tribunal

Apollo und Boomer nehmen alle drei mit zur Galactica. Die drei haben so Gelegenheit, sich abzusprechen. Angeblich hat keiner von ihnen den Mord begangen und auch niemand ist jener berühmt-berüchtigte Karibdis. Apollo ist sich dennoch sicher, dass es einer von ihnen sein muss. So überlegt er sich eine List. Er behauptet, soeben einen Funkspruch der Galactica empfangen zu haben. Dort sei nun einwandfrei bewiesen worden, dass Karibdis den Mord begangen hat und gefangengenommen wurde. Rifkus, Elias und Pallon können sich daraufhin auf der Galactica frei bewegen, da er umkehren und Baltar zur Identifikation vom Gefängnisschiff holen muss. Der wahre Täter würde seiner Ansicht nach versuchen, sich an Bord zu schleichen, um das zu verhindern. Boomer hält ihn für verrückt, solch ein Risiko einzugehen. Zudem haben sie kaum noch Zeit, bis das Tribunal gegen Starbuck beginnt. Apollo drängt Boomer, zur Verhandlung zu gehen und dafür zu sorgen, dass das Gericht ihn auf dem Alpha-Kanal zuhört. Mit viel Glück bekommt er ein Geständnis des wahren Täters. In der Tat schleicht sich kurz vor Apollos Abflug eine unbekannte Person auf das Shuttle.

Boomer versucht derweil, das Tribunal entsprechend zu überzeugen und hinzuhalten. Zuerst präsentiert Sire Solon die Beweise der Anklage und verhört schließlich Cassiopeia, der nichts anderes übrig bleibt, als Starbucks fatale Worte zu wiederholen, dass er Ortega töten würde.

Auf dem Gefängnisschiff hat Apollo bereits Baltar an Bord geholt und erzählt ihm von seinem Plan. Im Gegensatz zu Baltars Annahme, bietet er ihm jedoch nicht die Freiheit, sondern sein Leben an. Darüber kann Baltar nur lachen. Warum sollte Karibdis ihn auch töten? Apollo weist ihn aber darauf hin, dass Karibdis sicherlich keine weiteren Zeugen zurücklassen würde.

Im Gerichtssaal bekommt nun Boomer das Wort und wird aufgefordert, die Punkte der Verteidigung vorzubringen. Boomer sagt jedoch, dass die Verteidigung auf Kanal Alpha zu hören sei. Und so hören die Delegierten zu.

Apollo hat das Shuttle gerade wieder gestartet und den Kurs zur Galactica gesetzt, als sich plötzlich von hinten jemand mit einer gezogenen Waffe an ihn heranschleicht. Doch Apollo hat damit gerechnet und ist vorbereitet. Nach einigem Gerangel, gelingt es ihm, Karibdis, es handelt sich dabei um Palon, zu überwältigen. Dieser gesteht triumphierend den Mord an Ortega. Das Tribunal hört mit angehaltenem Atem zu und alle sind erleichtert zu hören, dass niemand verletzt wurde. Apollo kürt Baltar zum Held des Tages, da er Karibdis niederschlug als dieser angriff.

Starbuck wird freigesprochen und beim nächsten Triade-Spiel empfängt ihn die Menge mit Standing Ovations.

Fazit

Eine weitere Folge, die nur auf der Flotte spielt. Diesmal nicht unüblich, eine klassische Gerichtsfolge. Die Spannungsbögen sind gut aufgebaut und glaubhaft. Zum zweiten Mal hintereinander ist Starbuck der Protagonist. Gerade nach Der Mann mit den neun Leben verwundert es jedoch, dass Chamäleon nicht auftaucht, um Starbuck zu unterstützen.

 

Warpskala

Warpskala
8 10 0 1
8/10
Total Score

Positiv

  • Gut erzählte Gerichtsstory

Negativ

  • Kleine Logikfehler in den Abläufen
Melanie Frankl

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