Spotlight: Ken Marshall

Lesezeit circa: 4 Minuten

Was ist mit Ken Marshall passiert?

Fünf sind besser als eine

Kenneth Marshall, wie der richtige Name von Ken Marshall lautet, wurde am 27. Juni 1950 in New York geboren. Er machte 1968 seinen Abschluss an der Saint Joseph High School in Saint Joseph, Michigan. Danach studierte er und machte seinen Bachelor sowohl in englischer Literatur wie auch in Pre-Med. Allerdings verfolgte er letzteres nicht mehr weiter, da ihm die Wissenschaft dahinter nicht gefiel. Später fügte er auch noch einen Master im Drama an der University of Michigan zu seinem Lebenslauf hinzu. Nach diesem Abschluss verbrachte er weitere vier Jahre in der Drama-Abteilung der renommierten The Juiliard School in New York. Seine Jahrgangskollegen waren dabei unter anderem Kelsey Gramer und Robin Williams.

Er war nach dieser Zeit vor allem Theaterschauspieler, ehe er 1979 sein Fernsehdebüt gab. Er tauchte in einer Folge von Durch die Hölle nach Westen auf. Und von 1982 bis 1983 hatte er eine seiner ersten großen Rollen. Denn in der Miniserie Marco Polo stellte er den Titelcharakter in allen acht Episoden dar.

Ein Jahr darauf war er auch der Hauptdarsteller in dem Fantasy-Kultfilm Krull. Colwyn, so der Name, war ein Mann mit einem Fünf-Klingen-Schwert. Danach machte er sich rar. Es sind lange Zeit keine Film- und Fernsehauftritte verzeichnet, bis er 1988 wieder aktiv wurde. 1989 spielte Ken Marshall beispielsweise in einer Folge von In der Hitze der Nacht mit. Ebenso tauchte er einmal in Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu auf.

Ken Marshall

Verräter an der Sache

1991 sah man ihn zweimal in der Krimiserie Hunter, in dem Zweiteiler Fatal Obsession, wo er Professor Gleason darstellte. Wobei er für seinen ersten Auftritt nicht in den Credits gelistet wurde. Und im gleichen Jahr war er auch in Zurück in die Vergangenheit zu sehen, wo er einmal mitwirkte.

1993 hatte er wieder eine Hauptrolle. In dem Film Berlin `39: In den Fängen der Gestapo wirkte Ken Marshall als Hans mit. Eine seiner bekanntesten Rollen der 90er-Jahre waren jedoch seine Auftritte in Star Trek – Deep Space Nine. Insgesamt neunmal war er zwischen 1994 und 1997 Michael Eddington, ein Sternenflottenoffizier, der sich als Mitglied des Maquis entpuppte und dafür erbarmungslos von Benjamin Sisko gejagt wurde.

Und danach? Wurde es wieder ruhig um ihn. Er hatte nur noch vereinzelte Auftritte, wie beispielsweise 2001 in J.A.G. – Im Auftrag der Ehre, für eine Folge. Und zuletzt trat er 2003 in zwei Episoden von The District – Einsatz in Washington auf.

Es ist leider unbekannt, was Ken Marshall danach gemacht hat. Ob er jetzt als Theaterschauspieler weitergemacht hat, gestorben ist oder einen anderen Beruf ausübt. Man weiß es nicht. Und es wurde auch nichts gefunden, wo man gegebenenfalls nähere Informationen finden könnte. Sehr merkwürdig.

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Götz Piesbergen
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