Im Primordialen Korridor
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Review: Perry Rhodan 3183 – Im Primordialen Korridor

Lesezeit circa: 3 Minuten

Zwei Terraner mit besonderen Fähigkeiten – unterwegs in einem gefährlichen Kosmos

Im Primordialen KorridorTitel: Im Primordialen Korridor
Autor: Michael Marcus Thurner
Zeichner:  Arndt Drechsler-Zakrzewski
Erschienen: Freitag, 19. August 2022

Worum geht es in diesem Roman?

Alaska Saedelaere und Gry O’Shannon sind im Primordialen Korridor unterwegs, um die Chaotekten, d. h. die Erbauer FENERIKs, zu finden. Dabei stoßen sie auf allerlei im Zeittunnel lebende Gestalten.

Der Leseeindruck

Dieses Mal ist das aktuelle Perry Rhodan-Heft ungewöhnlich früh bei mir angekommen und urlaubsbedingt habe ich es nicht lange herumliegenlassen und gleich gelesen. Es ist also schon ein paar Tage her, aber der Roman ist mir insgesamt in guter Erinnerung.

Es geht mit dem Duo Alaska Saedelaere und Gry O’Shannon in den Primordialen Korridor FENERIKs, einer Art Zeittunnel, der bis in die Entstehung des Chaoporters zurückreicht. Dieser Tunnel scheint so etwas wie ein exterritoriales, bzw. extemporales Gebiet zu sein, in dem sich merkwürdige Gestalten herumtreiben, die auf höhere kosmische Mächte nicht gut zu sprechen sind und ihre eigene Gesellschaft aufgebaut haben. Keine sonderlich guter Ausgangspunkt für Alaska und Gry, die als kosmokratisch bzw. chaotarchisch zugehörig erkannt werden.

Durch eine Intrige der Tunnelbewohner verschlägt es dann beide in eine frühe Bauphase FENERIKs und zufällig findet sich dabei noch eine Spur zu einem der Chaotekten.

In Summe haben wir hier also eine Art Zeitreiseabendteuer mit einigen durchaus interessanten SF-Aspekten, wie der Möglichkeit, durch den Primordialen Korridor Pfusch am Bau FENERIKs zu erkennen.

Die Punktevergabe

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): Der Roman ist durchaus mit Humor aufgelockert, hielt mich aber in der Geschichte und war spannend und mitnehmend. Ich vergebe hier 3,5 Punkte.

Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte): Wir erfahren einiges über den Bau des Chaoporters, auch wenn ich dabei gerne noch mehr erfahren hätte. Ich vergebe 1,75 Punkte.

Die Zyklushandlung (max. 2 Punkte), bzw. der übergeordnete Spannungsbogen: Die Entdeckung des Zeittunnels innerhalb FENERIKs, mit einer den Chaotarchen nicht unbedingt wohlgesinnten Bevölkerung, könnte sich noch als wichtig für den weiteren Verlauf des Zyklus herausstellen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und vergebe hier auch 1,75 Punkte.

Die Leistung des Autors, d. h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Dieser Michael Marcus Thurner ist durch Humoreinlagen insgesamt leichter als die üblichen Romane, die sonst durch eine extrem gute Immersion und eine gewisse Schwere glänzen. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.

Das ergibt in Summe 8,75 von 10 Punkte.

Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.

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Markus Gersting

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Ein Kommentar

  1. Aber was machen die Yodoren in dem Korridor? Ich dachte, dass wären die Baumeister der Kosmokraten? Seltsam oder? In der Geschichte wird auch nicht näher darauf eingegangen. Vllt. klärt sich das noch auf. Ich habe das nächste Heft 3184 auch noch nicht gelesen. Nicht das am Ende herauskommt Kosmokraten und Chaotarchen sind ein und derselbe Verein?

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