Elizabeth Mitchell

Spotlight: Elizabeth Mitchell

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Die amerikanische Schauspielern Elizabeth Mitchell ist aus vielen Serien bekannt. Zuletzt war sie in The Expanse und Outer Banks im TV zu sehen.

Elizabeth Mitchell kam am 27. März 1970 in Los Angeles als Elizabeth Joanna Robertson zur Welt. Als Elizabeth ein Jahr alt war, zog ihre Mutter Josephine Marian mit ihr nach Dallas, wo sie erneut heiratete. Gemeinsam betrieben die Mitchells ein eigenes Steueranwaltsbüro. In Dallas wurden auch Elizabeths beiden jüngeren Schwestern Kristina Helen und Katherine Day geboren. Nach ihrem Abschluss an der Booker T. Washington High School for Performing and Visual Arts in Dallas ging Elizabeth Mitchell auf das Stephens College in Columbia, Missouri, wo sie Schauspiel studierte. Ihr Studium schloss sie schließlich an der Londoner British American Drama Academy mit dem Titel Bachelor of Fine Arts (BFA) ab.

Erste Erfolge

In den ersten Jahren war Mitchell hauptsächlich auf Bühnen in Großbritannien und den USA zu finden. So war sie sechs Jahre lang Mitglied des Dallas Theater Center. Im Anschluss spielte sie bei der Theatergruppe Encore Company, u.a. übernahm sie in den Stücken Baby und Chicago Rollen. Sie wirkte später auch an den Produktionen Toll trieben es die alten Römer, Maß für Maß und Wie es Euch gefällt mit, wofür sie gute Kritiken erhielt.

Im Jahr 1993 bekam sie ihre erste Fernsehrolle. Sie trat in der Serie Dangerous Curves auf. Als sie 1998 an der Seite von Angelina Jolie im Film Gia – Der Preis der Schönheit als Gias Geliebte Linda brillierte, gelang ihr der Durchbruch. Im Jahr 2000 übernahm sie eine Rolle im Film Frequency, zu dessen Dreharbeiten sie sich die Nase brach.
Einem breiteren Publikum wurde Mitchell durch ihre Rolle der Carol Newman in Santa Clause 2- Eine schöne Bescherung (2002) und Santa Clause 3 – Eine frostige Bescherung (2006) an der Seite von Tim Allen bekannt. Zuletzt war sie 2016 auf der Leinwand in The Purge: Election Year und als Laura Wilson in Queen Bees zu sehen.

Seriengast

Mitchell hatte neben ihren Filmengagements ebenso Auftritte in vielen Serien. So konnte man sie 2000 – 2001 in 14 Folgen der Serie Emergency Room – Die Notaufnahme bewundern. Darüber hinaus hatte sie einige Gastauftritte, so u.a. in Chaos City (2001), CSI: Vegas (2003), Dr. House (2004) oder Boston Legal (2004). Von 2006 – 2010 übernahm Mitchell die Rolle der Juliet Burke in den Staffeln 3-6 von Lost.

Elizabeth Mitchell

Das Sci-Fi-Publikum kennt sie außerdem aus V – Die Besucher (2009 – 2011). Die Serie Revolution, die sich um eine Welt ohne Elektrizität handelt, lief von 2012 – 2014. In The Expanse ist sie als Anna Volovodov zu sehen. Nach ihrer Einführung in Staffel 3, kehrte sie in Staffel 6 als Gast zurück. Nicht zu vergessen sind natürlich auch ihre Auftritte als Schneekönigin in Once Upon A Time (2014).

2021 trat sie in der dritten Staffel der Serie Outer Banks bei Netflix auf. Im Jahr 2022 wurde sie Teil der Besetzung der Serie FBI: International. Noch in Planung ist die Miniserie The Santa Clause, bei der es um Scott Calvins Übergabe der Weihnachtsmannpflichten gehen soll, und die bei Disney+ verfügbar sein soll.

Privatleben

Während der Dreharbeiten zu The Linda McCartney Story im Jahr 2000, lernte Mitchell den Schauspieler Gary Blakewell kennen, und sie wurden ein Paar. Später verlobten sie sich sogar, allerdings endete die Beziehung schon zwei Jahre darauf.

Von 2004 bis 2013 war Elizabeth Mitchell mit dem Schauspieler Chris Soldevilla verheiratet. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn mit Namen Christopher Joseph, der 2005 geboren wurde.

Elizabeth Mitchell im Web

Melanie Frankl

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