Review: Perry Rhodan 3119 – Gemeinsam für Ghuurdad

Lesezeit circa: 4 Minuten

Die Schlacht gegen den Riesenraumer – und der Kampf um das Archiv

Gemeinsam für GhuurdadTitel: Gemeinsam für Ghuurdad
Autor: Robert Corvus
Zeichner: Arndt Drechsler
Erschienen: Freitag, 28. Mai 2021

 

 

 

 

 

 

Worum geht es in diesem Roman?

Perry Rhodan versucht, mit seinen Leuten und dem Krummen Gryllner, der ihm nachstellenden Meute zu entkommen. Die Bewohner des Ghuurdad-Systems schließen sich zusammen und werfen sich dem chaotarischen Trikubus entgegen.

Der Leseeindruck bei Gemeinsam für Ghuurdad

Wow, mit solch einem Feuerwerk von Raumschlacht hätte ich jetzt nicht gerechnet. Robert Corvus zeigt, was an Tempo, Immersion und toller Action möglich ist, wenn man die Beasty Boys als Schreibmusik laufen lässt.

Es wird dabei aber nicht nur geballert, Robert Corvus zeigt auch die Schrecken einer solchen kriegerischen Auseinandersetzung und glänzt zudem noch mit tollen Charakteren und einem sehr feinfühligen Zusammenspiel der Ghuurdad-Bewohner aus den unterschiedlichsten Völkern. Seien es die Einheimischen, die Teffroder zusammen mit den eigentlich verfeindeten Gaid und natürlich Greg-2, der die vollkommen andersartige Mentalität der Maahks sehr gut veranschaulicht. Nicht zu vergessen auch die internen Spannungen, wie z.B. zwischen dem tefrodischen Oberkommandierende Pao Lashnar und seiner ersten Offizierin Arida Nessat.

Soweit zum Teil, der mich sehr angenehm überrascht und begeistert hat. Perry Rhodan wäre natürlich nicht Perry Rhodan, wenn Perry Rhodan nicht mit dabei wäre. Perry und seine Mannen und Frauen haben den Krummen Gryllner gefunden und so erfahren wir noch etwas mehr darüber, was dieser Krummen Gryllner nun eigentlich ist. Hier kommt ein Hauch von Sense-of-Wonder auf, der aber etwas in der eher verhaltenen Action zwischen Perry und den ihn verfolgenden Munuam untergeht. Wie schon in den Vorgänger-Romanen, machen die Munuam eher keine Gefangenen und scheuen auch nicht davor zurück, alles, was irgendwie raumtauglich ist, auf dem Raumhafen der Stadt zusammenzuschießen. Perry verliert damit natürlich auch sein Fluchtvehikel und muss den Ball dann eher flach halten. Was natürlich nicht heißt, dass wir da ganz ohne Action am Boden auskommen. Dabei bewähren sich die mitgenommenen Mutanten und auch Axelle Tschubai macht dabei eine gar nicht so schlechte Figur.

In Summe liegt der Schwerpunkt somit mehr auf fast reiner Action, die aber wirklich gelungen war und mir unglaublich gut gefallen hat. Ich würde sagen, das war somit bisher der beste Roman im bisher schon sehr überzeugende Chaotarchen-Zyklus.

So macht Perry Rhodan richtig Spaß!

Wer neugierig geworden ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.

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Markus Gersting

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