Der Terraner kämpft um sein Leben – Arkonis geht in Flammen auf

Quartams OpferTitel: Quartams Opfer
Autor: Lucy Guth
Zeichner:  Arndt Drechsler-Zakrzewski
Erschienen: Freitag, 24. Juni 2022

Was ist die Perry-Rhodan-Miniserie Atlantis?

Die Miniserie Atlantis ist ein Spin-off der Perry Rhodan EA (Erstauflage, d. h. dem Original) und entführt uns in ferne Vergangenheit ins Jahr 8005 v. Christus und auf den untergegangenen Kontinent Atlantis.

Worum geht es in diesem Roman?

Während Perry Rhodan, Sichu Dorksteiger, Rowena, Caysey, Atlan und alle anderen Bewohner des Tunniumsystems im selbigen festsitzen und versuchen, eine Lücke in der kosmokratischen Abschirmung zu finden, findet der arkonidische Wissenschaftler Quartam da Quertamagin in Arkonis mehr über das Talagon heraus. Als sich dort noch der Grauzwerg Logan Darc freiwillig in die Gefangenschaft der Arkoniden begibt, geraten die Dinge in Bewegung.

Der Leseeindruck

In diesem Roman passiert eine ganze Menge. Perry und Co. stecken im Tunniumsystem fest, da die STRAHLKRAFT das ganze System mit ihrer weit überlegenen Kosmokratentechnik hermetisch abschirmt. Weder Atlan noch Perry sind Männer, die dem einfach so tatenlos zusehen und es startet ein Himmelfahrtskommando, um wenigstens eine Funknachricht aus dem System zu senden. Hier kann Sichu Dorksteiger wieder als Ingenieurin glänzen, während sich Perry höchstpersönlich in Lebensgefahr stürzt. Eine durchaus spannende und unterhaltsame Sache, wobei auch der Preis, den man für solche Husarenstücke zahlen muss, nicht verschwiegen wird.

Auf der Erde dagegen entreißt Quartam da Quertamagin dem Talagon einige seiner Geheimnisse. Die Kämpfe zwischen Arkoniden und Pseudo-Maahks kommen schlagartig zum Erliegen, als die Maahks plötzlich ohne eine Spur verschwunden sind. Dafür stellt sich der Grauzwerg Logan Darc und begibt sich freiwillig in Gefangenschaft der Arkoniden. Logan Darc ignoriert die ranghöchsten Arkoniden und will nur mit Quartam da Quertamagin reden.

Logan Darc scheint nicht mit den Machenschaften seines Herrn und Meisters Tolcais einverstanden zu sein, kann ihm aber nicht den Gehorsam und die Gefolgschaft verweigern. So muss er unter Wahrung der Form einen Weg finden, um die Verbündeten gegen seinen Herrn zu unterstützen. Das nimmt natürlich ab und zu skurrile Formen an, ist aber ebenfalls kurzweilig und schließt mit einer im letzten Roman schon angedeuteten Wendung ab.

Mir hat der Roman ausgesprochen gut gefallen und ich bin definitiv gespannt, wie es weitergeht. Die Mini-Serie Atlantis überzeugt mich auf ganzer Linie und ich bin mir sicher, das wird auch bis zum Schluss so bleiben. Hervorragend!

Die Punktevergabe

(Achtung hier werden neukalibrierte Punkte vergeben.)

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): Lucy Guth gelingt das Wunder, mich trotz der Schauplatzwechsel in der Handlung zu halten. Die Seiten flogen nur so dahin und ich vergebe 3,5 Punkte.

Der Sense-of-Wonder-Anteil (max. 2 Punkte): Mir hat die Aktion gut gefallen, die Technik kommt definitv nicht zu kurz und es gibt auch noch den einen oder anderen Punkt, über den man etwas nachgrübeln kann. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.

Die Zyklushandlung (max. 2 Punkte) bzw. der übergeordnete Spannungsbogen: Die Handlung fließt und das Ende macht definitiv Lust auf mehr. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.

Die Leistung des Autors, d. h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Der Roman hat mir in seinen vielfältigen Facetten ausgesprochen gut gefallen und ich vergebe hier volle 2 Punkte.

In Summe sind das dann hervorragende 9 Punkte.

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Warpskala

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Markus Gersting

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