In dieser Episode muss sich Aang mit seinen Sorgen und Nöten auseinandersetzen, ehe er ungeahnte Hilfe erhält.
Onkel und Neffe begegnen sich wieder
Aang (Zach Tyler Eisen) kommt auf einer merkwürdigen Insel wieder zu sich und erkundigt sie. Er findet einen Platz, wo er nach und nach Kontakt zu einigen seiner früheren Inkarnationen aufnimmt. Er hofft, dass sie ihm einen Weg zeigen können, wie er den Feuerlord besiegen kann, ohne ihn zu töten. Doch keiner von ihnen kann ihm die gewünschte und ersehnte Lösung geben. Bis er herausfindet, dass die Insel keine normale ist. Sondern Teil eines uralten Wesens ist.
Derweil suchen seine Freunde nach ihm. Doch einen Kopfgeldjägerin kann ihnen nicht helfen. Dafür führt sie sie zu Iroh (Greg Baldwin). Der allerdings nicht alleine ist, sondern mächtige Freunde um sich hat. Es kommt zur Wiederbegegnung zwischen Neffe und Onkel.
Endlich trifft man Iroh wieder. Zuletzt trat der Onkel von Zuko in der Episode Das Vermächtnis auf, danach wurde er immer wieder mal erwähnt. So erfuhr man in Der Tag der schwarzen Sonne, Teil 2, dass er aus dem Gefängnis geflohen war. Den Vorgang an sich sah man jedoch nicht, nur das durchaus beeindruckende Endergebnis.
Wiedersehen mit älteren Herrschaften
Wobei er nicht der Einzige ist, den man in dieser Folge wiedersieht. Es stellt sich heraus, dass Iroh Teil eines Geheimordens ist, der sich „Der Weiße Lotus“ nennt. Und dessen Mitglieder allesamt ältere Herren sind, denen man schon zuvor im Laufe der Serie begegnet ist. So sieht man neben König Bumi unter anderem auch Jeong Jeong aus Die Macht des Feuers wieder.
Es ist wirklich großartig, wie die Episode diese bekannten Gesichter wieder einbaut und fast jedem von ihnen mindestens eine Zeile gibt, wodurch ihn Kenner der Serie wiederkennen. Wobei das wahre Highlight selbstverständlich König Bumi ist, der davon erzählt, wie er seine Stadt während der Sonnenfinstern im Alleingang von der Feuernation-Besetzung befreit hat. Sowie natürlich das lang ersehnte Wiedersehen zwischen Zuko und Iroh.
Und letzteres ist wirklich fantastisch geworden. Weil es endlich zur heiß ersehnten Aussprachen zwischen den beiden kommt und man wirklich sieht, wie sehr Zuko sich in der letzten Zeit geändert hat. Man kann also den Stolz seines Onkels auf ihn sehr gut nachvollziehen.
Es wird Spannung aufgebaut
Wobei hier auch klar gemacht wird, dass nur Aang selbst den Feuerlord besiegen kann und darf. Den anderen, seinen Freunden und den Mitgliedern des weißen Lotus, kommen andere Aufgaben zu. Sie müssen ihm indirekt helfen, in dem beispielsweise Zuko und Katara sich aufmachen, Azula zu stellen.
Hier wird also Spannung für die beiden noch kommenden Episoden aufgebaut. Es ist wirklich geschickt, wie dies mit den Charakterisierungen verbunden wird. Wie selbst kleine Momente dafür sorgen, dass sich die Figuren weiterentwickeln.
Im Vergleich dazu kann der Aang-Plot nicht ganz überzeugen. Was jedoch nicht an der Charakterisierung des Avatars liegt. Als vielmehr an einer merkwürdigen Entscheidung der Kreativen.
Gott aus der Maschine
Dabei entwickelt sich die Handlung zu Beginn noch exzellent. Im Laufe der Episode sieht man, wie Aang immer verzweifelter nach einer Lösung sucht, wie er den Feuerlord besiegen kann, ohne ihn töten zu müssen. Weshalb er nach und nach Kontakt mit seinen früheren vier Inkarnationen aufnimmt, die ihm jedoch alle keine Hilfe sind. Weil sie ihm alle auf die eine oder andere Art sagen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, als das tun muss, was er eigentlich vermeiden möchte.
Allerdings endet der Plot auf eine ärgerliche Art und Weise. „Deus Ex Machina“-gleich erhält Aang Hilfe von einem mystischen Wesen, das ihm eine Art von Energiebändigen beibringt, wodurch er vielleicht das gewünschte erreichen kann. Zwar behaupten die Showrunner der Reihe, dass sie diese Entwicklung schon von Anfang an wussten. Aber wenn dem so ist, dann haben sie sie verdammt schlecht herbeigeführt.
Es ist jetzt nicht so sehr das plötzliche Auftauchen des Wesens. Dass solche Kreaturen existieren, wurde im Laufe der Reihe ein paar Mal am Rande erwähnt. Vielmehr ärgert man sich darüber, dass exakt dieses Wesen den Ausweg für Aang hat, den er sich so sehnlich gewünscht hat. Das wirkt einfach sehr an den Haaren herbeigezogen.
Es ist ein deutlicher Minuspunkt für eine ansonsten großartige Folge.
Info
Regie: Giancarlo Volpe
Drehbuch: Aaron Ehasz
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
Lust, in unserem Team mitzumischen? Dann schaut doch mal auf unsere MITMACHEN Seite.
Warpskala
Warpskala- Avatar: Der Herr der Elemente – 59 – Zosins Komet: Teil 2: Die alten Meister - 3. Juni 2026
- Peacemaker – 16 – Doppel Nelson - 3. Juni 2026
- Avatar – Der Herr der Elemente: Die Vergeltung von Roku - 2. Juni 2026

