[Perry Rhodan 3033] Das Phantom von Lepso

Lesezeit circa: 3 Minuten

 

Lordadmiral Monkey auf der Freihandelswelt – die Cairaner fordern ein Opfer.

Das Phantom von Lepso
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Das Phantom von Lepso
Erschienen: 04. Oktober 2019
Autor: Leo Lukas
Titelbild: Arndt Drechsler

Synopsis

Monkey und die neue USO sind im Einsatz. Auf Lepso. Und wie immer ist die Freihandelswelt ein Sammelpunkt für alle Verbrecher der Galaxis. Das Phantom wird gejagt. Eine Art Superdieb. Vermutlich PSI-begabt.

Abstriche beim Phantom von Lepso

Puh, was sage ich jetzt nur zu diesem Heft? Ich möchte fair sein: Mir hat es nur mit deutlichen Abstrichen gefallen. Selten für einen Roman von Leo Lukas.

Fing schon beim Einstieg an. Eine doch deutlich spürbare Menge an Fremdworten und seltener genutzten Worten nimmt den Leser in Empfang. Mein erster Gedanke dazu war: Man kann es auch übertreiben. Ja sicher, es gibt den Perrys einen Anstrich von gehobener Literatur. Ein wenig. Allerdings lese ich Perry Rhodan zum Entspannen. War also nicht mein Geschmack.

Zu wenig Platz im Heft

Inhaltlich war das Heft soweit ganz okay. Allerdings hat es mich dann doch verwirrt gegen Ende. Da wird erst ewig auf Lepso eingegangen. Die Spielwiese also präsentiert. Schön. Um dann in einer Ocean’s Eleven-artigen Orgie gegen Ende durchgehetzt zu werden. Ergo, Auftakt las sich wie ein Doppelband, Ende war derart gequetscht, dass ich verwundert auf das Wort ENDE starren musste.

Und auch hier ein wenig ärgerlich werden muss. Da wird das Phantom von Lepso also seit vielen Jahren von allen möglichen Syndikatsbossen gejagt. Und dann kommt Monkey mit seiner Truppe und schafft binnen Tagen den Erfolg? Seltsam, sehr, sehr seltsam. Natürlich zufällig genau zu der Zeit, wo sich einige Gangleute gegen Abreu Dool, so der Name des Phantoms, zusammengetan haben.

Leo Lukas nicht in Höchstform?

Und wo bitte war der Lukas-Humor? Kaum vorhanden. Allenthalben bei den ganzen Tarnnamen blitzte er mal ganz kurz auf. Schade. Mit Leo verbinde ich eigentlich Romane mit etwas schrägem und auflockerndem Humor.

Lag es am Autor oder am Exposé? Wir werden es wohl nie erfahren. Wichtiges für die Zyklushandlung schien auch kaum drin zu sein. Gut, das neue Völkchen. Und der Verweis wieder einmal auf das PEW und die damit offenbar möglichen künstlichen PSI-Fähigkeiten. Nein, wirklich nichts, was in meinen Augen irgendwo wichtig war.

Spannend war „Das Phantom von Lepso“ dennoch geschrieben und kurzweilig unterhalten wurde ich. Da kann ich nicht dran rütteln und will es auch gar nicht. Aber eben doch mit Abzügen. Ich hoffe doch stark, dass wir jetzt ein wenig mehr Monkey in Zukunft bekommen. Und auch gerne weitere Agentenabenteuer. Dann aber bitte mit etwas mehr Platz für die Story und nicht so abgehetzt.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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