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Eine Patrouille der Galactica trifft auf einen hochentwickelten Zylonenjäger. Zwar beschädigen sie das Schiff, können es jedoch nicht aufhalten. Es tritt in die Umlaufbahn der Erde ein. Dies bleibt jedoch auch dort nicht unbemerkt.

Schlagabtausch im All

Eine Aufklärungspatrouille der Galactica mit Captain Kanon und Lieutenant Britton an Bord stößt auf ein sich langsam bewegendes Objekt. Als sie es näher untersuchen, stellt es sich als Zylonenjäger heraus. Jedoch ist es weiter entwickelt als alles, was sie bisher gesehen haben. Es kommt zum Gefecht und beide Schiffe werden beschädigt. Die Besatzung der Viper ist bewusstlos und das Schiff treibt führerlos im All. Der Zylonenjäger gerät allerdings in die Umlaufbahn der Erde und droht, dort abzustürzen.

Das wird auch auf der Galactica registriert. Dr. Zee informiert Adama, dass ein führerloses Schiff auf die Erde zusteuert. Adama ist der Ansicht, dass es nur die vermisste Patrouille sein kann und informiert Troy und Dillon entsprechend. Es ist wichtig, dass das Schiff nicht in die Hände des Militärs gerät. Die beiden erhalten den Funkspruch, als sie sich mit den Kindern einen Science-Fiction-Film im Kino ansehen. Die Kinder sind natürlich enttäuscht, dass sie wegen dieses Notrufs das Kino verlassen müssen, da sie den Film witzig finden.

Wettlauf zur Absturzstelle

Im Hauptquartier der Air Force telefoniert Major Jensen mit Colonel Briggs. Die Satelliten haben ein unbekanntes Flugobjekt entdeckt, dass sich auf die Erde zubewegt. Der Versuch, das unter Verschluss zu halten, ist gescheitert, da auch zivile astronomische Observatorien das Objekt bereits entdeckt haben. Zumindest ist es kein amerikanischer Satellit, so dass diesmal wohl die Russen schuld sind. An Außerirdische glaubt niemand. Nach Berechnungen wird der Satellit allerdings mitten in New York herunterkommen und zwar am Halloweenabend.

Dillon und Troy treffen sich mit Jamie im Griffith-Park-Observatorium. Die Kinder gesellen sich zu einer laufenden Führung hinzu und erscheinen dort mal wieder altklug, da sie mehr zu wissen scheinen als der Tourguide. Jamie freut sich, dass sich die beiden bei ihr gemeldet haben, da sie davon ausgeht, dass die Galactica in den Vorfall verwickelt ist. Auf ihre Nachfrage hat Dr. Mortinson ihr mitgeteilt, dass vom Objekt keine Signale ausgesendet werden. Nun müssen die beiden nur noch nach New York kommen. Da nun der ganze Luftraum akribisch mit Radar überwacht wird, bleibt ihnen nichts anderes als ein Linienflug übrig. Jamie nimmt die Buchung vor und darf sich mal wieder um die Kinder kümmern.

Nach einigen Verwicklungen beim Check-in sind die beiden schließlich im Flugzeug. Dillon merkt an, er sei noch nie bei jemandem anderen mitgeflogen und zweifelt sowohl an der Qualität der Maschine als auch an der Kompetenz des Piloten. Zudem dauert der Flug lächerlich lange im Vergleich zu ihrer Viper. Kurz bevor sie in New York landen können, kommt es aber zu einem unvorhergesehenen Zwischenfall: Die Maschine soll entführt werden. Dillon und Troy sind sowieso schon beunruhigt, da das alles so lange dauert und greifen ein. Sie dachten allerdings, dass niemand bemerkt hat, dass sie die Täter betäuben. Zu ihrem Glück denken die anderen Passagiere jedoch, dass sie ihnen etwas an den Kopf geworfen und nicht auf sie geschossen haben. Nun gelten sie als Helden und sollen vom FBI und von der Presse befragt werden. Auch das dauert ihnen alles zu lange, also tarnen sie sich und schleichen sich von der gelandeten Maschine. Sie nehmen ein Taxi und lassen den Fahrer ohne genaue Angaben in die richtige Richtung fahren.

Die Galactica hat in der Zwischenzeit die Viper geortet und zurückgebracht. Die Piloten konnten Angaben darüber machen, was jetzt auf die Erde zurast und befürchten, dass die Erde nun keine Chance mehr hat. Dr. Zee beruhigt ihn jedoch, er ist sicher, dass Troy und Dillon sich darum kümmern werden. Schließlich sind vom Schiff keine Übertragungen registriert worden, was hoffentlich heißt, dass das Kommunikationssystem zerstört ist.

Der Absturz

Auf dem Zylonenschiff befinden sich neben dem höher entwickelten Andromus, der menschliches Aussehen hat, mehrere Zenturien. Zunächst analysieren sie den Planeten, um die Überlebenschancen abzuschätzen. Diese sind mehr als schlecht. Sie können auch kein Signal absenden. Als Andromus entdeckt, dass der Planet mit Humanoiden bevölkert ist, schließt er schnell darauf, dass dies die Nachfahren des verschollenen 13. Stammes sind. Er könnte sich unter die Menschen mischen, der Zenturio jedoch nicht. Das Schiff kracht schließlich in einen Park, so gibt es Gott sei Dank keinen Kollateralschaden. Neben ihm bleibt lediglich einer der Zenturien funktionsfähig. Er befreit Andromus aus den Trümmern und gemeinsam machen sie sich auf den Weg in die Stadt.

Dillon und Troy bekommen den Absturz im Taxi mit. Sie steigen aus und wollen zu Fuß zur Absturzstelle. Mehrere Polizeiwägen überholen sie und auch das Militär ist unterwegs. Sie kommen jedoch zuerst an und untersuchen das Wrack. Es gibt weniger Leichen als Plätze. Die beiden bemerken den Selbstzerstörungsmechanismus und schaffen es gerade noch heraus, bevor der Jäger explodiert.

Gefahr für die Erde

Draußen wartet aber schon die Polizei auf sie, die zunächst annimmt, dass Troy und Dillon die Maschine geflogen haben. Sie werden durchsucht und die Beamten nehmen ihnen die Laser ab. Da sie denken, dass es Spielzeuge sind, drücken sie ab und feuern damit in die Bäume. Erschrocken und somit abgelenkt werden sie von Dillon und Troy überwältigt und betäubt. Die beiden steigen in das Polizeiauto und fahren davon.

Andromus und der Zenturio haben inzwischen die Straße erreicht. Auf dem Schiff hat Andromus herausgefunden, in welcher Richtung eine starke Sendeeinheit zu finden ist. Von dort möchte er ein Rettungssignal zum Basisschiff absetzen. Als sie sich zu Fuß auf den Weg machen, hält plötzlich ein Wagen neben ihnen. Darin befindet sich ein maskiertes Ehepaar, das auf dem Weg zu einer Halloweenparty ist. Die Frau bittet die beiden einzusteigen. Sie findet die Kostüme einfach klasse und möchte sie am liebsten mit zur Party nehmen. Im Gespräch stellt sich heraus, dass der Ehemann Geschäftsführer des größten Radiosenders der Stadt ist. Andromus möchte das nutzen und sich von ihnen zur Sendestation bringen lassen.

Dillon und Troy nehmen die Verfolgung der fehlenden Zylonen auf, die ein schwaches Nothilfesignal ausstrahlen. Über den Polizeifunk bekommen sie aber mit, dass der Diebstahl des Polizeiwagens bemerkt wurde, und sie nun auch wieder gesucht werden.

Fazit

In dieser Folge wird Dr. Mortinson zumindest wieder einmal erwähnt. Der ursprüngliche Plan, über ihn die Entwicklung der Erde voranzutreiben, scheint allerdings keine Rolle mehr zu spielen. Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen und im Flugzeug bringen einen im heutigen Kontext allerdings nur noch zum Schmunzeln. Zudem stellt sich langsam die Frage, warum die Kinder immer noch die Pfadfinderuniformen anhaben. Mit normaler Kleidung könnten sie sich doch viel besser untermischen. Die Episode endet mit einem Cliffhanger und das hält die Spannung gut aufrecht. Die Serie hat generell ihre Höhepunkte, wenn die Zylonen involviert sind und ein übergreifender Handlungsbogen verfolgt wird.

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Warpskala

Warpskala
8 10 0 1
8/10
Total Score

Positiv

  • Spannung durch Involvierung der Zylonen
  • folgenübergreifender Handlungsbogen

Negativ

  • unwahrscheinlicher Ablauf nach dem Absturz
Melanie Frankl
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