David A. McIntee ist einer der wenigen Autoren, die sowohl für Dr. Who als auch für Star Trek schrieben.

Ein ungewöhnlicher Beginn

Über den persönlichen Werdegang des Schriftstellers ist leider nichts bekannt. Allgemein gibt es keine Informationen über sein Privatleben. Man weiß nur, dass er am 31. Dezember 1968 in Großbritannien geboren wurde. Und dass er mit einer gewissen Lesley verheiratet ist.

Seine erste Begegnung mit Dr. Who war im Jahr 1989. Damals schrieb David A. McIntee für die Fernsehserie das Skript für ein dreiteiliges Serial, dass Doctor Who: Avatar hieß. In diesem sollte der Doktor gemeinsam mit seiner Begleitung Ace im Jahr 1927 auf eine Zombieinvasion stoßen, im Rahmen eines Experiments, das thematisch wie ein Lovecraftscher Horror gestaltet war. Die Story sollte für die 27. Staffel der Reihe umgesetzt werden, allerdings wurde die TV-Serie wegen niedriger Einschaltquoten mit der 26. eingestellt.

David A. McIntee setzte das Skript schließlich 1993 in Romanform für Virgin-Books um. Es war der Startschuss für seine Karriere als Schriftsteller. Bis ins Jahr 2004 würde er Stories für Doctor Who schreiben und dabei nicht nur Abenteuer für den achten Doktor präsentieren, sondern auch für frühere Inkarnationen des Zeitreisenden. 2002 und 2005 verfasste er die Skripte für je ein Big Finish Hörspiel, einer Hörspielreihe, die mit Dr. Who unzertrennbar sind.

Nicht nur fiktional, auch nonfiktional aktiv

2007 schrieb er seinen ersten Roman für Star Trek. Es war eine Kurzgeschichte für die Anthologie The Sky’s the Limit. 2010 folgte dann seine Seven Deadly Sins-Novelle Reservoir Ferengi. Sein letzter Beitrag war der auch hierzulande erschienene Roman Von Magie nicht zu unterscheiden.

Sein letztes fiktionales Werk war für die Fernsehserie Space: Above and Beyond 2010 der Roman Born for Adversity.

Doch nicht nur fiktionale Werke, auch Sachbücher hat David A. McIntee geschrieben. So verfasste er im Jahr 2000 Delta Quadrant: The Unoffical Guide to Voyager und 2005 Beautiful Monsters: The Unofficial and Unauthorised Guide to the Alien and Predator Films. 2018 kam das von ihm und seiner Frau geschriebene Werk The Silver Archive #1:Sapphire and Steel Assignments 1 & 2 heraus.

Es gibt nichts zu wissen

Ebenso schrieb er auch die Geschichten zu Comics. 2008 veröffentlichte der US-Verlag Bluewater Productions die fünfteilige Serie The Kingdom Of Hades, ein Sequel zu Ray Harryhausens Film Jason und die Argonauten. 2010 verfasste er die Story zu William Shatner Presents: Quest For Tomorrow.

Leider gibt es zu dem Autoren keine Quellen, wo man verfolgen kann, was er aktuell macht. Seine Homepage ist down, sein Blog nur noch übers Internet-Archiv zu erreichen und Social Media scheint er nicht zu besitzen.

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Götz Piesbergen

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