Lesezeit circa: 3 Minuten

Ein Helfer aus der Vergangenheit – sie erreichen das ES-Fragment

Der Mann aus GlasTitel: Der Mann aus Glas
Autor: Christian Montillon
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 9. Juni 2023

Worum geht es in diesem Roman?

Atlan und die Ewige Ganja treffen auf den eingefangenen Perry Rhodan. Atlan kann die Ewige Ganja überzeugen, Perry Rhodan zum ES-Fragment mitzunehmen und dieses die Entscheidung fällen zu lassen.

Der Leseeindruck

Ich mag es, wenn die Handlung fließt. Auch Christian Montillons Roman bleibt im Handlungsstrang der beiden Vorgängerromane, und so wird der Schwung der Vorgänger weiter getragen und sogar noch weiter ausgebaut. Das ist Perry Rhodan, wie es sein soll.

Der Roman selbst ist eindeutig was für die Fans von Sense-of-Wonder, Superintelligenzen und auch von Rückblenden in die Frühzeit der Serie.

Der Mann aus Glas ist ein alter Bekannter aus den Anfängen der Serie und ich verbinde gute Erinnerungen mit dem Charakter. Es wurde sogar ein wichtiges Raumschiff nach ihm benannt. Christian Montillon gibt der Figur über Rückblenden nochmal einiges an Tiefe. Normalerweise bin ich kein Fan von Rückblenden, da sie Tempo aus der Handlung nehmen, aber hier wirkt eher die Action im Roman nicht unbedingt als Hauptsache und es währe wahrscheinlich auch ohne gegangen. Aber das ist natürlich immer Geschmackssache und die Serie hat eine sehr breit aufgestellte Fanbasis, die halt dann auch einen breit aufgestellten Geschmack hat.

In Summe war es aber ein sehr guter Roman, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Gerne mehr davon!

Die Punktevergabe

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): Den Roman habe ich zügig am Stück gelesen, viele feine Nuancen haben einiges zum Darüber-Nachdenken hinterlassen und so war es nicht ganz Hyperraum, aber doch gute 3,25 Punkte.

Der Sense-of-Wonder-Anteil (max. 2 Punkte): In puncto Sense-of-Wonder und Nachdenkliches gab es nichts auszusetzen und ich vergebe hier volle 2 Punkte.

Die Zyklushandlung (max. 2 Punkte) bzw. der übergeordnete Spannungsbogen: Dieser Handlungsstrang des Zyklus fließt und ich vergebe 1,25 Punkte.

Die Leistung des Autors, d. h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Der Roman hat Spaß gemacht, wobei die Rückblenden zu Ras Tschubai Tempo aus dem Roman nimmt, das er vielleicht gar nicht gebaucht hätte. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.

Das ergibt in Summe 8,25 von 10 Punkten.

Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.

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Markus Gersting

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