Aaron Standford

Spotlight: Aaron Stanford

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Aaron Stanfords bekannteste Rollen basierten auf berühmten Kinofilmen.

Ein intensiver Darsteller

Aaron Stanford ist jemand, der jede seiner Rollen mit einer unglaublichen Intensität spielt. Man spürt förmlich, wie er in sie hineinschlüpft und sie zum Leben erweckt.

Geboren wurde er am 27. Dezember 1976 in Westford, Massachusetts. Seine Mutter Judith arbeitete als Englischprofessorin, derweil sein Vater Don im Verlagswesen aktiv war. Ebenso hat er einen Bruder mit dem Namen David, der Musiker wurde.

Aaron Stanford ging auf die Western Academy in Westford Massachusetts, wo er seinen ersten Schauspiellehrer traf. Nachdem er mit der High School fertig war, schrieb er sich ursprünglich an der SUNY Purchase Universität in New York ein, wechselte aber später auf die Rutgers University Mason Gross School of Arts in New Jersey. Dort macht er im Jahr 2000 seinen Abschluss mit Magna Cum Laude.

Die erste Rolle gleich eine Hauptrolle

Sein erster Schritt im Filmgeschäft war allerdings nicht die Schauspielerei. Vielmehr arbeitete er als Assistant Editor 1995 in dem Indie-Film Without Air. Seine Schauspielkarriere fing 2002 an, als er gleich mit seinem ersten Kinofilm Alle lieben Oscar die Hauptrolle erhielt. Seine Hauptdarstellerin war niemand Geringeres als die Hollywood-Veteranin Sigourney Weaver. Parallel dazu hatte er eine wiederkehrende Rolle in der Serie Third Watch: Einsatz am Limit.

Überzeugen konnte Aaron Stanford auch im Jahr 2003. Dort trat er in X-Men 2 auf bzw. stellte den feuermanipulierenden Mutanten Pyro dar, der gemeinsam mit Rogue und Iceman auf der Flucht war. Interessanterweise ist daraus eine feste Freundschaft mit Darstellerin Anna Paquin entstanden, die bis heute hält.

2005 trat er in dem Film Runaway auf. Das besondere an diesem Drama war, dass er dabei nicht nur Hauptdarsteller war, sondern ebenso der Produzent. Allerdings war das das erste und einzige Mal, wo das geschah. 2006 nahm er die Rolle von Pyro in X-Men: Der letzte Widerstand wieder wahr. Und 2007 spielte er in Traveller den ominösen Will Traveller. Die Fernsehserie wurde jedoch nach nur acht Folgen, wo er in allen auftrat, eingestellt.

Bitte mit Vorlage

Interessant war das Jahr 2008 seiner Karriere. Denn dort sprach er das erste und einzige Mal in einem Videospiel eine Figur. Genauer gesagt konnte man die Stimme von Aaron Stanford in Call of Duty: World at War als Private Polonsky hören. Ein Jahr darauf war er einer der Hauptdarsteller in dem Mysterythriller Holy Money.

Unvergessen auch seine Rolle als Seymour Birkhoff in der Serie Nikita, die auf dem gleichnamigen Kinofilm von Luc Besson basierte. Aaron Stanford spielte die Figur in allen 73 Folgen, die zwischen 2010 und 2013 liefen. 12 Monkeys hatte ebenfalls einen Film als Vorlage. Und hier war er sogar der Hauptdarsteller, der in allen Episoden der Reihe, die von 2015 bis 2018 zu sehen war, auftrat.

2018 hatte er eine Gastrolle für acht Folgen in Fear the Walking Dead. Und zuletzt war er zu Gast für eine Episode in der Serie Black Monday. In Arbeit ist außerdem der Kurzfilm Kepley, der demnächst rauskommen wird.

Aaron Stanford im Web

Götz Piesbergen
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